Karl Alexander Herzog von Württemberg (voller Titel) belehnt nach dem Tod von Eberhard Ludwig Herzog von Württemberg und nach dem Tod des Lehensmannes Markward (Marquard Gottfrieds Georg) Schenk Freiherr von Stauffenberg dessen hinterbliebenen Bruder Lothar (Lothario Philipp Ludwig Hartmann) Schenk Freiherr von Stauffenberg für sich selbst und als Lehensträger seiner noch lebenden Söhne und Töchter, Brüder und Schwestern, aller deren männlichen und weiblichen Nachkommen und der ehelichen Kinder mit allen männlichen und weiblichen Nachkommen und Lehensfolgern von Maria Margaretha Jakobea Freifrau von Ulm auf Erbach zu Rotenburg, geborene Schenk Freiin von Stauffenberg, und [Johann Ludwig Konstantin] Freiherr von Ulm auf Erbach zu Rotenburg, Maria Barbara Freifrau von Ow, geborene von Wernau (Werdnau), und Johann Friedrich Freiherr von Ow, und Elisabeth Freifrau von Rotenhan, geborene von Wernau, und Joachim Ignatius Freiherr von Rotenhan mit einigen Gütern zu Pfauhausen als Mannlehen: [1] Den Kundhof von Heinrich Kirchherr zu Pfauhausen, der jährlich 21 Scheffel Korn und 35 ß h gültet. [2] Eine Wiese mit 217 Ruten, die auf der oberen Wiese liegt und an die Wasen der Gemeinde Pfauhausen und an den Wiedenhof stößt. Die Wiese hatte dem Großvater des verstorbenen Johann Georg von Wernau, Hans Veit von Wernau, gehört, und wurde 1563 durch Hans Veit von Wernau dem verstorbenen Herzog Christoph von Württemberg gegen Übereignung eines Stückes Garten am Schloss Pfauhausen mit 150 Ruthen, damit er darauf bauen konnte, zu Lehen gemacht und diesem Lehen einverleibt. [3] Das Fischrecht zu Pfauhausen, das jährlich 4 lb minder 5 ß h gültet, und das Fischrecht zu Reichenbach, das in die Gutsgrenze von Pfauhausen gehört und jährlich 17 ß h gültet. Alle diese Güter waren früher im Besitz von Braida vom Stein zu Pfauhausen und wurden durch Hans [Veit] von Wernau von den Kindern des verstorbenen Rudolf von Baldeck gekauft. Der Belehnte beschwört mit einem leiblichen Eid auf Gott, dass das Lehen bei jedem Fall Frauen wie Männer und Töchter wie Söhne erhalten können, aber immer ein Mann als Wappengenosse benannt werden muss, der das Lehen empfangen wird.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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