Lehen: Zehnt, Berckhof, Mühle und vier Hufen Landes zu Hülsede im Amt Lauenau; Krankenhagen (bei Rinteln im Amt Schaumburg); "Nulle" (Nüll, Kirchspiel Silixen bei Extertal im Amt Sternberg); Zehnt zu "Raide" (Raden, Kirchspiel Hattendorf am Süntel, Amt Rodenberg) bzw. "Reyde" im Kirchspiel Groß Nenndorf; Zehnt zu "Passenstewe"; Zehnt zu "Volkersen" (Volksen, Extertal) und "Hinrichsberge"; vier Hufen zu Beversen (Bernsen, Kirchspiel Deckbergen); Zehnt und zwei Hufe zu "Laßberge" (Laßbruch?, Kirchspiel Silixen im Amt Sternberg); drei Hufen auf dem "Sedenfelde" vor Rinteln; zwei Hufen zu Haddessen; Zehnt zu Welligen; Burglehen zu Münder Lehnsträger: von Spiegelberg, von Rottorpe, von Mengersen
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Lehen: Zehnt, Berckhof, Mühle und vier Hufen Landes zu Hülsede im Amt Lauenau; Krankenhagen (bei Rinteln im Amt Schaumburg); "Nulle" (Nüll, Kirchspiel Silixen bei Extertal im Amt Sternberg); Zehnt zu "Raide" (Raden, Kirchspiel Hattendorf am Süntel, Amt Rodenberg) bzw. "Reyde" im Kirchspiel Groß Nenndorf; Zehnt zu "Passenstewe"; Zehnt zu "Volkersen" (Volksen, Extertal) und "Hinrichsberge"; vier Hufen zu Beversen (Bernsen, Kirchspiel Deckbergen); Zehnt und zwei Hufe zu "Laßberge" (Laßbruch?, Kirchspiel Silixen im Amt Sternberg); drei Hufen auf dem "Sedenfelde" vor Rinteln; zwei Hufen zu Haddessen; Zehnt zu Welligen; Burglehen zu Münder Lehnsträger: von Spiegelberg, von Rottorpe, von Mengersen
Minden-Ravensberg Regierung Lehen II, 117 I
D 605 Minden-Ravensberg, Regierung
Minden-Ravensberg, Regierung >> 7. Lehen >> 7.3. Spezialia: Fürstentum Minden
1444, 1474, 1510 - 1532, 1584 - 1589, 1628 - 1713
Enthaeltvermerke: Enthält: Belehnung des Hermann von Mengersen, schaumburgischer Landdrost, nach dem Tode des Adolf von Rottorff (vohrer von Spiegelberg) (Bl. 66, 69, 121, 124), 1584, 1589 Belehnung des Hermann von Mengersen zu Hülsede (Bl. 13, 34), 1628, 1635, 1650 - 1651 Lehnbrief für Karsten Rumeschottel über zwei Hufen zu "Baddensen", freier Hof und Burglehen zu Münder, Zehnt zu "Waligesen", drei Hufen Landes zu "Velste" bzw. "Vulstete" (wüst bei Hemmingen) bei Ronnenberg; Hof zu Kobbensen (Kirchspiel Lindhorst); Pfannensode zu Münder, halbe Hufe und Garten vor Münder (Bl. 30), 1510 Lehnbrief für Johann von Rottorpe (Bl. 31), 1510 Lehnbrief für Johann von Rottorpe (Bl. 32), 1532 Verpfändung von Haus und Hof in Münder durch Lodewich Rumeschottelen an Henneken Kunnen, Bürger zu Münder (Bl. 33), 1444 Spezifikation der Lehen (Bl. 43, 110, 112) Lehnbrief für Tonies von Spiegelberg: Rottzehnten "uf der Rie" zu Waltringhausen (Amt Rodenberg); sechs Hufen Landes zu "Warsingehusen" mit Zehnt daselbst; Zehnt zu "Roleveshagen" (Rolfshagen, Kirchspiel Obernkirchen im Amt Schaumburg) (Bl. 57), 1474 Verzeichnis der Einkünfte aus den Lehen (Bl. 61) Besitzergreifung der Lehen durch Hermann von Mengersen nach dem Tode des Adolf von Rottorpe (Bl. 71), 1584 Belehnung des Cord Philipp von Mengersen zu Helpensen (Bl. 85), 1670 Belehnung des braunschweig-lüneburgischen Schatzrats Hermann von Mengersen zu Hülsede und Oldendorf (Bl. 90), 1677 Belehnung des braunschweig-lüneburgischen Schatzrats Hermann von Mengersen zu Hülsede und Oldendorf (Bl. 102), 1693 desgl. Ludwig Christian von Mengersen (Bl. 97), 1709 desgl. des Erich Johann von Mengersen, preußischer, später dänischer Major (Bl. 120, 128), 1713
Behörden vor 1816
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:25 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.4. Preußisches Westfalen (D) (Tektonik)
- 1.4.5. Preußische Behörden für Minden und Ravensberg (Tektonik)
- Minden-Ravensberg, Regierung (Bestand)
- 7. Lehen (Gliederung)
- 7.3. Spezialia: Fürstentum Minden (Gliederung)