Verhaftung der Grävenitz
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 48/05 Bü 2
A 48 D Bü 002
A 51,I Bü 002
R 105 F 1 B 02
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 48/05 Kriminalprozesse gegen die Familie Grävenitz und Würben
Kriminalprozesse gegen die Familie Grävenitz und Würben >> 1. Untersuchung gegen die Gräfin Christina Wilhelmina von Grävenitz >> 1.3 Haft der Grävenitz
1731
Enthält:
A) Versöhnung zwischen Herzog Eberhard Ludwig und Herzogin Johanna Elisabeth:
1. Schreiben Herzog Karl Alexanders an Graf Friedrich Wilhelm von Grävenitz, 2. Juli 1731.
2. Erklärung der Herzöge Eberhard Ludwig, Karl Alexander und Friedrich Ludwig zur Aussöhnung, 5. Juli 1731.
3. Revers der Grävenitz, 16. Juli 1731.
4./5. Schreiben Eberhard Ludwigs und Johanna Elisabeths an den Kaiser mit der Mitteilung ihrer Versöhnung, 24. Juli 1731.
B) Aussage des Registrators Johann Christian Schwarz gegen die Grävenitz und dessen Verfolgung:
1. Verhörprotokolle, 28. August und 7. September 1731.
2. Schreiben des Registrators Schwarz an den Herzog mit der Bitte um Anstellung, 28. August 1731.
3. Schreiben des Registrators Schwarz an den Herzog mit der Bitte um Anstellung, 7. September 1731.
4. Schreiben des Registrators Schwarz an den Herzog wegen seiner Entlassung, 19. September 1731.
5. Schreiben des Registrators Schwarz an den Herzog wegen seiner Entlassung, 19. September 1731.
6. Entlassung des Registrators Schwarz durch die Grävenitz, 14. September 1731.
7. Gehaltsforderungen des Registrators Schwarz an die Grävenitz, 20. August 1731.
8. Quittung des Registrators Schwarz über 2.082 Gulden an die Grävenitz, 20. August 1731.
C) Zwei Schreiben der Grävenitz an Herzog Eberhard Ludwig vor ihrer Verhaftung, 31. Juli und 8. Oktober 1731.
D) Sendung des Regierungsrats Philipp Justus Vollrat von Werkamp zu Friedrich Karl von Schönborn, Bischof von Bamberg und Würzburg:
1. Instruktion für Regierungsrat Philipp Justus Vollrat von Werkamp, 12. September 1731.
2. Kreditiv für Werkamp, 12. September 1731.
3. Rekreditiv des Bischofs Schönborn, 7. Oktober 1731.
4. Bericht des Regierungsrats Werkamp an den Herzog, 12. Oktober 1731.
5. Auftstellung über die Kosten der Gesandtschaft, 17. Oktober 1731.
E) Befehl an den Oberst von Streithorst zur Verhaftung, Überführung und Verpflegung der Grävenitz, Mitteilung desselben an den Kaiser:
