Stellvertretende 55., 56. 57. und 58. Infanterie-Brigade (Bestand)
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Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 456 F 27
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe (Archivtektonik) >> Neuere Bestände (vornehmlich ab ca. 1800) >> Krieg >> XIV. (Badisches) Armeekorps >> Brigaden
1910-1919
Überlieferungsgeschichte
Mit Beginn der Mobilmachung übernahmen die Stellvertretenden Brigadestäbe von den aktiven Brigaden ihren Befehls- und Geschäftsbereich selbständig. Mit der Rückkehr der mobilen Stäbe im Dezember 1918 wurden die stellvertretenden Stäbe aufgelöst.
Inhalt und Bewertung
Besonders nennenswert sind die Aktengruppen über das Ersatzwesen, die Neuaufstellung von Formationen, die militärischen Befehle, die Truppenaufklärung, die Spionageabwehr, das Personalwesen und die Demobilmachung.
Brigadestäbe: Mit Beginn der Mobilmachung übernahmen die Stellvertretenden Brigadestäbe den Befehls- und Geschäftsbereich der ausrückenden aktiven Brigaden. Mit der Rückkehr der mobilen Stäbe im Dezember 1918 wurden die stellvertretenden Stäbe wieder aufgelöst. Die Stellvertretenden Infanterie-Brigaden waren stationiert: Stellvertretende 55. Infanterie-Brigade in Karlsruhe, Stellvertretende 56. Infanterie-Brigade in Rastatt, Stellvertretende 57. Infanterie-Brigade in Freiburg Stellvertretende 58. Infanterie-Brigade in Müllheim und Konstanz. Die Kommandeure der Stellvertretenden 55. Infanterie-Brigade waren: 03.11.1914 bis 10.07.1918 Generalleutnant Wilhelm Freiherr von und zu Bodmann 10.07.1918 bis 18.12.1918 Oberst Wilhelm Campbell Die Kommandeure der Stellvertretenden 56. Infanterie-Brigade waren: Mobilmachung bis 16.09.1914 Generalleutnant Hermann von Oppeln-Bronikowski 17.09.1914 bis 24.02.1915 Generalleutnant Konrad Dumrath 24.02.1915 bis 11.11.1918 Generalleutnant Diether Freiherr Röder von Diersburg Der Kommandeur der Stellvertretenden 57. Infanterie-Brigade war: 22.08.1915 bis 31.01.1919 Generalleutnant Friedrich Wolff . Das Schriftgut der aktiven Stäbe ist in folgenden Beständen überliefert: 55. Infanterie-Brigade in 456 F 20, 56. Infanterie-Brigade in 456 F 22, 57. Infanterie-Brigade in 456 F 23 58. Infanterie-Brigade in 456 F 24. .
Bestandsgeschichte: Nach Kriegsende verblieben die Akten bei den Abwicklungsstellen des Grenadier-Regiments 109, des Füsilier-Regiments 40 und des Infanterie-Regiments 113. Ab Januar 1920 wurde mit der Einrichtung eines Archivs des XIV. Armeekorps begonnen, in dem die Archive der Abwicklungsstellen zusammengeführt wurden. Im Herbst 1920 zog das Korpsarchiv in die Infanteriekaserne Heilbronn um. Ab Januar 1921 trat das Korpsarchiv unter der Bezeichnung Aktenverwaltung XIV in den Geschäftsbereich des Reichsministeriums des Innern, bevor es am 1. April 1921 als Archivzweigstelle Heilbronn dem Reichsarchiv in Potsdam eingegliedert wurde. Infolge der Vereinigung der Reichsarchivzweigstellen Heilbronn und Stuttgart gelangten die Bestände im Jahr 1924 nach Stuttgart. Die Württembergische Archivdirektion, die nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs die Verwaltung der Bestände des Heeresarchivs Stuttgart übernahm, gab in den Jahren 1947 bis 1949 die Überlieferung des XIV. Armeekorps an das Generallandesarchiv Karlsruhe ab. Eine sehr ausführliche Bestandsgeschichte ist im Vorwort des Stellvertretenden Generalkommandos des XIV. Armeekorps (Bestand 456 F 8) enthalten. Der Bestand umfasst 45 Faszikel mit einem Umfang von 1 laufenden Meter.
