Werner Lutz, Vogt zu Kirchheim, Ulrich Huber, Keller zu Kirchheim, und Caspar Forstmeister ("Vorstmeister") vergleichen das Kloster Kirchheim einerseits und Schultheiß und Gemeinde Roßwälden ("Roßrain Welden") andererseits dahin, daß das Kloster der Gemeinde den Viehtratt im Bühel, im Büchlin und Büchlinshau gegen 5 lb h jährlich als Weide verleiht. Die Holznutzung darin bleibt jedoch dem Kloster vorbehalten. Die Gemeinde ist verpflichtet, ihr Korn, soweit sie es ins Kirchheimer Tal führen lassen will, in der Klostermühle zu Kirchheim mahlen zu lassen.
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Werner Lutz, Vogt zu Kirchheim, Ulrich Huber, Keller zu Kirchheim, und Caspar Forstmeister ("Vorstmeister") vergleichen das Kloster Kirchheim einerseits und Schultheiß und Gemeinde Roßwälden ("Roßrain Welden") andererseits dahin, daß das Kloster der Gemeinde den Viehtratt im Bühel, im Büchlin und Büchlinshau gegen 5 lb h jährlich als Weide verleiht. Die Holznutzung darin bleibt jedoch dem Kloster vorbehalten. Die Gemeinde ist verpflichtet, ihr Korn, soweit sie es ins Kirchheimer Tal führen lassen will, in der Klostermühle zu Kirchheim mahlen zu lassen.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 493 U 412
Archiv Kl. Kirchheim
28. B.
Nro. 8
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 493 Kloster Kirchheim
Kloster Kirchheim >> 1. Urkunden
1477 Juni 3 (Dienstag vor Fronleichnam)
Urkunden
Siegler: 1) Werner Lutz, Vogt zu Kirchheim 2) Ulrich Huber, Keller zu Kirchheim
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 Sg.: 1 leicht besch.
Publiziertes Regest: Ecker Nr. 483
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 Sg.: 1 leicht besch.
Publiziertes Regest: Ecker Nr. 483
Forstmeister, Kaspar
Huber, Ulrich
Lutz, Wern(h)er
Roßwälden : Ebersbach an der Fils GP
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:26 MEZ