1. Ordre an den Oberst zur Verhaftung der Grävenitz und deren Überführung nach Urach, 15. Oktober 1731.
2. Ordre an Uracher Vogt und Keller zur Unterbringung der Grävenitz, 15. Oktober 1731.
3. Ordre an den Oberst zur Überführung und Unterbringung der Grävenitz in Urach, 18. Oktober 1731.
4. Ordre an den Obristleutnant Carlin de Pummazira zur Unterbringung der Grävenitz in Urach, 18. Oktober 1731.
5. Mitteilung der Verhaftung an den Kaiser, 17. Oktober 1731.
6. Mitteilung der Verhaftung an den Reichshofratspräsidenten Graf Johann Josef Wilhelm von Wurmbrand, 17. Oktober 1731.
7. Mitteilung der Verhaftung an den Prinzen Eugen von Savoyen, 17. Oktober 1731.
8. Mitteilung der Verhaftung an den Grafen von Kufstein, 17. Oktober 1731.
A) Versöhnung zwischen Herzog Eberhard Ludwig und Herzogin Johanna Elisabeth:
1. Schreiben Herzog Karl Alexanders an Graf Friedrich Wilhelm von Grävenitz, 2. Juli 1731.
2. Erklärung der Herzöge Eberhard Ludwig, Karl Alexander und Friedrich Ludwig zur Aussöhnung, 5. Juli 1731.
3. Revers der Grävenitz, 16. Juli 1731.
4./5. Schreiben Eberhard Ludwigs und Johanna Elisabeths an den Kaiser mit der Mitteilung ihrer Versöhnung, 24. Juli 1731.
B) Aussage des Registrators Johann Christian Schwarz gegen die Grävenitz und dessen Verfolgung:
1. Verhörprotokolle, 28. August und 7. September 1731.
2. Schreiben des Registrators Schwarz an den Herzog mit der Bitte um Anstellung, 28. August 1731.
3. Schreiben des Registrators Schwarz an den Herzog mit der Bitte um Anstellung, 7. September 1731.
4. Schreiben des Registrators Schwarz an den Herzog wegen seiner Entlassung, 19. September 1731.
5. Schreiben des Registrators Schwarz an den Herzog wegen seiner Entlassung, 19. September 1731.
6. Entlassung des Registrators Schwarz durch die Grävenitz, 14. September 1731.
7. Gehaltsforderungen des Registrators Schwarz an die Grävenitz, 20. August 1731.
8. Quittung des Registrators Schwarz über 2.082 Gulden an die Grävenitz, 20. August 1731.
C) Zwei Schreiben der Grävenitz an Herzog Eberhard Ludwig vor ihrer Verhaftung, 31. Juli und 8. Oktober 1731.
D) Sendung des Regierungsrats Philipp Justus Vollrat von Werkamp zu Friedrich Karl von Schönborn, Bischof von Bamberg und Würzburg:
1. Instruktion für Regierungsrat Philipp Justus Vollrat von Werkamp, 12. September 1731.
2. Kreditiv für Werkamp, 12. September 1731.
3. Rekreditiv des Bischofs Schönborn, 7. Oktober 1731.
4. Bericht des Regierungsrats Werkamp an den Herzog, 12. Oktober 1731.
5. Auftstellung über die Kosten der Gesandtschaft, 17. Oktober 1731.
E) Befehl an den Oberst von Streithorst zur Verhaftung, Überführung und Verpflegung der Grävenitz, Mitteilung desselben an den Kaiser:
1. Ordre an den Oberst zur Verhaftung der Grävenitz und deren Überführung nach Urach, 15. Oktober 1731.
2. Ordre an Uracher Vogt und Keller zur Unterbringung der Grävenitz, 15. Oktober 1731.
3. Ordre an den Oberst zur Überführung und Unterbringung der Grävenitz in Urach, 18. Oktober 1731.
4. Ordre an den Obristleutnant Carlin de Pummazira zur Unterbringung der Grävenitz in Urach, 18. Oktober 1731.
5. Mitteilung der Verhaftung an den Kaiser, 17. Oktober 1731.
6. Mitteilung der Verhaftung an den Reichshofratspräsidenten Graf Johann Josef Wilhelm von Wurmbrand, 17. Oktober 1731.
7. Mitteilung der Verhaftung an den Prinzen Eugen von Savoyen, 17. Oktober 1731.
8. Mitteilung der Verhaftung an den Grafen von Kufstein, 17. Oktober 1731.
2 cm
Archivale
Kufstein, von; Graf
Pummazira; Carlin de
Schönborn, Friedrich Karl von; Graf
Schwarz, Johann Christian
Streithorst, von; Oberst, Obervogt
Werkamp, Philipp Justus Vollrat von
Bad Urach RT
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:25 MEZ
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