Literaturhinweise: Die Badener im Weltkrieg 1914/18, bearbeitet von Wilhelm Müller-Loebnitz, Karlsruhe 1935. Deutsche Militärgeschichte in sechs Bänden 1648-1939, hrsg. vom Militärgeschichtlichen Forschungsamt Freiburg, München 1983. Fenske, Hans: Die Verwaltung im Ersten Weltkrieg, in: Deutsche Verwaltungsgeschichte, Bd. 3, Stuttgart 1984, S. 866-908. Fischer, Joachim: Zehn Jahre Militärarchiv des Hauptstaatsarchivs Stuttgart, in: Zeitschrift für Württembergische Landesgeschichte 37 (1978), S. 362-368. Jäger, Harald: Das militärische Archivgut in der Bundesrepublik für die Zeit von 1871 bis 1919, in: Militärgeschichtliche Mitteilungen 1968/2, S. 135-138. Übersicht über die Bestände des Hauptstaatsarchivs Stuttgart, bearbeitet von Joachim Fischer (Veröffentlichung der Staatlichen Archivverwaltung Baden-Württemberg, Bd. 31), Stuttgart 1983.
Mit Beginn der Mobilmachung übernahmen die Stellvertretenden Brigadestäbe von den aktiven Brigaden ihren Befehls- und Geschäftsbereich selbständig. Mit der Rückkehr der mobilen Stäbe im Dezember 1918 wurden die stellvertretenden Stäbe aufgelöst.
Inhalt und Bewertung
Besonders nennenswert sind die Aktengruppen über das Ersatzwesen, die Neuaufstellung von Formationen, die militärischen Befehle, die Truppenaufklärung, die Spionageabwehr, das Personalwesen und die Demobilmachung.
Brigadestäbe: Mit Beginn der Mobilmachung übernahmen die Stellvertretenden Brigadestäbe den Befehls- und Geschäftsbereich der ausrückenden aktiven Brigaden. Mit der Rückkehr der mobilen Stäbe im Dezember 1918 wurden die stellvertretenden Stäbe wieder aufgelöst. Die Stellvertretenden Infanterie-Brigaden waren stationiert: Stellvertretende 55. Infanterie-Brigade in Karlsruhe, Stellvertretende 56. Infanterie-Brigade in Rastatt, Stellvertretende 57. Infanterie-Brigade in Freiburg Stellvertretende 58. Infanterie-Brigade in Müllheim und Konstanz. Die Kommandeure der Stellvertretenden 55. Infanterie-Brigade waren: 03.11.1914 bis 10.07.1918 Generalleutnant Wilhelm Freiherr von und zu Bodmann 10.07.1918 bis 18.12.1918 Oberst Wilhelm Campbell Die Kommandeure der Stellvertretenden 56. Infanterie-Brigade waren: Mobilmachung bis 16.09.1914 Generalleutnant Hermann von Oppeln-Bronikowski 17.09.1914 bis 24.02.1915 Generalleutnant Konrad Dumrath 24.02.1915 bis 11.11.1918 Generalleutnant Diether Freiherr Röder von Diersburg Der Kommandeur der Stellvertretenden 57. Infanterie-Brigade war: 22.08.1915 bis 31.01.1919 Generalleutnant Friedrich Wolff . Das Schriftgut der aktiven Stäbe ist in folgenden Beständen überliefert: 55. Infanterie-Brigade in 456 F 20, 56. Infanterie-Brigade in 456 F 22, 57. Infanterie-Brigade in 456 F 23 58. Infanterie-Brigade in 456 F 24. .
