Klage des Konrad Rupe und des Notars Wilken Fuisting auf der Rotenburg ./. Laurenz Moll und Laurenz Epping. Durch Schichtvertrag vom 24.9. 1596 schichtet Apotheker M. David Bolle an der Ludgeristraße mit seinen Kindern Dr. med. Georg Moll, Elsabe (Frau Laurenz Epping), Katharina (Frau Herman von Vorden), Kaspar, Anna, Maria und Engelina. Vormünder der letzten vier, die minderjährig sind, sind Bernard von Hoeseden von Rats wegen, Laurenz Moll und Dietrich zum Sloete von Sippe wegen. Eine weitere Tochter Gertrud ist im Kloster Niesing. Der Streit dreht sich um die Führung der Vormundschaft und die Rechnungslegung, die in mehreren Punkten angegriffen wird.
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Klage des Konrad Rupe und des Notars Wilken Fuisting auf der Rotenburg ./. Laurenz Moll und Laurenz Epping. Durch Schichtvertrag vom 24.9. 1596 schichtet Apotheker M. David Bolle an der Ludgeristraße mit seinen Kindern Dr. med. Georg Moll, Elsabe (Frau Laurenz Epping), Katharina (Frau Herman von Vorden), Kaspar, Anna, Maria und Engelina. Vormünder der letzten vier, die minderjährig sind, sind Bernard von Hoeseden von Rats wegen, Laurenz Moll und Dietrich zum Sloete von Sippe wegen. Eine weitere Tochter Gertrud ist im Kloster Niesing. Der Streit dreht sich um die Führung der Vormundschaft und die Rechnungslegung, die in mehreren Punkten angegriffen wird.
B-C Civ, 32
B-C Civ Causae Civiles (Zivilprozessakten)
Causae Civiles (Zivilprozessakten) >> 1601-1700
(1596) 1615
Darin: Schichtvertrag v. 24.9. 1596
Enthält: Die Mutter der Kinder war Katharina N. 1602 sind Vormünder Grutherr Johan Herdinck von Rats wegen, Laurenz Moll und Johan Loisman von Sippe wegen; Loisman, der mit Elsa Moll verheiratet war, starb auf Grevermarkt; an seine Stelle trat als Vormund Laurenz Epping. Der Sohn Kaspar Moll, Apotheker, starb am 1.3. 1606. Die Tochter Anna heiratete 1603 den Maler Niklas von Ringe und starb 1605; Maria heiratet den Rupe am 10.9. 1608, Engeline den Fuisting am 28.9. 1610. Erwähnt werden Jobst Julio; Peter Bertenhoff; Henrich Mensing; Johan Huge; Arndt Tunius; Bernard Schürman; Herman Flöge; Hans Georg von Lüteringhausen; Gerd Varwich; Herman Wischman 1608; Herman Vorschepoel 1608; Trine Bodde; Henrich Forckenbeck 1609; Baltasar Roecholl 1596; David Haerhoff 1596; Johan von Ascheberg; Olderman Thomas Eggebers 1602; Lic. Dietrich zum Sande 1602; Henrich Meinertz 1602; Andreas Wilkinghoff 1602; Schneider Hinrich Narendorff; Sibert Boeker.
Enthält: Die Mutter der Kinder war Katharina N. 1602 sind Vormünder Grutherr Johan Herdinck von Rats wegen, Laurenz Moll und Johan Loisman von Sippe wegen; Loisman, der mit Elsa Moll verheiratet war, starb auf Grevermarkt; an seine Stelle trat als Vormund Laurenz Epping. Der Sohn Kaspar Moll, Apotheker, starb am 1.3. 1606. Die Tochter Anna heiratete 1603 den Maler Niklas von Ringe und starb 1605; Maria heiratet den Rupe am 10.9. 1608, Engeline den Fuisting am 28.9. 1610. Erwähnt werden Jobst Julio; Peter Bertenhoff; Henrich Mensing; Johan Huge; Arndt Tunius; Bernard Schürman; Herman Flöge; Hans Georg von Lüteringhausen; Gerd Varwich; Herman Wischman 1608; Herman Vorschepoel 1608; Trine Bodde; Henrich Forckenbeck 1609; Baltasar Roecholl 1596; David Haerhoff 1596; Johan von Ascheberg; Olderman Thomas Eggebers 1602; Lic. Dietrich zum Sande 1602; Henrich Meinertz 1602; Andreas Wilkinghoff 1602; Schneider Hinrich Narendorff; Sibert Boeker.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:28 MEZ
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