Kläger: Henning Johann Hagemeister, Bürger zu Kiel, in Vollmacht des Grafen Conrad Detlef Reventlow zu Sehestedt und Brahetrolleborg als Zessionar seiner Mutter Gräfin Benedicta Margaretha, geb. Brockdorff, Beklagter: Christian Ludwig Hammerstein zu Krummendiek und Kampen, kurbraunschweigischer Oberst, Prozessvertreter: Lizentiat der Rechte Johann Werner, Streitgegenstand: Streit um die Bezahlung an die Gräfin Reventlow
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Kläger: Henning Johann Hagemeister, Bürger zu Kiel, in Vollmacht des Grafen Conrad Detlef Reventlow zu Sehestedt und Brahetrolleborg als Zessionar seiner Mutter Gräfin Benedicta Margaretha, geb. Brockdorff, Beklagter: Christian Ludwig Hammerstein zu Krummendiek und Kampen, kurbraunschweigischer Oberst, Prozessvertreter: Lizentiat der Rechte Johann Werner, Streitgegenstand: Streit um die Bezahlung an die Gräfin Reventlow
LASH, Abt. 390 Nr. 430
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar >> 1 Prozessakten
1733-1744
Enthält: Landgericht 1733-1740, RKG 1742-1744; Aktenstücke aus dem Streit um das Gut Bothkamp und die Schadloshaltung der Gräfin Benedicta Margaretha 1731- 1733 (Q 13, Beilagen Nr. 1-3); Schuldverschreibung des Christian Ludwig von Hammerstein und seiner Frau Maria Elisabeth, geb. von Ahlefeldt, für den Konferenzrat Jean Henry Desmercieres zu Warleberg, Quarnbek und Hetlingen ("Hetelen"), der als Bürge Geld an die Gräfin Reventlow gezahlt hatte, Zession dieser Obligation 1734 (Q 13, Beilagen Nr. 17-18); Zurücknahme der Klage, Vergleich durch Graf Waldemar Schmettau zu Holdorf in Mecklenburg 1744 (Q 19)
Verzeichnung
siehe auch Abt. 390 Nr. 71 - 74, 215
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.0004, 11:52 MEZ