Bestandsgeschichte: Nach Kriegsende verblieben die Akten bei den Abwicklungsstellen des Grenadier-Regiments 109, des Füsilier-Regiments 40 und des Infanterie-Regiments 113. Ab Januar 1920 wurde mit der Einrichtung eines Archivs des XIV. Armeekorps begonnen, in dem die Archive der Abwicklungsstellen zusammengeführt wurden. Im Herbst 1920 zog das Korpsarchiv in die Infanteriekaserne Heilbronn um. Ab Januar 1921 trat das Korpsarchiv unter der Bezeichnung Aktenverwaltung XIV in den Geschäftsbereich des Reichsministeriums des Innern, bevor es am 1. April 1921 als Archivzweigstelle Heilbronn dem Reichsarchiv in Potsdam eingegliedert wurde. Infolge der Vereinigung der Reichsarchivzweigstellen Heilbronn und Stuttgart gelangten die Bestände im Jahr 1924 nach Stuttgart. Die Württembergische Archivdirektion, die nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs die Verwaltung der Bestände des Heeresarchivs Stuttgart übernahm, gab in den Jahren 1947 bis 1949 die Überlieferung des XIV. Armeekorps an das Generallandesarchiv Karlsruhe ab. Eine sehr ausführliche Bestandsgeschichte ist im Vorwort des Stellvertretenden Generalkommandos des XIV. Armeekorps (Bestand 456 F 8) enthalten. Der Bestand umfasst 45 Faszikel mit einem Umfang von 1 laufenden Meter.
Literaturhinweise: Die Badener im Weltkrieg 1914/18, bearbeitet von Wilhelm Müller-Loebnitz, Karlsruhe 1935. Deutsche Militärgeschichte in sechs Bänden 1648-1939, hrsg. vom Militärgeschichtlichen Forschungsamt Freiburg, München 1983. Fenske, Hans: Die Verwaltung im Ersten Weltkrieg, in: Deutsche Verwaltungsgeschichte, Bd. 3, Stuttgart 1984, S. 866-908. Fischer, Joachim: Zehn Jahre Militärarchiv des Hauptstaatsarchivs Stuttgart, in: Zeitschrift für Württembergische Landesgeschichte 37 (1978), S. 362-368. Jäger, Harald: Das militärische Archivgut in der Bundesrepublik für die Zeit von 1871 bis 1919, in: Militärgeschichtliche Mitteilungen 1968/2, S. 135-138. Übersicht über die Bestände des Hauptstaatsarchivs Stuttgart, bearbeitet von Joachim Fischer (Veröffentlichung der Staatlichen Archivverwaltung Baden-Württemberg, Bd. 31), Stuttgart 1983.
45 Archivalieneinheiten
Bestand
Die Badener im Weltkrieg 1914/18, bearbeitet von Wilhelm Müller-Loebnitz, Karlsruhe 1935.
Deutsche Militärgeschichte in sechs Bänden 1648-1939, hrsg. vom Militärgeschichtlichen Forschungsamt Freiburg, München 1983.
Fenske, Hans: Die Verwaltung im Ersten Weltkrieg, in: Deutsche Verwaltungsgeschichte, Bd. 3, Stuttgart 1984, S. 866-908.
Fischer, Joachim: Zehn Jahre Militärarchiv des Hauptstaatsarchivs Stuttgart, in: Zeitschrift für Württembergische Landesgeschichte 37 (1978), S. 362-368.
Jäger, Harald: Das militärische Archivgut in der Bundesrepublik für die Zeit von 1871 bis 1919, in: Militärgeschichtliche Mitteilungen 1968/2, S. 135-138.
Übersicht über die Bestände des Hauptstaatsarchivs Stuttgart, bearbeitet von Joachim Fischer (Veröffentlichung der Staatlichen Archivverwaltung Baden-Württemberg, Bd. 31), Stuttgart 1983.
Deutsche Militärgeschichte in sechs Bänden 1648-1939, hrsg. vom Militärgeschichtlichen Forschungsamt Freiburg, München 1983.
Fenske, Hans: Die Verwaltung im Ersten Weltkrieg, in: Deutsche Verwaltungsgeschichte, Bd. 3, Stuttgart 1984, S. 866-908.
Fischer, Joachim: Zehn Jahre Militärarchiv des Hauptstaatsarchivs Stuttgart, in: Zeitschrift für Württembergische Landesgeschichte 37 (1978), S. 362-368.
Jäger, Harald: Das militärische Archivgut in der Bundesrepublik für die Zeit von 1871 bis 1919, in: Militärgeschichtliche Mitteilungen 1968/2, S. 135-138.
Übersicht über die Bestände des Hauptstaatsarchivs Stuttgart, bearbeitet von Joachim Fischer (Veröffentlichung der Staatlichen Archivverwaltung Baden-Württemberg, Bd. 31), Stuttgart 1983.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 11:03 MESZ