Verkauf des Gutes des Christina Schlenck in Unterartelshofen an ihren Sohn Johann Peter Schlenck
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E 49/II Nr. 1525
E 49/II Holzschuher/Akten und Rechnungen
Holzschuher/Akten und Rechnungen
10.02.1779 - 02.03.1779
Enthält:
1779 Februar 10: Kaufprotokoll, Artelshofen.
Christina Schlenck verkauft ihr Gut zu Unterartelshofen an ihren Sohn Johann Peter Schlenck für 455 Gulden 19 Kreuzer - diese Summe repräsentiert die derzeitigen Schulden der Verkäuferin - plus 35 Gulden Leikauf. Die Anzahlung von 200 Gulden dient zum Abtragen der Schulden bei der Herrschaft in Höhe von 225 Gulden, die restlichen 25 Gulden übernimmt der Käufer, wie ebenfalls 100 Gulden Schulden beim Gotteshaus. Weiter muss er Zahlungen an seinen Stiefbruder Johann (auch: Hans) Conrad Schlenck in Möchs und an seine 2 Stiefschwestern (s.u.) leisten.
Verkäuferin erhält Wohnrecht inklusive Versorgung.
Zeuge auf Seite der Verkäuferin: Johann Schlenck, Stöppach. Auf Seite des Käufers: Johann Maul, Unterartelshofen. (Laut Brief Gröschels, s.u., der Schwiegervater des Käufers, bzw. fand die kirchliche Trauung am 2. März statt)
Dabei:
Erste Fassung des Protokolls vom selben Tag. Darin allerdings der Kaufpreis 350 Gulden plus 50 Gulden Leikauf.
Die Änderung wird in einem Brief des Verwalters Johann Conrad Gröschel, 1779 März 2 Artelshofen, an Herrn (Ulrich Nikolaus) Volland in Nürnberg erläutert. Sie geschah eben wegen der Schulden der Verkäuferin, worüber ein Verzeichnis beiliegt. Daraus gehen die Stiefschwestern hervor: Kunigunda und Margaretha Elisabetha Schlenck.
Darin am Rande in Blei Vermerke über die Zahlung erster Raten. Eine kleine Schuld in Höhe von 50 Gulden wurde erlassen.
1779 Februar 10: Kaufprotokoll, Artelshofen.
Christina Schlenck verkauft ihr Gut zu Unterartelshofen an ihren Sohn Johann Peter Schlenck für 455 Gulden 19 Kreuzer - diese Summe repräsentiert die derzeitigen Schulden der Verkäuferin - plus 35 Gulden Leikauf. Die Anzahlung von 200 Gulden dient zum Abtragen der Schulden bei der Herrschaft in Höhe von 225 Gulden, die restlichen 25 Gulden übernimmt der Käufer, wie ebenfalls 100 Gulden Schulden beim Gotteshaus. Weiter muss er Zahlungen an seinen Stiefbruder Johann (auch: Hans) Conrad Schlenck in Möchs und an seine 2 Stiefschwestern (s.u.) leisten.
Verkäuferin erhält Wohnrecht inklusive Versorgung.
Zeuge auf Seite der Verkäuferin: Johann Schlenck, Stöppach. Auf Seite des Käufers: Johann Maul, Unterartelshofen. (Laut Brief Gröschels, s.u., der Schwiegervater des Käufers, bzw. fand die kirchliche Trauung am 2. März statt)
Dabei:
Erste Fassung des Protokolls vom selben Tag. Darin allerdings der Kaufpreis 350 Gulden plus 50 Gulden Leikauf.
Die Änderung wird in einem Brief des Verwalters Johann Conrad Gröschel, 1779 März 2 Artelshofen, an Herrn (Ulrich Nikolaus) Volland in Nürnberg erläutert. Sie geschah eben wegen der Schulden der Verkäuferin, worüber ein Verzeichnis beiliegt. Daraus gehen die Stiefschwestern hervor: Kunigunda und Margaretha Elisabetha Schlenck.
Darin am Rande in Blei Vermerke über die Zahlung erster Raten. Eine kleine Schuld in Höhe von 50 Gulden wurde erlassen.
Archivale
Indexbegriff Person: Gröschel, Johann Konrad
Indexbegriff Person: Maul, Johann
Indexbegriff Person: Schlenck, Christina
Indexbegriff Person: Schlenck, Hans Konrad
Indexbegriff Person: Schlenck, Johann
Indexbegriff Person: Schlenck, Johann Peter
Indexbegriff Person: Schlenck, Kunigunda
Indexbegriff Person: Schlenck, Margaretha Elisabetha
Indexbegriff Person: Volland, Ulrich Nikolaus
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Güterbeschreibungen
Indexbegriff Person: Maul, Johann
Indexbegriff Person: Schlenck, Christina
Indexbegriff Person: Schlenck, Hans Konrad
Indexbegriff Person: Schlenck, Johann
Indexbegriff Person: Schlenck, Johann Peter
Indexbegriff Person: Schlenck, Kunigunda
Indexbegriff Person: Schlenck, Margaretha Elisabetha
Indexbegriff Person: Volland, Ulrich Nikolaus
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Güterbeschreibungen
Artelshofen - Unteres Dorf
Möchs
Stöppach
Gutskauf
Kaufprotokoll
Schulden
Herrschaft
Gotteshaus
Schuldenübernahme
Wohnrecht
Versorgung
Hochzeit
Kaufprotokoll geändert
Verwalter Artelshofen
Schuldenverzeichnis
Ratenzahlung
Schuldennachlass
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:00 MESZ