Der Würzburger Bischof Manegold [von Neuenburg] entscheidet einen Streit zwischen Abt und Konvent des Klosters St. Stephan auf der einen Seite und der Gemeinde Veitshöchheim (Hocheim) auf der anderen Seite. Demnach gehören die Einlagen und Gaben in den vor den Türen der Kirche zu Veitshöchheim, die dem Kloster inkorporiert ist, aufgestellten Opferstöcken (staciones) dem Kloster und dienen nicht zur Instandhaltung der Kirche. Datum et actum in Herbipoli in vigilia beatorum Petri et Pauli apostolorum 1290 pontificatus nostri anno tercio. Zeugen: Der Domdekan Arnold [von Spiesheim], der Domscholaster Albert von Löwenstein (Lewenstein), der Dompförtner Friedrich [von Homburg], der Domcellerar Werner von Tannenberg, die Ritter Eberhard Huneklin, Heinrich von Rimbach (Rinpach), Herold von Opferbaum (Offerbein) und Eckehard, Truchsess des Bischofs, sowie die Würzburger Bürger Heinrich vom Rebstock (Rebestog), Heinrich Weibeler und Eberlin von Nürnberg (Nurenberg). Aussteller: Bischof von Würzburg. Empfänger: Kloster St. Stephan

Show full title
Staatsarchiv Würzburg
Loading...