Kreis Olpe (Bestand)
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K 335
Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik) >> 3. Behörden und Einrichtungen des Staates und der Selbstverwaltung nach 1816 >> 3.1. Innere Verwaltung (K) >> 3.1.3. Kreise, kreisfreie Ämter und Städte >> 3.1.3.1. Kreise, kreisfreie Ämter und Städte
1710-1932
Landratsamt: Hoheitsangelegenheiten, standesherrliche Verhältnisse, Auswanderung 1816-1854 (5); Kreisverwaltung 1817-1932 (25); Verwaltung der Gemeinden und Gemeindeverbände 1787-1920 (79); Kirchen- und Wohlfahrtswesen 1804-1868 (16); Bausachen, Eisenbahnen 1710-1923 (128); Handel und Gewerbe, Industrie 1818-1914 (14); Landwirtschaft, Landeskultur, Mühlen 1812-1925 (97); Forst- und Jagdwesen 1810-1925 (44); Militärwesen 1814-1886 (14); Steuer- und Rechnungswesen 1783-1924 (624); Justiz 1806-1858 (42). Kreisausschuss: Kreisorgane, Gastwirtschaften, Verwaltungsstreitsachen 1817-1925 (22); Landwirtschaftlicher Gewerbeverein: Protokolle, Mitglieder, Rechnungen, Lokalvereine 1841-1919 (46).
Bestandsgeschichte: 1817 als Kreis Bilstein eingerichtet, seit 1819 Kreis Olpe, 1975 Teile an den Hochsauerlandkreis und den Märkischen Kreis abgegeben. 1840 Gründung des landwirtschaftlichen Gewerbevereins.
Form und Inhalt: Behördengeschichte
Mit der Eingliederung des Herzogtums Westfalen in das Königreich Preußen wurde am 16. Januar 1817 zunächst der Kreis Bilstein eingerichtet. Am 1. Januar 1819 wurde der Verwaltungssitz des Kreises nach Olpe verlegt und der Kreis zugleich nach dieser neuen Kreisstadt umbenannt. Innerhalb der Provinz Westfalen stellte der Kreis Olpe einen von 14 Kreisen des Regierungsbezirks Arnsberg dar. Mit seiner Gründung wurde die Gemeinde Valbert aus dem Kreis Altena aufgenommen und die Gemeinde Schönholthausen an den Kreis Eslohe abgetreten. Valbert wurde allerdings bereits 1832 wieder dem Kreis Altena eingegliedert. Der Kreis umfasste neben der Kreisstadt Olpe die Städte Attendorn, Drolshagen und Lennestadt, die sechs Ämter Attendorn, Bilstein, Drolshagen, Kirchhundem, Olpe und Wenden, sowie 19 angehörige Gemeinden. Territorial gesehen liegt der Kreis Olpe am südwestlichen Rand des Regierungsbezirks Arnsberg zwischen den heutigen Gebietskörperschaften Märkischer Kreis und Kreis Siegen-Wittgenstein.
Der Kreis Olpe wird von einem Landrat geführt, der als staatlicher Beamter die Regierung auf der untersten Verwaltungsebene vertritt. Der Landrat ist für die Leitung der staatlichen Verwaltung verantwortlich und führt das Landratsamt, innerhalb dessen die zahlreichen Aufgaben des Kreises vom staatlichen Hoheitswesen über die Verwaltung der Gemeinde und Gemeindeverbände, Bausachen, Verkehrswesen, Landwirtschaft, Handel und Gewerbe bis hin zum Steuer- und Rechnungswesen ausgeführt wurden.
Mit der Einführung der neuen Kreisordnung vom 13. Juli 1827 wurde ein ständisch besetzter Kreistag als Selbstverwaltungsorgan zur Beratung des Landrats und der Kreisverwaltung und zur Beschlussfassung eingerichtet. Den Vorsitz im Kreistag hatte der Landrat inne.
Als am 01. April 1887 die neue Kreisordnung für die Provinz Westfalen in Kraft trat, etablierte sich auch im Kreis Olpe der Kreisausschuss, welcher als oberstes Gremium der lokalen Kreisverwaltung die regionalen Beschlüsse des übergeordneten Kreistages ausführte. Dazu gehörten verschiedene kommunale Aufgaben: Neben der Ernennung und Überwachung der Kreisbeamten waren die Mitglieder des Kreisausschusses für die allgemeine Landesverwaltung zuständig, wie z.B. Gemeindeverwaltung, Kirchen- und Wohlfahrtswesen, Bausachen oder Verkehrswesen. Die Struktur und Aufgaben des Kreisausschusses wurden nach dem Ersten Weltkrieg im Zuge der kommunalen Reformen zum größten Teil beibehalten. Erst mit der Machtübernahme des NS-Regimes und dem neuen Gemeindeverfassungsgesetz vom 15. Dezember 1933 wurde der Kreisausschuss in Olpe aufgelöst und seine Aufgaben und Kompetenzen an den Landrat übergeben, dessen Amt zugleich nach dem nationalsozialistischen Führerprinzip umstrukturiert wurde.
