Musterturn- und Turnlehrerbildungsanstalt Stuttgart: Rechnungen (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, F 1/387
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik) >> Untere Verwaltungsbehörden 1806-um 1945 >> Rechnungen der unteren Verwaltungsbehörden >> Geschäftsbereich Kultministerium >> Lehrerseminare
1846-1911
Überlieferungsgeschichte
Die Turnanstalt in Stuttgart wurde aufgrund einer Verordnung vom 1.3.1845 eingerichtet. Seit 1862 war mit ihr eine Turnlehrerbildungsanstalt verbunden. Die Rechnungen dieser Anstalt gehörten ursprünglich zu dem aus dem Finanzarchiv stammenden Mischbestand der Neueren Rechnungen.
Inhalt und Bewertung
Neben den Jahresrechnungen enthält der Bestand lückenhafte Rechnungsbeilagen sowie eine Rechnung über den Bau einer Turnhalle und eines Turnplatzes an der Stadtallee im Jahr 1851. Die Rechnungen der Jahre 1911/12 und 1912/13 wurden mit denen des Eberhard-Ludwigs-Gymnasiums zusammengebunden und sind daher in Bestand F 1/452 zu suchen.
Vorbemerkungen: Die Turnanstalt in Stuttgart wurde aufgrund einer Verordnung vom 1.3.1845, die die Einführung von Turnunterricht an den höheren Schulen des Königreichs Württemberg vorschrieb, als gemeinsame Einrichtung für sämtliche höheren Schulen der Stadt eingerichtet. Ihre Nachfolge trat die am 10. Juni 1862 gegründete Turnlehrerbildungsanstalt an, die mit einer Musterturnanstalt verbunden war. Die Turnlehrerbildungsanstalt war für die Aus- und Fortbildung der Turnlehrer zuständig, die in Kursen von bis zu halbjähriger Dauer durchgeführt wurde (vgl. Statut der Trunlehrerbildungsanstalt vom 5. Febr. 1863). Die Landesturnanstalt bestand bis zum 31.3.1942. Ihre Nachfolge trat die Reichsportschule an. Die nachstehend verzeichneten Rechnungen der (Muster-)Turn- und Turnlehrerbildungsanstalt, die die bislang einzige ins Archiv gelangte Überlieferung dieser Institution darstellen, bildeten ursprünglich einen Bestandteil des aus dem Finanzarchiv stammenden und nur summarisch inventarisierten Mischbestands E 225/226 (Neuere Rechnungen); um 1970 wurden sie in einem eigenen Bestand zusammengefaßt. Ordnung und Verzeichnung der Rechnungen besorgte im Oktober 1992 der Zeitangestellte Harald Exner unter Anleitung des Unterzeichneten. Der Bestand F 1/387 umfaßt 66 Archivalieneinheiten im Umfang von 0,5 lfd. Regalmetern. Ludwigsburg, April 1993 Dr. Peter Müller
Die Turnanstalt in Stuttgart wurde aufgrund einer Verordnung vom 1.3.1845 eingerichtet. Seit 1862 war mit ihr eine Turnlehrerbildungsanstalt verbunden. Die Rechnungen dieser Anstalt gehörten ursprünglich zu dem aus dem Finanzarchiv stammenden Mischbestand der Neueren Rechnungen.
Inhalt und Bewertung
Neben den Jahresrechnungen enthält der Bestand lückenhafte Rechnungsbeilagen sowie eine Rechnung über den Bau einer Turnhalle und eines Turnplatzes an der Stadtallee im Jahr 1851. Die Rechnungen der Jahre 1911/12 und 1912/13 wurden mit denen des Eberhard-Ludwigs-Gymnasiums zusammengebunden und sind daher in Bestand F 1/452 zu suchen.
Vorbemerkungen: Die Turnanstalt in Stuttgart wurde aufgrund einer Verordnung vom 1.3.1845, die die Einführung von Turnunterricht an den höheren Schulen des Königreichs Württemberg vorschrieb, als gemeinsame Einrichtung für sämtliche höheren Schulen der Stadt eingerichtet. Ihre Nachfolge trat die am 10. Juni 1862 gegründete Turnlehrerbildungsanstalt an, die mit einer Musterturnanstalt verbunden war. Die Turnlehrerbildungsanstalt war für die Aus- und Fortbildung der Turnlehrer zuständig, die in Kursen von bis zu halbjähriger Dauer durchgeführt wurde (vgl. Statut der Trunlehrerbildungsanstalt vom 5. Febr. 1863). Die Landesturnanstalt bestand bis zum 31.3.1942. Ihre Nachfolge trat die Reichsportschule an. Die nachstehend verzeichneten Rechnungen der (Muster-)Turn- und Turnlehrerbildungsanstalt, die die bislang einzige ins Archiv gelangte Überlieferung dieser Institution darstellen, bildeten ursprünglich einen Bestandteil des aus dem Finanzarchiv stammenden und nur summarisch inventarisierten Mischbestands E 225/226 (Neuere Rechnungen); um 1970 wurden sie in einem eigenen Bestand zusammengefaßt. Ordnung und Verzeichnung der Rechnungen besorgte im Oktober 1992 der Zeitangestellte Harald Exner unter Anleitung des Unterzeichneten. Der Bestand F 1/387 umfaßt 66 Archivalieneinheiten im Umfang von 0,5 lfd. Regalmetern. Ludwigsburg, April 1993 Dr. Peter Müller
66 Bände (0,5 lfd. m)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:40 MEZ
Hierarchie
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