Kläger: Johann Rantzau zu Breitenburg, Bertram von Ahlefeldt zu Lehmkuhlen, Benedict von Ahlefeldt zu Haseldorf, Paul Ritzerau zu Hasselburg als Vormünder der Witwe und Kinder des Hans von Ahlefeldt, Beklagter: Graf Otto IV. von Holstein-Schauenburg, Hans Barner Drost zu Pinneberg, Prozessvertreter: Dr. Malachias Ramminger, Lizentiat der Rechte Philipp Seiblin, Streitgegenstand: Fragen der Verjährung und Schadenersatzforderung wegen Vernichtung von Korn und Früchten bei einem Einfall mit bewaffneten Leuten in das "Haus und Amt" Haseldorf in einem Streit um Grenzziehung zwischen Grafschaft und den Gütern der von Ahlefeldt, Rechte, Gerichtsverhältnisse, Brücken und Wege, Deichlasten, Zölle, Stör-Fang auf der Elbe, Elbfähre
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Kläger: Johann Rantzau zu Breitenburg, Bertram von Ahlefeldt zu Lehmkuhlen, Benedict von Ahlefeldt zu Haseldorf, Paul Ritzerau zu Hasselburg als Vormünder der Witwe und Kinder des Hans von Ahlefeldt, Beklagter: Graf Otto IV. von Holstein-Schauenburg, Hans Barner Drost zu Pinneberg, Prozessvertreter: Dr. Malachias Ramminger, Lizentiat der Rechte Philipp Seiblin, Streitgegenstand: Fragen der Verjährung und Schadenersatzforderung wegen Vernichtung von Korn und Früchten bei einem Einfall mit bewaffneten Leuten in das "Haus und Amt" Haseldorf in einem Streit um Grenzziehung zwischen Grafschaft und den Gütern der von Ahlefeldt, Rechte, Gerichtsverhältnisse, Brücken und Wege, Deichlasten, Zölle, Stör-Fang auf der Elbe, Elbfähre
LASH, Abt. 390 Nr. 20
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar >> 1 Prozessakten
1565-1578
Enthält: RKG 1565-1571; Aufzeichnung der Grenzfestlegung Kloster Uetersen, Deichbesichtigung 1480 (Nr. 33); Verträge vom 30.10.1494 Verkauf von Burg Haseldorf, Kirchspiele Bishorst, Haseldorf, Haselau, Kollmar, Neuendorf, Überlassung der Elbfähre zu Haseldorf durch König Hans an Hans von Ahlefeldt, Bestätigung der Grenzen von Haseldorf und Rechte an Elbfähre durch König Hans 25.07.1495 (Kommissionsakten Nr. 9, BII 24-39); Einnahme- und Ausgaberegister für Haseldorf 1495-1501 (Kommissionsakten Nr. 9, BII 40-254); Vertrag vom 02.02.1498 Fähren bei Wedel und Hetlingen (Kommissionsakten Nr. 9 BII 488-492); Vergleich vom 29.04.1534, unter König Christian III. vermittelt, zwischen Friedrich von Ahlefeldt zu Haseldorf und Graf von Holstein-Schauenburg (Landstücke und Deich-Fragen)(Kommissionsakten Nr. 33); Vertrag vom 31.07.1542 zwischen Catharina von Ahlefeldt, ihrem Sohn Benedict und Hans Barner (Kommissionsakten Nr. 32); "Commissio" des Kaisers 1547 an Lizentiat der Rechte Peter Spreckelsen und Lizentiat der Rechte Heinrich vom Brocke, Bürgermeister der Stadt Hamburg zur Zeugenaussage (Kommissionsakten Nr. 33); "Commissio" des Kaisers 1548 an Herzog Heinrich zu Mecklenburg, 1553 an Kurfürsten Johann Friedrich den Älteren von Sachsen, 1556 an Johann Friedrich den Mittleren, Johann Friedrich den Jüngeren und Johann Wilhelm, Herzöge von Sachsen, 1577 an Kurfürsten August von Sachsen zur (schieds)richterlichen Entscheidung, Vor- und Wiederklage, Attentatsklage (Kommissionsakte Nr. 9-47); Kommissionsberichte von 1550-1558, Dr. Johann Scheydrich, mecklenburgischer Kanzler, Heinrich Techan, Bürgermeister zu Boizenburg, Pasken Gustevelm, Küchenmeister, Lizentiat der Rechte Peter Kirscher, Bürgermeister zu Stade, Notar Clamer Tidenberg (Kommissionsakten Nr. 14-15, Nr. 21- 22, Nr. 41), Albert Hackmann, Bürgermeister der Stadt Hamburg (Kommissionsakten Nr. 18, Nr. 20, Nr. 31 -32, Nr. 34, Nr. 38); Zeugenaussagen; Schreiben des Rats der Stadt Magdeburg 1558 (Kommissionsakten Nr. 11 BII 203-204); Vollmacht der Untertanen zu Pinneberg an Graf Otto IV. (Kommissionsakte Nr. 42-43); Gutachten Juristen-Fakultäten Leipzig, Wittenberg, Erfurt, Dr. Hieronymus Schurpf 1550 (Kommissionsakten Nr. 11 BII 108-122, Nr. 9 BII 445-473); Schreiben des Herzogs Johann Wilhelm an Juristen Fakultät Tübingen, Schreiben des Dr. Johann Zoch in Halle an Juristen Fakultät Ingolstadt 1570-1572, 1577, Aktenstücke aus Appellation der Schauenburger Grafen (Kommissionsakte Nr. 47)
Verzeichnung
siehe auch Abt. 390 Nr. 597, (fehlende Stücke der Kommissionsakten: Nr. 10, Nr. 13 - 14, Nr. 17 - 19, Nr. 21 - 24, Nr. 26 - 28 befinden sich in Abt. 3 Nr. 386b, Nr. 390 Nr. 176, TKUA Nr. 14c, Nr. 15)
enthält Urkunde in Teil I, insgesamt VIII Teile
enthält Urkunde in Teil I, insgesamt VIII Teile
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 13:09 MEZ