Im Gegensatz zu den meisten anderen Kreisen des Regierungsbezirkes Arnsberg blieb der Kreis Olpe in seinem Umfang und Aufteilung bis 1969 praktisch unverändert. Durch das Gesetz der Neugliederung im Jahr 1969 wurden im Landkreis Olpe zwanzig Gemeinden neu strukturiert und mit drei weiteren Gemeinden des vorherigen Amtes Serkenrode (Kreis Meschede) zu sieben neuen amtsfreien Gemeinden zusammengeschlossen. Die vorherigen sechs Ämter des Kreises Olpe wurden aufgelöst. Zeitgleich wurde die Kreisgrenze zwischen Olpe und Oberbergischem Kreis durch den Austausch von Gebieten im Bereich Drolshagen/Lieberhausen verschoben. 1975 wurde der Hauptteil der Gemeinde Lenne an den Hochsauerlandkreis und den Märkischen Kreis abgegeben.
Die Landräte des Kreises Olpe:
1817-1836 Caspar Freusberg
1837-1869 Adolf Freusberg
1870-1883 Joseph Freusberg
1886-1916 Friedrich Freusberg
1917-1926 Caspar Freusberg
1926-1933 Bernhard Wening
1933-1941 Herbert Everts
April-Juli 1945 Heinrich Otto Spies
1945-1946 Richard Klewer
1946-1953 Josef Schrage (CDU)
1953-1966 Josef Metten (CDU)
1966-1971 Helmut Kumpf (CDU)
1971-1984 Horst Limper (CDU)
1984-1999 Hanspeter Klein (CDU)
Bestandsgeschichte
Der vorliegende Aktenbestand setzt sich aus den Zugängen 17/1881, 28/1937 und 24/1943 zusammen. Dabei bildet der Dritte mit ca. 1000 Aktenbänden den Hauptteil des Bestandes, der allerdings zum größten Teil aus Rechnungsunterlagen der Gemeinden, Gemeindeverbände, Kirchspiele und Armenfonds sowie der entsprechenden Kassen besteht. Ein deutlich größerer Aktenbestand lagert bei der Kreisverwaltung in Olpe bzw. im Kreisarchiv Olpe. Der Umfang der Akten des Kreisausschusses ist gering und enthält neben Verwaltungsstreitsachen nur einige Bände Schankwirtschaftskonzessionen und einige Auszüge von Kreisausschusssitzungsprotokollen. Die Akten wurden vom Lehrer N. Scheele, Dr. Schiedung und dem damaligen Archivinspektor Fr. Müller verzeichnet. Die Ordnung des Bestandes wurde von Regierungsinspektoranwärter V. Buchholz im Juli 1967 durchgeführt.
Insgesamt umfasst der Bestand ca. 1148 Akten mit einer Zeitspanne von (1710-), 1803-1935. Im Bestand mengenmäßig hervorzuheben sind die Akten zum Steuer- und Rechnungswesen sowie zu Bauangelegenheiten.
Die Akten sind frei von Schutzfristen und im Rahmen des Archivgesetzes NRW bzw. der Archivnutzungs- und Gebührenordnung nutzbar.
März 2021
Benedikt Breisacher (Student), Cordula Rehr (Staatsarchivinspektorin)
Bestandsgeschichte: 1817 als Kreis Bilstein eingerichtet, seit 1819 Kreis Olpe, 1975 Teile an den Hochsauerlandkreis und den Märkischen Kreis abgegeben. 1840 Gründung des landwirtschaftlichen Gewerbevereins.
