Akten des Landgrafen Philipp (z.T. gemeinsam mit dem Kurfürsten Johann Friedrich von Sachsen) (Dabei auch ein Schreiben des Lippold v. Hanstein und des S. Bing an Dr. Walter.): Briefwechsel mit der Herzogin Elisabeth und Herzog Erich d.J., mit ihren Hofräten zu Münden und Antonius Corvinus, sowie mit dem Kurfürsten Joachim von Brandenburg. Schreiben an Bürgermeister und Rat zu Münden. Bericht von Statthalter und Räten zu Kassel. Instruktion für Friedrich v. Wangenheim. Abschriften
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Akten des Landgrafen Philipp (z.T. gemeinsam mit dem Kurfürsten Johann Friedrich von Sachsen) (Dabei auch ein Schreiben des Lippold v. Hanstein und des S. Bing an Dr. Walter.): Briefwechsel mit der Herzogin Elisabeth und Herzog Erich d.J., mit ihren Hofräten zu Münden und Antonius Corvinus, sowie mit dem Kurfürsten Joachim von Brandenburg. Schreiben an Bürgermeister und Rat zu Münden. Bericht von Statthalter und Räten zu Kassel. Instruktion für Friedrich v. Wangenheim. Abschriften
3, 1604
3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen >> 3 Staatenabteilungen >> 3.16 Braunschweig-Calenberg
1544-1546
Enthält: 1544 November. Beschwerde der Herzogin gegen die hessisch-sächsische Regierung zu Wolfenbüttel wegen Entziehung der Einkünfte von den Klöstern Escherde und Dernburg als Repressalie dafür, daß sie den Hof Schnedinghausen eingenommen habe. Die Herzogin mit ihrer Beschwerde an den Bundestag zu Worms verwiesen
Enthält: Dezember. Siehe Abt. Corvey
Enthält: 1545 April, Mai. Beschwerde Hessens, daß Hans und Adam Specht u.a., die auf Heinrich v. Baumbach, Hauptmann zum Fürstenberg, fahnden, in Kalenberg Unterschlupf finden (vgl. Nr. 1600)
Enthält: Juli. Der Sohn des landgräflichen Hofmanns zu Imshausen Kurt Schrader von den Leuten des Heinrich v. Stockhausen gefangen genommen
Enthält: vom Landgrafen gewaltsame Befreiung angedroht
Enthält: August, September. Abermaliges Ansuchen der Herzogin wegen Vorenthaltung der Gefälle ihrer Klöster Escherde und Dernburg. Vergleichsvorschlag des Landgrafen. Aufforderung Hessens, die Untertanen aus dem Dienste Herzog Heinrichs abzufordern (vgl. Nr. 750). Tagsatzung zwischen Gudereise und Lukas Hoppenkampf. S. auch Abt. Göttingen (Nr. 1585)
Enthält: Oktober. Durchzug der hessischen gegen Herzog Heinrich ziehenden Truppen durch Kalenberg. Bitte der Herzogin um Schonung ihres Landes. Gerüchte von Neutralitätsverletzungen, Mahnung an die Herzogin, sich streng neutral zu halten und die durchziehenden Truppen nicht zu hindern, sondern ihnen gegen Bezahlung Proviant zu liefern. Wiederholtes Angebot der Herzogin, unter Mitwirkung des Antonius Corvinus zwischen Herzog Heinrich und seinen Gegnern gemeinsam mit ihrem Sohn und mit ihren Brüdern Joachim und Hans von Brandenburg zu vermitteln. Vorrücken des Landgrafen bis Witzenhausen. Ersuchen um Proviant (vgl. Nr. 758). Die Hoffnungen von Corvinus, daß Herzog Heinrich zur Reformation übergehen werde, vom Landgrafen mit dem Hinweis auf dessen Vorgehen gegen die Prädikanten (vgl. Nr. 747) widerlegt. Der Landgraf nicht geneigt, ohne Mitwirkung der anderen Kriegsherren sich auf Unterhandlungen einzulassen. Beschwerde der Herzogin wegen der Beraubung der Frau v. Uslar und ihrer Tochter zu Altengleichen
Enthält: wegen der Plünderung des Gerichts Gleichen und der Einnahme und beabsichtigten Plünderung des Hofes Schnedinghausen. Protest gegen die durch Bing ausgesprochene Absicht, sich an den im Dienste des Herzogs Heinrich stehenden kalenbergischen Adeligen durch Plünderung und Zerstörung ihrer Häuser zu rächen. Falsches Gerücht, daß der Landgraf befohlen habe, Kloster Fredelsloh zu plündern. Strenge Maßregeln, das Plündern zu verhüten (Heu und Stroh aber sind den Reitern unentbehrlich). Beschwerden des Landgrafen über Neutralitätsverletzungen, seine Forderung, Genugtuung und Sicherheit zu leisten und unverzüglich die in dem Heiratsvertrage mit Herzog Erich d.