Vor den Schöffen Hermann Wetzell und Johann Both verkaufen die Eheleute Peter Grunssgen genannt Fuyst und Beilgen Grauen, Bürger in Neuss, den Eheleuten Apotheker Johann und Erwyn Lengen von Ratingen, Bürgern in Neuss, eine jährliche Rente von 9 Goldgulden kurfürstliche Münze aus 6 Morgen Land im Haem in der Spytzen im Burban gelegen hinter dem Hof des Junkers Ludolff Velbrüggen neben Land des Schöffen Johann Ruyter, vorn auf die Laych schießend. Weiter aus einem Bend genannt ''Der Kumbent'' bei der Äbtissin Mühle neben der Erft und Keutenbreuwers Kamp, vorn auf die Benden der Herren des Oberklosters und hinten auf die Äbtissin Mühle schießend.
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Vor den Schöffen Hermann Wetzell und Johann Both verkaufen die Eheleute Peter Grunssgen genannt Fuyst und Beilgen Grauen, Bürger in Neuss, den Eheleuten Apotheker Johann und Erwyn Lengen von Ratingen, Bürgern in Neuss, eine jährliche Rente von 9 Goldgulden kurfürstliche Münze aus 6 Morgen Land im Haem in der Spytzen im Burban gelegen hinter dem Hof des Junkers Ludolff Velbrüggen neben Land des Schöffen Johann Ruyter, vorn auf die Laych schießend. Weiter aus einem Bend genannt ''Der Kumbent'' bei der Äbtissin Mühle neben der Erft und Keutenbreuwers Kamp, vorn auf die Benden der Herren des Oberklosters und hinten auf die Äbtissin Mühle schießend.
B.01.05, 0633
316
B.01.05 Schöffenkollegium
Schöffenkollegium >> 02
1543 Januar 4.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:19 MEZ