Betrieb von Badeanstalten in Berlin
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I. HA Rep. 76, VIII A Nr. 2577
I. HA Rep. 76 Kultusministerium
Kultusministerium >> 14 Ältere Medizinalregistratur >> 14.20 Bäder und Gesundbrunnen >> 14.20.02 Provinzen und Landesteile >> 14.20.02.01 Brandenburg und Berlin (1736-1903)
Feb. 1796 - Sep. 1890
Enthält u. a.:
- Approbation und Betrieb eines Russischen Bades in der 4. Reihe der Rosenthaler Vorstadt durch den Zimmerpolier Budach. Verhängung einer Geldstrafe und Befragung von Behandelten. Genehmigung des Bäderbetriebs, 1796
- Anlegung von Schwefel- und anderen Bädern durch Dr. Charleville. Ablehnung der Unterstützung, Juni 1798
- Anlegung von warmen und kalten Bädern durch Abraham [David Joachim?] Friedländer, 1799
- Anlegung verschiedener Bäder (Touschen, Dampf- und Sumpfbäder) durch den Mechanicus Michel Missel bei den Russischen Bäder des Zimmerpoliers Budach, 1799
- Anlegung und Konzessionierung auf 15 Jahre einer Badeanstalt des Amtschirurgen Stepner bei der Spree hinter seinem Haus in der Jakobstraße, 1799
- Ausstehende Gebühren für den Badebetrieb des Budach, 1799
- Ablehnung von Privatprivilegien für Stepner und den Gastwirt Budach, 1799
- Anzeige des Schwedisch-pommerschen Regierungskanzlers von Pachelbel [-Gehang] über die Behandlung in einem Bad, Berlin 22. Juli 1811
- Vorschläge des Conduiten Schelle, Alte Jakobstraße 96, zur Anlegung von öffentlichen Bädern, 1811
- Anlegung einer Badeanstalt in der Umgebung von Berlin durch den Kaufmann Ferdinand Offermann. Zuweisung eines Grundstücks unweit des Wassers. Nutzung der projektierten Badeanstalt am Landwehrkanal durch die ärmere Bevölkerung, 1849/50
- Anlegung eines Flussbades durch Georg Friedrich Karstedt an der Spree hinter der Werderschen Mühle, 1850
- Anlegung einer Badeanstalt für künstliche Mineralbäder durch den Kravatten-Fabrikanten Gottfried Jacob Fuchs und Benennung mit dem Namen Wilhelm, 1861
- Verhandlungen über ein Darlehen von 2.000 Talern zur Herstellung einer Bade-Schwimmanstalt vor dem Oberbaum am rechten Spreeufer zwischen der Verbindungsbahn und über ein Darlehen von 45.000 Talern für eine Schwimmanstalt in Plötzensee durch den Turn- und Schwimmlehrer W. Auerbach, Königgrätzer Straße 94. Ablehnung wegen fehlender Mittel. Dringliche Befürwortung durch den Polizeipräsidenten im Interesse der öffentlichen Gesundheitspflege. Verhandlungen zwischen dem Kultus-, Innen- und Finanzministerium. Ablehnung eines Gnadengeschenks über 6.000 Mark für die fehlenden Kosten der in der Oberspree angelegten Schwimmanstalt, Wildbad Gastein 19. Juli 1875, 1874/75. Erneute Ablehnung wegen fehlender Mittel, 1878
- Bericht des Vereins für Volksbäder für die Jahre 1878, 1879, 1880 (Privatdruck)
- Beschwerdeführung des H. Mertens über die mangelhafte Reinhaltung der Bassin-Badeanstalten spieziell in der Neuenburger Straße über das kaiserliche Gesundheitsamt und den Reichskanzler. Berichterstattung des Polizeipräsidenten, 1884
- Solbad Berlin. Admiralsgarten-Bad nebst Filialen. Album mit Beschreibung und Preis-Liste für 1890 der Admiralsgarten-Bade-Aktien-Gesellschaft Berlin (Privatdruck)
- Chemische Analyse der Antonien-Quelle zu Warmbrunn in Schlesien von Dr. Carl Remigius Fresenius, Wiesbaden, 1890
- Chemische Analyse der Soolquelle"Paul I"in der Badeanstalt"Soolquelle Paul I"(Paulstraße 6) Filiale vom Admiralsgarten-Bad zu Berlin von Dr. Carl Remigius Fresenius unter Mitwirkung von Professor Dr. H. Fresenius, Wiesbaden, 1889
- Chemische Analyse der Soolquelle"Louise"im"Bad Oranienplatz"(Louisenufer 22) Filiale vom Admiralsgarten-Bad zu Berlin von Dr. Carl Remigius Fresenius unter Mitwirkung von Professor Dr. H. Fresenius, Wiesbaden, 1889
- Chemische Analyse der Soolquelle"Martha"in der Badeanstalt"Soolquelle Martha"(Friedrichstraße) Filiale vom Admiralsgarten-Bad zu Berlin von Dr. Carl Remigius Fresenius unter Mitwirkung von Professor Dr. H. Fresenius, Wiesbaden, 1890
- Chemische Analyse der Soolquelle"Bonifacius"in der Badeanstalt"Soolquelle Bonifacius"(Lützowstraße 74) Filiale vom Admiralsgarten-Bad zu Berlin von Dr. Carl Remigius Fresenius unter Mitwirkung von Professor Dr. H. Fresenius, Wiesbaden, 1890.