Ä. festgesetzten 10000 Gulden auszuzahlen. Fürsprache der Herzogin für den von Johann v. Dinklage gefangenen und nach Kassel gebrachten Musterschreiber des Herzogs Heinrich, Sebastian West von Nürnberg. Rechtfertigung der Herzogin an Philipp und Herzog Moritz von Sachsen gerichtet. Belastende Korrespondenzen vom Landgrafen im Felde erbeutet. Seine Aufforderung, den Helfern des Herzogs Heinrich Christoph v. Wrisberg, Adrian v. Steinberg und Hans v. Winzingerode keinen Unterschlupf zu gewähren. Kaiserliches Mandat an die Herzogin, in der Reformierung ihres Landes stillzustehen und die Klöster nicht weiter zu belästigen
Enthält: November, Dezember. Leugnen der Herzogin, dem Herzog Heinrich Vorschub geleistet zu haben, und Erbieten, Diener des Herzogs auf Erfordern festzunehmen. Beschwerde des Landgrafen und Klagen der Städte Hildesheim, Hannover, Göttingen über die Unsicherheit, welche die in Pattensen, Sarstedt und Poppenburg sich aufhaltenden Anhänger des Herzogs Heinrich hervorrufen. Maßregeln der Herzogin zu deren Ergreifung. Übersendung der von den v. Uslar aufgestellten Schadenersatzrechnung für die Plünderung zu Altengleichen. Der Landgraf nur zur Entschädigung der Bauern bereit
Enthält: 1546 Januar. Aufforderung an Kalenberg im Auftrage des Schmalkaldischen Bundestages zu Frankfurt (durch den Amtmann zu Salzungen Friedrich v. Wangenheim), die noch immer im Lande (jetzt zu Hameln) sich aufhaltenden Anhänger des Herzogs Heinrich dem Bund zur Verantwortung zu überliefern. Hermann v.d. Malsburg u.a. müssen als Bürgen für die Schulden Erichs d.Ä., von Berwert Rauscheblatt eingemahnt, zu Witzenhausen einreiten
Enthält: Februar, März. Erkundigung bei Lippold v. Hanstein nach dem Alter der Töchter des Herzogs Erichs d.Ä. Vorbereitungen, den Lic. Jakob Lersner wegen der Vormundschaft zu entsenden
Enthält: April. Verheiratung der Herzogin mit dem Grafen Poppo von Henneberg. Irrungen mit ihrem Sohne über die von diesem für die Verheiratung ausgestellten Verschreibungen und über ihre Absicht, ihren Witwensitz auch weiter in Münden zu behalten. Ihre Hofmeisterin v. Bodenhausen mit der von Kurfürst Joachim von Brandenburg unterstützten Bitte bei dem Landgrafen, ihr darin zu raten. Gutachten Dr. Walters und Rat Philipps, sich gütlich mit ihrem Sohne zu vertragen. Geleit für das Hochzeitspaar zur Reise durch Hessen
Enthält: Mai. Ein Tag zur Beendigung der Vormundschaft für Erich d.J. nach Neustadt a.R. angesetzt. Verlangen Philipps, daß ihm schon zuvor die Vormundschaft quittiert und der Tag in Münden oder Göttingen gehalten werde
Enthält: Dezember. Siehe Abt. Corvey
Enthält: 1545 April, Mai. Beschwerde Hessens, daß Hans und Adam Specht u.a., die auf Heinrich v. Baumbach, Hauptmann zum Fürstenberg, fahnden, in Kalenberg Unterschlupf finden (vgl. Nr. 1600)
Enthält: Juli. Der Sohn des landgräflichen Hofmanns zu Imshausen Kurt Schrader von den Leuten des Heinrich v. Stockhausen gefangen genommen
Enthält: vom Landgrafen gewaltsame Befreiung angedroht
Enthält: August, September. Abermaliges Ansuchen der Herzogin wegen Vorenthaltung der Gefälle ihrer Klöster Escherde und Dernburg. Vergleichsvorschlag des Landgrafen. Aufforderung Hessens, die Untertanen aus dem Dienste Herzog Heinrichs abzufordern (vgl. Nr. 750). Tagsatzung zwischen Gudereise und Lukas Hoppenkampf. S. auch Abt. Göttingen (Nr. 1585)
