Bestätigung durch den Dechanten und das Kapitel der Kirche zum Heiligen Kreuz in Hünfeld der Schenkung von Gütern in Wenigennüst
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Urk. 77, 706
Urk. 77, R II Fulda, Stift Hünfeld
Urk. 77 Reichsabtei Fulda: Klöster, Propsteien, Stifte [ehemals: Urkunden R II]
Reichsabtei Fulda: Klöster, Propsteien, Stifte [ehemals: Urkunden R II] >> Stift Hünfeld
1318 April 18
Original, Pergament, Lat., Siegel ab.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: 1318 XIV Kal. Maii
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Friedrich, Dechant, und das Kapitel der Kirche zum Heiligen Kreuz (St. Crucis) in Hünfeld [Gem. im Lkr. Fulda] bestätigen, dass der Kanoniker und Pfarrer Heinrich von Bronswick dem Stift seine Güter in Wenigennüst [Wüstung, Gem. Nüsttal, Lkr. Fulda], die er von dem Knappen Berthold von Fischberg gekauft hatte, geschenkt hat, mit der Bedingung, dass jährlich in octava St. Jacobi eine Prozession veranstaltet wird.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Friedrich, Dechant, und das Kapitel der Kirche zum Heiligen Kreuz (St. Crucis) in Hünfeld [Gem. im Lkr. Fulda] bestätigen, dass der Kanoniker und Pfarrer Heinrich von Bronswick dem Stift seine Güter in Wenigennüst [Wüstung, Gem. Nüsttal, Lkr. Fulda], die er von dem Knappen Berthold von Fischberg gekauft hatte, geschenkt hat, mit der Bedingung, dass jährlich in octava St. Jacobi eine Prozession veranstaltet wird.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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