2/11 [fol. 57ff.]: 1614 Mai 22 (Senatsprotokoll)
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UAT 2/ Akademischer Senat (I), Protokolle
Akademischer Senat (I), Protokolle >> Acta Senatus, Bd. XI
Enthält: Anwesend: Rektor Besold, Osiander, Hafenreffer, Sigward, Magirus, Halbritter, Harpprecht, Bocer, Baier, Bloß, Haug, Faber, Welling, Maestlin, Colb; 1.) Nachbarliche Streitigkeiten der Frau Gryphius vor das Stadtgericht zu bringen; Besiegelung durch die Universität. [UAT 2/11, Bl. 57]; 2.) Verlesene Schreiben des Dr. [Sebastian] Wolff [vom Kammergericht zu Speyer]. [UAT 2/11, Bl. 57]; 3.) Angekündigte Hochzeit des Herrn Vitus Müller und beschlossenes Geldgeschenk. [UAT 2/11, Bl. 57f.]; 4.) Den Pflegern des Johann David Camerarius (Dr. Haug und Johann David Mögling) gestatterter Ackerverkauf im Windfeld zur Zahlung des Unterhalts, sowie angebotener Freitisch im Contubernium. Käufer: Franz Lösch, Bürger und Küfer zu Tübingen. [UAT 2/11, Bl. 57'f.]; 5.) Verlesung von Kap. 6 der Statuten wegen Vollständigkeit des Senats. [UAT 2/11, Bl. 58]; 6.) Bewilligtes Gesuch des Buchdruckers Johann Mollyn um eine Interzession für die geplante Reise nach Niederland. [UAT 2/11, Bl. 58]; 7.) Von Dr. Bajer vorgelegter Fall eines sich ungebührlich benehmenden Studenten im Martinianum, Johann Gauckler aus der Pfalz, und dem Vater zuzustellende Zitation wegen vorzunehmender Bestrafung. [UAT 2/11, Bl. 58f.]; 8.) Den Bürgen Dr. [Christoph] Walch und Nikolaus Sarwej bewilligte Fristverlängerung zur Erstattung des dem Matthäus Rößler auferlegten Bußgeldes. [UAT 2/11, Bl. 58']; 9.) Auf Wunsch der Frau Wild für ihre Kinder aus der Ehe mit verst. Mag. Hieronymus Brunn verordnete Pfleger:[Karl Ludwig] Schöck, Matthäus Kleeman. [UAT 2/11, Bl. 59]; 10.) Von Elias Müller, Pflegsohn des Dr. [Jodocus] Colb, anläßlich seiner Heirat beantragte Geburtsbriefausstellung und Herausgabe seines Erbes. [UAT 2/11, Bl. 59]; 11.) Antrag der Stieftochter von Herrn Werder (Anm. 1) auf Verkauf ihres Erbes. [unvollständig ] [UAT 2/11, Bl. 59']; 12.) Gesuch des alten Hans Motzer und seiner Mitbürger zu Derendingen um Getreide. [UAT 2/11, Bl. 59']; 13.) Wegen großer Freundeszahl von Frau Zebelin für ihrer Tochter Hochzeit beantragte höhere Zahl an Tischen. [UAT 2/11, Bl. 59']; 14.) Zu beschließende Taktik gegenüber Georg Wild wegen seiner Abkehr von der Universität. [UAT 2/11, Bl. 59']; 15.) Infolge eines Gesuch der Frau Dr. Planer um Ausleihe der Univ.kutsche ergangener Beschluss, sie nur im Beisein eines Senators auszuleihen. [UAT 2/11, Bl. 59'f.]; 16.) Abzulesende Druckerordnung. [UAT 2/11, Bl. 60]; Anm. 1: Vgl. UAT 2/11,95f.: Mag. Philip Irus ?.
Akte
Acta Senatus, Bd. XI
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:40 MEZ
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