Familien-, Guts- und Herrschaftsarchiv der Schencken zu Schweinsberg: Familien-, Guts- und Herrschaftsarchiv der Schencken zu Schweinsberg: Nieder-Ofleiden (Bestand)
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340 Schenck zu Schweinsberg: Niederofl
Hessisches Staatsarchiv Marburg (Archivtektonik) >> Gliederung >> Nichtstaatliche Archive und Deposita >> Familienarchive und Nachlässe >> Schenck-Schuppius >> Familien-, Guts- und Herrschaftsarchiv der Schencken zu Schweinsberg
1573-1575, 1610-1900
Enthält: Akten und Amtsbücher der Schencken zu Schweinsberg. Linie Nieder-Ofleiden-Oberhof:
Amsbücher der Guts-, Forst- und Vermögensverwaltung
Bestandsgeschichte: Der Bestand ist im Wesentlichen die archivalische Überlieferung der 1885 im Mannesstamm erloschenen Schenck zu Schweinsberg Linie Niederofleiden-Oberhof. Der zeitliche Schwerpunkt des Aktenbestandes liegt im 19. Jahrhundert, auch wenn er bis in das 18. und seltener in das 17. Jahrhundert ausgreift. Das einzige Stück aus dem 16. Jahrhundert ist zugleich das älteste im Bestand. Es handelt sich um eine Vormundschaftsrechnung für den Sohn des verstorbenen Johann Ebert von Radenhausen für das Jahr 1573, allerdings als Fremdprovenienz. Die Masse der Überlieferung betrifft die verschiedenen Gütern der Familie besonders zu Besitzungen in Florstadt, Loshausen, Nieder-Ofleiden, Rüdigheim und Schweinsberg sowie die um die Mitte des 19. Jahrhunderts geführte Ablösungsverhandlungen für Grundlasten.
Besonders außergewöhnlich unter den wenigen Lebensdokumenten von Familienangehörigen sind Erinnerungsstücke an die Silberne Hochzeit des Moritz Schenck zu Schweinsberg und der Emilie Schenck zu Schweinsberg, geborene Freinsheim, im Jahr 1856, denn es befinden sich von dem Ehepaar getragene Hochzeitskränze und Haarlocken darunter. Neben einem schmaleren Einblick in kulturgeschichtliche Aspekte der adligen Lebenswelt ermöglicht der Bestand - unter Einbeziehung der umfangreichen Amtsbuchüberlieferung - eine weite Aussicht auf adlige Wirtschaftsführung in dem Zeitraum vom 17. bis zum ausgehenden 19. Jahrhundert.
Das Archiv der Linie Nieder-Ofleiden-Oberhof wurde zusammen mit den Archiven weiterer Teillinien der Familie Schenck zu Schweinsberg dem Staatsarchiv Marburg mit Vertrag vom 17.10.1967 als Depositum übergeben und am 7.5.1969 von Schweinsberg nach Marburg überführt. Die Neuordnung und Verzeichnung der Amtsbücher erfolgte durch den 15. Inspektorenlehrgang der Archivschule Marburg im März 1978, die der Akten im Jahre 2012 durch Herrn Lind.
Geschichte des Bestandsbildners: Diese Linie Niederofleinde-Oberhof war aus der Hermannsteiner Linie der Schencken hervorgegangen und residierte auf den 1620 und 1636 erworbenen Gütern Oberhof und Unterhof zu Niederofleiden. Im Jahr 1697 wurden die Höfe innerhalb der Familie aufgeteilt und die Seitenlinien Niederofleiden-Unterhof und Fronhausen gebildet.
