Ehevertrag zwischen Ursula geborene Baur, Witwe des Hufschmieds Johann Georg Niklauß, und dem Hufschmied Georg Konrad Drittler von Essingen [Ostalbkreis] in der Grafschaft Degenfeld [Stadt Schwäbisch Gmünd/Ostalbkreis]. Die Braut hat aus ihrer ersten Ehe die zehn Kinder Juliana, Anna Barbara, Kunigunde, Walburga, Anna Maria, Ursula, Magdalena, Angelika, Johann und Jakob. Der Vertrag wird im Beisein des Rabenwirts [ehemalige Wirtschaft Zum Raben, Rabengasse 10] Georg Friedrich Haug und des Hufschmieds Michael Clement als Pfleger der Braut und ihrer Kinder sowie des Stadtjägers Jakob Vetter und des Fünferknechts Johann Wagner als Beistände des Bräutigams geschlossen.
Vollständigen Titel anzeigen
Ehevertrag zwischen Ursula geborene Baur, Witwe des Hufschmieds Johann Georg Niklauß, und dem Hufschmied Georg Konrad Drittler von Essingen [Ostalbkreis] in der Grafschaft Degenfeld [Stadt Schwäbisch Gmünd/Ostalbkreis]. Die Braut hat aus ihrer ersten Ehe die zehn Kinder Juliana, Anna Barbara, Kunigunde, Walburga, Anna Maria, Ursula, Magdalena, Angelika, Johann und Jakob. Der Vertrag wird im Beisein des Rabenwirts [ehemalige Wirtschaft Zum Raben, Rabengasse 10] Georg Friedrich Haug und des Hufschmieds Michael Clement als Pfleger der Braut und ihrer Kinder sowie des Stadtjägers Jakob Vetter und des Fünferknechts Johann Wagner als Beistände des Bräutigams geschlossen.
A Urk. Heiratsverträge, 119
A Urk. Heiratsverträge A Urkunden Heiratsverträge
A Urkunden Heiratsverträge
1776 April 18.
Archivale
Sprache: Deutsch
Ausstellungsort: Ulm
Aussteller: Ursula geborene Baur verwitwete Niklauß und Georg Konrad Drittler von Essingen
Siegler: Die Ratsherren Markus Anton von Baldinger, Reinhold Ludwig von Krafft, Johann Christoph Kässbohrer und Johann Eitel Jäger, Pflegamtsverwalter in Ulm, auf Bitte der Eheleute und der Pfleger mit dem größeren Siegel des Pflegamts
Kanzleivermerke: XII. H.N.b. f. 199 (18. Jh.); N. 8 (18. Jh.); No. 106 (19. Jh.)
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Papierlibell
Siegelbefund: Aufgedrücktes Oblatensiegel aus rotem Wachs; leicht beschädigt
Rückvermerke: Inhaltsangabe (18. Jh.)
Anmerkungen: Beilage: Inventar über den vom Bräutigam in die Ehe gebrachten Besitz vom 2. Oktober 1776
Datum: So geschehen Ulm, den 18. aprilis 1776.
Ausstellungsort: Ulm
Aussteller: Ursula geborene Baur verwitwete Niklauß und Georg Konrad Drittler von Essingen
Siegler: Die Ratsherren Markus Anton von Baldinger, Reinhold Ludwig von Krafft, Johann Christoph Kässbohrer und Johann Eitel Jäger, Pflegamtsverwalter in Ulm, auf Bitte der Eheleute und der Pfleger mit dem größeren Siegel des Pflegamts
Kanzleivermerke: XII. H.N.b. f. 199 (18. Jh.); N. 8 (18. Jh.); No. 106 (19. Jh.)
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Papierlibell
Siegelbefund: Aufgedrücktes Oblatensiegel aus rotem Wachs; leicht beschädigt
Rückvermerke: Inhaltsangabe (18. Jh.)
Anmerkungen: Beilage: Inventar über den vom Bräutigam in die Ehe gebrachten Besitz vom 2. Oktober 1776
Datum: So geschehen Ulm, den 18. aprilis 1776.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:15 MESZ
Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International