Enthält: Oktober. Durchzug der hessischen gegen Herzog Heinrich ziehenden Truppen durch Kalenberg. Bitte der Herzogin um Schonung ihres Landes. Gerüchte von Neutralitätsverletzungen, Mahnung an die Herzogin, sich streng neutral zu halten und die durchziehenden Truppen nicht zu hindern, sondern ihnen gegen Bezahlung Proviant zu liefern. Wiederholtes Angebot der Herzogin, unter Mitwirkung des Antonius Corvinus zwischen Herzog Heinrich und seinen Gegnern gemeinsam mit ihrem Sohn und mit ihren Brüdern Joachim und Hans von Brandenburg zu vermitteln. Vorrücken des Landgrafen bis Witzenhausen. Ersuchen um Proviant (vgl. Nr. 758). Die Hoffnungen von Corvinus, daß Herzog Heinrich zur Reformation übergehen werde, vom Landgrafen mit dem Hinweis auf dessen Vorgehen gegen die Prädikanten (vgl. Nr. 747) widerlegt. Der Landgraf nicht geneigt, ohne Mitwirkung der anderen Kriegsherren sich auf Unterhandlungen einzulassen. Beschwerde der Herzogin wegen der Beraubung der Frau v. Uslar und ihrer Tochter zu Altengleichen
Enthält: wegen der Plünderung des Gerichts Gleichen und der Einnahme und beabsichtigten Plünderung des Hofes Schnedinghausen. Protest gegen die durch Bing ausgesprochene Absicht, sich an den im Dienste des Herzogs Heinrich stehenden kalenbergischen Adeligen durch Plünderung und Zerstörung ihrer Häuser zu rächen. Falsches Gerücht, daß der Landgraf befohlen habe, Kloster Fredelsloh zu plündern. Strenge Maßregeln, das Plündern zu verhüten (Heu und Stroh aber sind den Reitern unentbehrlich). Beschwerden des Landgrafen über Neutralitätsverletzungen, seine Forderung, Genugtuung und Sicherheit zu leisten und unverzüglich die in dem Heiratsvertrage mit Herzog Erich d.Ä. festgesetzten 10000 Gulden auszuzahlen. Fürsprache der Herzogin für den von Johann v. Dinklage gefangenen und nach Kassel gebrachten Musterschreiber des Herzogs Heinrich, Sebastian West von Nürnberg. Rechtfertigung der Herzogin an Philipp und Herzog Moritz von Sachsen gerichtet. Belastende Korrespondenzen vom Landgrafen im Felde erbeutet. Seine Aufforderung, den Helfern des Herzogs Heinrich Christoph v. Wrisberg, Adrian v. Steinberg und Hans v. Winzingerode keinen Unterschlupf zu gewähren. Kaiserliches Mandat an die Herzogin, in der Reformierung ihres Landes stillzustehen und die Klöster nicht weiter zu belästigen
Enthält: November, Dezember. Leugnen der Herzogin, dem Herzog Heinrich Vorschub geleistet zu haben, und Erbieten, Diener des Herzogs auf Erfordern festzunehmen. Beschwerde des Landgrafen und Klagen der Städte Hildesheim, Hannover, Göttingen über die Unsicherheit, welche die in Pattensen, Sarstedt und Poppenburg sich aufhaltenden Anhänger des Herzogs Heinrich hervorrufen. Maßregeln der Herzogin zu deren Ergreifung. Übersendung der von den v. Uslar aufgestellten Schadenersatzrechnung für die Plünderung zu Altengleichen. Der Landgraf nur zur Entschädigung der Bauern bereit
Enthält: 1546 Januar. Aufforderung an Kalenberg im Auftrage des Schmalkaldischen Bundestages zu Frankfurt (durch den Amtmann zu Salzungen Friedrich v. Wangenheim), die noch immer im Lande (jetzt zu Hameln) sich aufhaltenden Anhänger des Herzogs Heinrich dem Bund zur Verantwortung zu überliefern. Hermann v.d. Malsburg u.a. müssen als Bürgen für die Schulden Erichs d.Ä., von Berwert Rauscheblatt eingemahnt, zu Witzenhausen einreiten
Enthält: Februar, März. Erkundigung bei Lippold v. Hanstein nach dem Alter der Töchter des Herzogs Erichs d.Ä. Vorbereitungen, den Lic. Jakob Lersner wegen der Vormundschaft zu entsenden
Enthält: April. Verheiratung der Herzogin mit dem Grafen Poppo von Henneberg. Irrungen mit ihrem Sohne über die von diesem für die Verheiratung ausgestellten Verschreibungen und über ihre Absicht, ihren Witwensitz auch weiter in Münden zu behalten. Ihre Hofmeisterin v. Bodenhausen mit der von Kurfürst Joachim von Brandenburg unterstützten Bitte bei dem Landgrafen, ihr darin zu raten. Gutachten Dr. Walters und Rat Philipps, sich gütlich mit ihrem Sohne zu vertragen. Geleit für das Hochzeitspaar zur Reise durch Hessen
Enthält: Mai. Ein Tag zur Beendigung der Vormundschaft für Erich d.J. nach Neustadt a.R. angesetzt. Verlangen Philipps, daß ihm schon zuvor die Vormundschaft quittiert und der Tag in Münden oder Göttingen gehalten werde
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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