Findmittel: HADIS-Datenbank
Findmittel: vorarchivisches Findbuch für Teile des Aktenbestandes
Referent: Herr Klingelhöfer
Zusatzinformationen: Letzte Aktualisierung: 1.7.2013
Amsbücher der Guts-, Forst- und Vermögensverwaltung
Bestandsgeschichte: Der Bestand ist im Wesentlichen die archivalische Überlieferung der 1885 im Mannesstamm erloschenen Schenck zu Schweinsberg Linie Niederofleiden-Oberhof. Der zeitliche Schwerpunkt des Aktenbestandes liegt im 19. Jahrhundert, auch wenn er bis in das 18. und seltener in das 17. Jahrhundert ausgreift. Das einzige Stück aus dem 16. Jahrhundert ist zugleich das älteste im Bestand. Es handelt sich um eine Vormundschaftsrechnung für den Sohn des verstorbenen Johann Ebert von Radenhausen für das Jahr 1573, allerdings als Fremdprovenienz. Die Masse der Überlieferung betrifft die verschiedenen Gütern der Familie besonders zu Besitzungen in Florstadt, Loshausen, Nieder-Ofleiden, Rüdigheim und Schweinsberg sowie die um die Mitte des 19. Jahrhunderts geführte Ablösungsverhandlungen für Grundlasten.
Besonders außergewöhnlich unter den wenigen Lebensdokumenten von Familienangehörigen sind Erinnerungsstücke an die Silberne Hochzeit des Moritz Schenck zu Schweinsberg und der Emilie Schenck zu Schweinsberg, geborene Freinsheim, im Jahr 1856, denn es befinden sich von dem Ehepaar getragene Hochzeitskränze und Haarlocken darunter. Neben einem schmaleren Einblick in kulturgeschichtliche Aspekte der adligen Lebenswelt ermöglicht der Bestand - unter Einbeziehung der umfangreichen Amtsbuchüberlieferung - eine weite Aussicht auf adlige Wirtschaftsführung in dem Zeitraum vom 17. bis zum ausgehenden 19. Jahrhundert.
Das Archiv der Linie Nieder-Ofleiden-Oberhof wurde zusammen mit den Archiven weiterer Teillinien der Familie Schenck zu Schweinsberg dem Staatsarchiv Marburg mit Vertrag vom 17.10.1967 als Depositum übergeben und am 7.5.1969 von Schweinsberg nach Marburg überführt. Die Neuordnung und Verzeichnung der Amtsbücher erfolgte durch den 15. Inspektorenlehrgang der Archivschule Marburg im März 1978, die der Akten im Jahre 2012 durch Herrn Lind.
Geschichte des Bestandsbildners: Diese Linie Niederofleinde-Oberhof war aus der Hermannsteiner Linie der Schencken hervorgegangen und residierte auf den 1620 und 1636 erworbenen Gütern Oberhof und Unterhof zu Niederofleiden. Im Jahr 1697 wurden die Höfe innerhalb der Familie aufgeteilt und die Seitenlinien Niederofleiden-Unterhof und Fronhausen gebildet.
Findmittel: HADIS-Datenbank
Findmittel: vorarchivisches Findbuch für Teile des Aktenbestandes
Referent: Herr Klingelhöfer
Zusatzinformationen: Letzte Aktualisierung: 1.7.2013
10,5 MM
Bestand
Korrespondierende Archivalien: M 24 Schenk zu Schweinsberg
Korrespondierende Archivalien: Karten in Bestand P II
Korrespondierende Archivalien: Urkunden in den Beständen Urk. 136 Schenck zu Schweinsberg-Niederofleiden [ehemals X 5 Schenck zu Schweinsberg-Niederofleiden] und Urk. 49 [ehemals A VI Schenck zu Schweinsberg] sowie Urk. 76 [ehemals R I Lehenreverse]
Korrespondierende Archivalien: Karten in Bestand P II
Korrespondierende Archivalien: Urkunden in den Beständen Urk. 136 Schenck zu Schweinsberg-Niederofleiden [ehemals X 5 Schenck zu Schweinsberg-Niederofleiden] und Urk. 49 [ehemals A VI Schenck zu Schweinsberg] sowie Urk. 76 [ehemals R I Lehenreverse]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 08:12 MESZ