- Approbation und Betrieb eines Russischen Bades in der 4. Reihe der Rosenthaler Vorstadt durch den Zimmerpolier Budach. Verhängung einer Geldstrafe und Befragung von Behandelten. Genehmigung des Bäderbetriebs, 1796
- Anlegung von Schwefel- und anderen Bädern durch Dr. Charleville. Ablehnung der Unterstützung, Juni 1798
- Anlegung von warmen und kalten Bädern durch Abraham [David Joachim?] Friedländer, 1799
- Anlegung verschiedener Bäder (Touschen, Dampf- und Sumpfbäder) durch den Mechanicus Michel Missel bei den Russischen Bäder des Zimmerpoliers Budach, 1799
- Anlegung und Konzessionierung auf 15 Jahre einer Badeanstalt des Amtschirurgen Stepner bei der Spree hinter seinem Haus in der Jakobstraße, 1799
- Ausstehende Gebühren für den Badebetrieb des Budach, 1799
- Ablehnung von Privatprivilegien für Stepner und den Gastwirt Budach, 1799
- Anzeige des Schwedisch-pommerschen Regierungskanzlers von Pachelbel [-Gehang] über die Behandlung in einem Bad, Berlin 22. Juli 1811
- Vorschläge des Conduiten Schelle, Alte Jakobstraße 96, zur Anlegung von öffentlichen Bädern, 1811
- Anlegung einer Badeanstalt in der Umgebung von Berlin durch den Kaufmann Ferdinand Offermann. Zuweisung eines Grundstücks unweit des Wassers. Nutzung der projektierten Badeanstalt am Landwehrkanal durch die ärmere Bevölkerung, 1849/50
- Anlegung eines Flussbades durch Georg Friedrich Karstedt an der Spree hinter der Werderschen Mühle, 1850
- Anlegung einer Badeanstalt für künstliche Mineralbäder durch den Kravatten-Fabrikanten Gottfried Jacob Fuchs und Benennung mit dem Namen Wilhelm, 1861
- Verhandlungen über ein Darlehen von 2.000 Talern zur Herstellung einer Bade-Schwimmanstalt vor dem Oberbaum am rechten Spreeufer zwischen der Verbindungsbahn und über ein Darlehen von 45.000 Talern für eine Schwimmanstalt in Plötzensee durch den Turn- und Schwimmlehrer W. Auerbach, Königgrätzer Straße 94. Ablehnung wegen fehlender Mittel. Dringliche Befürwortung durch den Polizeipräsidenten im Interesse der öffentlichen Gesundheitspflege. Verhandlungen zwischen dem Kultus-, Innen- und Finanzministerium. Ablehnung eines Gnadengeschenks über 6.000 Mark für die fehlenden Kosten der in der Oberspree angelegten Schwimmanstalt, Wildbad Gastein 19. Juli 1875, 1874/75. Erneute Ablehnung wegen fehlender Mittel, 1878
- Bericht des Vereins für Volksbäder für die Jahre 1878, 1879, 1880 (Privatdruck)
- Beschwerdeführung des H. Mertens über die mangelhafte Reinhaltung der Bassin-Badeanstalten spieziell in der Neuenburger Straße über das kaiserliche Gesundheitsamt und den Reichskanzler. Berichterstattung des Polizeipräsidenten, 1884
- Solbad Berlin. Admiralsgarten-Bad nebst Filialen. Album mit Beschreibung und Preis-Liste für 1890 der Admiralsgarten-Bade-Aktien-Gesellschaft Berlin (Privatdruck)
- Chemische Analyse der Antonien-Quelle zu Warmbrunn in Schlesien von Dr. Carl Remigius Fresenius, Wiesbaden, 1890
- Chemische Analyse der Soolquelle"Paul I"in der Badeanstalt"Soolquelle Paul I"(Paulstraße 6) Filiale vom Admiralsgarten-Bad zu Berlin von Dr. Carl Remigius Fresenius unter Mitwirkung von Professor Dr. H. Fresenius, Wiesbaden, 1889
- Chemische Analyse der Soolquelle"Louise"im"Bad Oranienplatz"(Louisenufer 22) Filiale vom Admiralsgarten-Bad zu Berlin von Dr. Carl Remigius Fresenius unter Mitwirkung von Professor Dr. H. Fresenius, Wiesbaden, 1889
- Chemische Analyse der Soolquelle"Martha"in der Badeanstalt"Soolquelle Martha"(Friedrichstraße) Filiale vom Admiralsgarten-Bad zu Berlin von Dr. Carl Remigius Fresenius unter Mitwirkung von Professor Dr. H. Fresenius, Wiesbaden, 1890
- Chemische Analyse der Soolquelle"Bonifacius"in der Badeanstalt"Soolquelle Bonifacius"(Lützowstraße 74) Filiale vom Admiralsgarten-Bad zu Berlin von Dr. Carl Remigius Fresenius unter Mitwirkung von Professor Dr. H. Fresenius, Wiesbaden, 1890.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 13:35 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz
- Tektonik
- STAATSOBERHAUPT UND OBERSTE STAATSBEHÖRDEN, MINISTERIEN UND ANDERE ZENTRALBEHÖRDEN PREUSSENS AB 1808 (Tektonik)
- Kultus (Geistliche, Unterrichts- und Medizinalverwaltung) (Tektonik)
- Kultusministerium (Bestand)
- 14 Ältere Medizinalregistratur (Gliederung)
- 14.20 Bäder und Gesundbrunnen (Gliederung)
- 14.20.02 Provinzen und Landesteile (Gliederung)
- 14.20.02.01 Brandenburg und Berlin (1736-1903) (Gliederung)