Erbschenk Siegfried von Neindorf, des sel. Lippold Sohn, belehnt unter Zustimmung seines Bruders Jakob, den Franz Kalm, des Bürgermeisters Werner K. d. Ä. sel. Sohn, Christoph u. Curdt, des sel. Bürgermeisters Curdt Kalm Söhne, Albrecht, des sel. Heinrich Sohn, Jürgen, des sel. Franz Sohn, Werner Hans u. Henning, des sel. Bürgermeisters Werner Kalm d. J. Söhne, und den Autor Hornburg u. seine Vettern: Heinrich Julius, Hans Christoph und Valentin Erich, Gebrüder, mit den Gütern zu Rüningen. Gegeben zu Halberstadt den 20. February 1650. Mit Unterschr. u. Siegel in Holzk. am Pergamentstr.
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Erbschenk Siegfried von Neindorf, des sel. Lippold Sohn, belehnt unter Zustimmung seines Bruders Jakob, den Franz Kalm, des Bürgermeisters Werner K. d. Ä. sel. Sohn, Christoph u. Curdt, des sel. Bürgermeisters Curdt Kalm Söhne, Albrecht, des sel. Heinrich Sohn, Jürgen, des sel. Franz Sohn, Werner Hans u. Henning, des sel. Bürgermeisters Werner Kalm d. J. Söhne, und den Autor Hornburg u. seine Vettern: Heinrich Julius, Hans Christoph und Valentin Erich, Gebrüder, mit den Gütern zu Rüningen. Gegeben zu Halberstadt den 20. February 1650. Mit Unterschr. u. Siegel in Holzk. am Pergamentstr.
NLA WO, 114 Urk, Nr. 467
NLA WO, 114 Urk Familie von Kalm
Familie von Kalm >> 1 I. PassivLehen >> 1.10 K - Adel >> 1.10.15 K15 - v. Neindorf
20.02.1650
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 13:31 MESZ