Fabion Honolt, Sohn des Kaspar Honolt zu Ellmeney ("Elmane") bekennt, daß Hartmann [von] Burgau, Abt von Weingarten, ihm, seiner Ehefrau Ursula Pfenderin und ihrem jüngsten nachgelassenen Kind auf Lebenszeit die Hälfte eines Guts in Ellmeney verliehen hat. Ansprüche auf das Leiherecht ("Lehenschaft") stellen auch Konz Schäffenler mit Mutter Anna Schäffenler, Witwe Michel Schäffenlers, samt ihren Vögten Kunz Schuchmacher und Hans Dorn. Diese haben aber Verzicht geleistet. Jährlich entrichten die Beliehenen zu Martini als Zins und Hubgeld 1 lb d und 2 Malter Hafer Leutkircher Währung und Maßes, 2 Hühner, 1 Fasnachthenne, 15 Eier.
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Fabion Honolt, Sohn des Kaspar Honolt zu Ellmeney ("Elmane") bekennt, daß Hartmann [von] Burgau, Abt von Weingarten, ihm, seiner Ehefrau Ursula Pfenderin und ihrem jüngsten nachgelassenen Kind auf Lebenszeit die Hälfte eines Guts in Ellmeney verliehen hat. Ansprüche auf das Leiherecht ("Lehenschaft") stellen auch Konz Schäffenler mit Mutter Anna Schäffenler, Witwe Michel Schäffenlers, samt ihren Vögten Kunz Schuchmacher und Hans Dorn. Diese haben aber Verzicht geleistet. Jährlich entrichten die Beliehenen zu Martini als Zins und Hubgeld 1 lb d und 2 Malter Hafer Leutkircher Währung und Maßes, 2 Hühner, 1 Fasnachthenne, 15 Eier.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 519 U 296
B 519 U 291
Ellmeney bei Ausnang n. 03
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 519 Weingarten, Benediktinerkloster, Amt Ausnang
Weingarten, Benediktinerkloster, Amt Ausnang >> Urkunden
1496 Februar 23 (am nechsten zinstag nach dem sontag Invocavit in der vasten)
24,2 x 49,5 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Schaden: Pergament fleckig
Aussteller: Fabion Honolt, Sohn des Kaspar Honolt zu Ellmeney ("Elmane")
Empfänger: Hartmann [von] Burgau, Abt von Weingarten
Siegler: Junker Martin Ringlin zum Rotten (=Rotis)
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S.
Aussteller: Fabion Honolt, Sohn des Kaspar Honolt zu Ellmeney ("Elmane")
Empfänger: Hartmann [von] Burgau, Abt von Weingarten
Siegler: Junker Martin Ringlin zum Rotten (=Rotis)
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S.
Burgau, Hartmann von; Abt von Weingarten
Dorn, Hans
Honolt, Fabian
Honolt, Kaspar
Honolt, Ursula
Pfender, Ursula
Ringlin zum Rotten, Martin
Schäffenler, Anna
Schäffenler, Kunz
Schäffenler, Michel
Schuchmacher, Konrad
Weingarten, Hartmann von Burgau; Abt
Ellmeney : Hofs, Leutkirch im Allgäu RV
Ellmeney : Hofs, Leutkirch im Allgäu RV; Einwohner
Leutkirch im Allgäu RV; Maß
Leutkirch im Allgäu RV; Währung
Rotten = Rotis : Hofs, Leutkirch im Allgäu RV
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:20 MEZ
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