Rumin, Ursula.- Tonbestand (Bestand)
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BArch TONY 28
call number: TONY 28
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1986
Geschichte des Bestandsbildners: Biografische Angaben:
02. Dezember 1923 geboren in Faulbrück/Schlesien
1937 - 1940 Kaufmännische Ausbildung und Besuch einer Ballettschule
1944 Mitglied des Hiller-Balletts
1946 Vertreibung der Familie aus Schlesien; tätig als Tänzerin
1949 Journalistische Ausbildung (Volontariat) in Berlin bei Ullstein
1950 - 1952 Journalistin und Drehbuchautorin, u.a. für die DEFA
September - Dezember 1952 Verhaftung durch den NKWD-Geheimdienst (Volkskommissariat für Innere Angelegenheiten
der UdSSR) und Verurteilung durch ein sowjetisches Militärtribunal wegen angeblicher Spionage und "konspirativer Zusammenarbeit mit dem Feind" zu 15 Jahren Zwangsarbeit
März 1953 - Januar 1954 Inhaftierung im Strafgebiet von Workuta am Eismeer am nördlichen Polarkreis
Anfang 1954 Rückkehr durch eine Amnestie nach Berlin; Heirat mit Joseph Scholmer (geboren als Joseph Schölmerich)
1961 Mitarbeiterin beim Westdeutschen Rundfunk/Fernsehen Köln
1962 Mitarbeiterin bei Deutsche Welle/Rundfunk Köln
1969 - 1984 Mitarbeiterin bei Deutsche Welle/Fernsehen, Frauenredaktion
1983 Auszeichnung mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
1985 Besuch der Mal-Akademie, Meisterklasse, Ausstellungen
Januar 2001 Rehabilitierung durch die Generalstaatsanwaltschaft der Russischen Föderation/Militärhauptstaatsanwaltschaft
Bearbeitungshinweis: Verzeichnis
Bestandsbeschreibung: Die Verzeichnung der drei Tonträger erfolgte 2009 mit der Erschließungssoftware MidosaXML. 2015 wurde der Bestand nach BASYS-S importiert. Kassationen fanden nicht statt.
In der Zustandsbeschreibung bezeichnet der Durchmesser des Tonträgers die Größe der Spule. Die Angabe „Anfang: grün" kennzeichnet den Startpunkt des jeweiligen Tondokumentes auf dem Tonband, sofern bekannt.
Inhaltliche Charakterisierung: Der aus dem schriftlichen Nachlass (NY 4620) herausgelöste Tonbestand von Ursula Rumin beinhaltet ein Gespräch zwischen ihrem Mann Joseph Schölmerich, dem Historiker Rosenthal und einer unbekannten Frau aus dem Jahr 1986.
Umfang, Erläuterung: 3 Kassetten
Zitierweise: BArch TONY 28/...
02. Dezember 1923 geboren in Faulbrück/Schlesien
1937 - 1940 Kaufmännische Ausbildung und Besuch einer Ballettschule
1944 Mitglied des Hiller-Balletts
1946 Vertreibung der Familie aus Schlesien; tätig als Tänzerin
1949 Journalistische Ausbildung (Volontariat) in Berlin bei Ullstein
1950 - 1952 Journalistin und Drehbuchautorin, u.a. für die DEFA
September - Dezember 1952 Verhaftung durch den NKWD-Geheimdienst (Volkskommissariat für Innere Angelegenheiten
der UdSSR) und Verurteilung durch ein sowjetisches Militärtribunal wegen angeblicher Spionage und "konspirativer Zusammenarbeit mit dem Feind" zu 15 Jahren Zwangsarbeit
März 1953 - Januar 1954 Inhaftierung im Strafgebiet von Workuta am Eismeer am nördlichen Polarkreis
Anfang 1954 Rückkehr durch eine Amnestie nach Berlin; Heirat mit Joseph Scholmer (geboren als Joseph Schölmerich)
1961 Mitarbeiterin beim Westdeutschen Rundfunk/Fernsehen Köln
1962 Mitarbeiterin bei Deutsche Welle/Rundfunk Köln
1969 - 1984 Mitarbeiterin bei Deutsche Welle/Fernsehen, Frauenredaktion
1983 Auszeichnung mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
1985 Besuch der Mal-Akademie, Meisterklasse, Ausstellungen
Januar 2001 Rehabilitierung durch die Generalstaatsanwaltschaft der Russischen Föderation/Militärhauptstaatsanwaltschaft
Bearbeitungshinweis: Verzeichnis
Bestandsbeschreibung: Die Verzeichnung der drei Tonträger erfolgte 2009 mit der Erschließungssoftware MidosaXML. 2015 wurde der Bestand nach BASYS-S importiert. Kassationen fanden nicht statt.
In der Zustandsbeschreibung bezeichnet der Durchmesser des Tonträgers die Größe der Spule. Die Angabe „Anfang: grün" kennzeichnet den Startpunkt des jeweiligen Tondokumentes auf dem Tonband, sofern bekannt.
Inhaltliche Charakterisierung: Der aus dem schriftlichen Nachlass (NY 4620) herausgelöste Tonbestand von Ursula Rumin beinhaltet ein Gespräch zwischen ihrem Mann Joseph Schölmerich, dem Historiker Rosenthal und einer unbekannten Frau aus dem Jahr 1986.
Umfang, Erläuterung: 3 Kassetten
Zitierweise: BArch TONY 28/...
Rumin, Ursula, 1923-2017
3 Aufbewahrungseinheiten; 0,1 laufende Meter
Archivbestand
deutsch
Verwandtes Archivgut im Bundesarchiv: NY 4620 Rumin, Ursula
Besondere Benutzungsbedingungen: Die Benutzung des Nachlasses ist im Rahmen der Bestimmungen des Bundesarchivgesetzes zulässig, soweit Persönlichkeitsschutzrechte und andere schutzwürdige Belange Betroffener nicht entgegenstehen.
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
24.04.2026, 10:58 AM CEST