Form und Inhalt: Behördengeschichte
Mit der Eingliederung des Herzogtums Westfalen in das Königreich Preußen wurde am 16. Januar 1817 zunächst der Kreis Bilstein eingerichtet. Am 1. Januar 1819 wurde der Verwaltungssitz des Kreises nach Olpe verlegt und der Kreis zugleich nach dieser neuen Kreisstadt umbenannt. Innerhalb der Provinz Westfalen stellte der Kreis Olpe einen von 14 Kreisen des Regierungsbezirks Arnsberg dar. Mit seiner Gründung wurde die Gemeinde Valbert aus dem Kreis Altena aufgenommen und die Gemeinde Schönholthausen an den Kreis Eslohe abgetreten. Valbert wurde allerdings bereits 1832 wieder dem Kreis Altena eingegliedert. Der Kreis umfasste neben der Kreisstadt Olpe die Städte Attendorn, Drolshagen und Lennestadt, die sechs Ämter Attendorn, Bilstein, Drolshagen, Kirchhundem, Olpe und Wenden, sowie 19 angehörige Gemeinden. Territorial gesehen liegt der Kreis Olpe am südwestlichen Rand des Regierungsbezirks Arnsberg zwischen den heutigen Gebietskörperschaften Märkischer Kreis und Kreis Siegen-Wittgenstein.
Der Kreis Olpe wird von einem Landrat geführt, der als staatlicher Beamter die Regierung auf der untersten Verwaltungsebene vertritt. Der Landrat ist für die Leitung der staatlichen Verwaltung verantwortlich und führt das Landratsamt, innerhalb dessen die zahlreichen Aufgaben des Kreises vom staatlichen Hoheitswesen über die Verwaltung der Gemeinde und Gemeindeverbände, Bausachen, Verkehrswesen, Landwirtschaft, Handel und Gewerbe bis hin zum Steuer- und Rechnungswesen ausgeführt wurden.
Mit der Einführung der neuen Kreisordnung vom 13. Juli 1827 wurde ein ständisch besetzter Kreistag als Selbstverwaltungsorgan zur Beratung des Landrats und der Kreisverwaltung und zur Beschlussfassung eingerichtet. Den Vorsitz im Kreistag hatte der Landrat inne.
Als am 01. April 1887 die neue Kreisordnung für die Provinz Westfalen in Kraft trat, etablierte sich auch im Kreis Olpe der Kreisausschuss, welcher als oberstes Gremium der lokalen Kreisverwaltung die regionalen Beschlüsse des übergeordneten Kreistages ausführte. Dazu gehörten verschiedene kommunale Aufgaben: Neben der Ernennung und Überwachung der Kreisbeamten waren die Mitglieder des Kreisausschusses für die allgemeine Landesverwaltung zuständig, wie z.B. Gemeindeverwaltung, Kirchen- und Wohlfahrtswesen, Bausachen oder Verkehrswesen. Die Struktur und Aufgaben des Kreisausschusses wurden nach dem Ersten Weltkrieg im Zuge der kommunalen Reformen zum größten Teil beibehalten. Erst mit der Machtübernahme des NS-Regimes und dem neuen Gemeindeverfassungsgesetz vom 15. Dezember 1933 wurde der Kreisausschuss in Olpe aufgelöst und seine Aufgaben und Kompetenzen an den Landrat übergeben, dessen Amt zugleich nach dem nationalsozialistischen Führerprinzip umstrukturiert wurde.
Im Gegensatz zu den meisten anderen Kreisen des Regierungsbezirkes Arnsberg blieb der Kreis Olpe in seinem Umfang und Aufteilung bis 1969 praktisch unverändert. Durch das Gesetz der Neugliederung im Jahr 1969 wurden im Landkreis Olpe zwanzig Gemeinden neu strukturiert und mit drei weiteren Gemeinden des vorherigen Amtes Serkenrode (Kreis Meschede) zu sieben neuen amtsfreien Gemeinden zusammengeschlossen. Die vorherigen sechs Ämter des Kreises Olpe wurden aufgelöst. Zeitgleich wurde die Kreisgrenze zwischen Olpe und Oberbergischem Kreis durch den Austausch von Gebieten im Bereich Drolshagen/Lieberhausen verschoben. 1975 wurde der Hauptteil der Gemeinde Lenne an den Hochsauerlandkreis und den Märkischen Kreis abgegeben.
