Michel Sattler, Bürger aus Waiblingen, und Konrad Mynder, Schultheiß in Kornwestheim, sagen dem Kloster Steinheim zu, einen Schuldbrief über 500 fl. für das Bad und ein Lehen in Rietenau durch eine jährliche Zahlung von 20 fl. Bodenzins zu tilgen.
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 524 U 217
Archiv Kl. Steinheim 13. B.
A 524 Bü 20
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 524 Steinheim
Steinheim >> Urkunden >> 2. Einzelne Orte >> 2.26 Rietenau
1524 April 27 (Mittwoch nach Markus)
21,5 x 61,5 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Aussteller: Michael Sattler, Bürger zu Waiblingen; Konrad Mynder, Schultheiß zu Kornwestheim
Siegler: Jakob und Georg von Kaltental
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 anhängende Siegel
Siegler: Jakob und Georg von Kaltental
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 anhängende Siegel
Kaltental, Georg von; 1480-1554
Mynder, Konrad; Schultheiß, um 1524
Sattler, Michel; um 1524
Kornwestheim LB
Rietenau : Aspach WN
Waiblingen WN
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:19 MEZ
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