Kaiser Karl beurkundet, dass der Abt von Schöntal und die Komture in der Ballei Frankfurt mit dem Komtur vom Deutschen Haus in Mergentheim übereingekommen seien, die Hälfte dessen, was er mit der Königin Elisabeth von Ungarn und mit seiner Gemahlin Kaiserin Anna jetzt zu Mergentheim verzehrt hat, auf sich zu nehmen und ihm zu Ehren zu bezahlen, dass aber deswegen der Deutschordenskomtur zu Mergentheim kein Recht auf Bezahlung von Seite des Abtes zu Schöntal und des Johanniterordenskomturs haben solle.
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Kaiser Karl beurkundet, dass der Abt von Schöntal und die Komture in der Ballei Frankfurt mit dem Komtur vom Deutschen Haus in Mergentheim übereingekommen seien, die Hälfte dessen, was er mit der Königin Elisabeth von Ungarn und mit seiner Gemahlin Kaiserin Anna jetzt zu Mergentheim verzehrt hat, auf sich zu nehmen und ihm zu Ehren zu bezahlen, dass aber deswegen der Deutschordenskomtur zu Mergentheim kein Recht auf Bezahlung von Seite des Abtes zu Schöntal und des Johanniterordenskomturs haben solle.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, H 51 U 593
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, H 51 Kaiserselekt
Kaiserselekt >> Urkunden
1357 Mai 14
Deutschordenskommende Mergentheim
Urkunden
Deutsch
Ausstellungsort: Mergentheim
Aussteller: Karl IV., Kaiser
Empfänger: Deutschordenskommende Mergentheim
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel stark beschädigt
Publiziertes Regest: RI VIII n. 6931
Aussteller: Karl IV., Kaiser
Empfänger: Deutschordenskommende Mergentheim
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel stark beschädigt
Publiziertes Regest: RI VIII n. 6931
Ungarn, Elisabeth ; Königin, 1305-1380
Bad Mergentheim TBB
Schöntal KÜN; Kloster
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:29 MEZ
Namensnennung 3.0 Deutschland