Die Landräte des Kreises Olpe:
1817-1836 Caspar Freusberg
1837-1869 Adolf Freusberg
1870-1883 Joseph Freusberg
1886-1916 Friedrich Freusberg
1917-1926 Caspar Freusberg
1926-1933 Bernhard Wening
1933-1941 Herbert Everts
April-Juli 1945 Heinrich Otto Spies
1945-1946 Richard Klewer
1946-1953 Josef Schrage (CDU)
1953-1966 Josef Metten (CDU)
1966-1971 Helmut Kumpf (CDU)
1971-1984 Horst Limper (CDU)
1984-1999 Hanspeter Klein (CDU)
Bestandsgeschichte
Der vorliegende Aktenbestand setzt sich aus den Zugängen 17/1881, 28/1937 und 24/1943 zusammen. Dabei bildet der Dritte mit ca. 1000 Aktenbänden den Hauptteil des Bestandes, der allerdings zum größten Teil aus Rechnungsunterlagen der Gemeinden, Gemeindeverbände, Kirchspiele und Armenfonds sowie der entsprechenden Kassen besteht. Ein deutlich größerer Aktenbestand lagert bei der Kreisverwaltung in Olpe bzw. im Kreisarchiv Olpe. Der Umfang der Akten des Kreisausschusses ist gering und enthält neben Verwaltungsstreitsachen nur einige Bände Schankwirtschaftskonzessionen und einige Auszüge von Kreisausschusssitzungsprotokollen. Die Akten wurden vom Lehrer N. Scheele, Dr. Schiedung und dem damaligen Archivinspektor Fr. Müller verzeichnet. Die Ordnung des Bestandes wurde von Regierungsinspektoranwärter V. Buchholz im Juli 1967 durchgeführt.
Insgesamt umfasst der Bestand ca. 1148 Akten mit einer Zeitspanne von (1710-), 1803-1935. Im Bestand mengenmäßig hervorzuheben sind die Akten zum Steuer- und Rechnungswesen sowie zu Bauangelegenheiten.
Die Akten sind frei von Schutzfristen und im Rahmen des Archivgesetzes NRW bzw. der Archivnutzungs- und Gebührenordnung nutzbar.
März 2021
Benedikt Breisacher (Student), Cordula Rehr (Staatsarchivinspektorin)
1.148 Akten.
Bestand
German
Joachim Grünewald u.a. (Red.), Der Kreis Olpe, Bilder und Berichte, Oldenburg 1970; Der Kreis Olpe. Südsauerland, Oldenburg 1977; Dieter Pfau, 200 Jahre Geschichte des Kreises Olpe, Olpe 2017; Dieter Tröps, Zur Geschichte und landeskundlichen Quellenlage des Kreisarchivs Olpe, in: Archivpflege in Westfalen und Lippe 20 (1983), S. 17-19.
- Joachim Grünewald, u.a. (Hg.), Der Kreis Olpe, Bilder und Berichte, Oldenburg 1970.
- Der Kreis Olpe, Südsauerland, Oldenburg 1977.
- Heinz Quellmatz/Josef Wermert (Hg.), Bibliographie Stadt Olpe 1648-2000. Veröffentlichungen zur Stadtgeschichte und Landeskunde. Quellen und Beiträge des Stadtarchivs Olpe, Bd. 8, Olpe 2001.
- Dieter Tröps, Kommunalarchive im Kreis Olpe. Geschichte - Bestände - Benutzung, Olpe 2010.
- Dieter Pfau, 200 Jahre Geschichte des Kreises Olpe, Olpe 2017.
- Dieter Tröps, Zur Geschichte und landeskundlichen Quellenlage des Kreisarchivs Olpe, in: Archivpflege in Westfalen und Lippe 20 (1983), S. 17-19.
- Joachim Grünewald, u.a. (Hg.), Der Kreis Olpe, Bilder und Berichte, Oldenburg 1970.
- Der Kreis Olpe, Südsauerland, Oldenburg 1977.
- Heinz Quellmatz/Josef Wermert (Hg.), Bibliographie Stadt Olpe 1648-2000. Veröffentlichungen zur Stadtgeschichte und Landeskunde. Quellen und Beiträge des Stadtarchivs Olpe, Bd. 8, Olpe 2001.
- Dieter Tröps, Kommunalarchive im Kreis Olpe. Geschichte - Bestände - Benutzung, Olpe 2010.
- Dieter Pfau, 200 Jahre Geschichte des Kreises Olpe, Olpe 2017.
- Dieter Tröps, Zur Geschichte und landeskundlichen Quellenlage des Kreisarchivs Olpe, in: Archivpflege in Westfalen und Lippe 20 (1983), S. 17-19.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 3. Behörden und Einrichtungen des Staates und der Selbstverwaltung nach 1816 (Tektonik)
- 3.1. Innere Verwaltung (K) (Tektonik)
- 3.1.3. Kreise, kreisfreie Ämter und Städte (Tektonik)
- 3.1.3.1. Kreise, kreisfreie Ämter und Städte (Tektonik)
- Kreis Olpe (Bestand)