Um Geld ... Frei nach Maxim Gorkis Erzählung "Tschelkasch"
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/001 D451066/002
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/001 Tondokumente der SDR-Wortdokumentation aus den Jahren 1945 bis 1949
Tondokumente der SDR-Wortdokumentation aus den Jahren 1945 bis 1949 >> Tondokumente des Jahres 1948 >> Dezember 1948
Mittwoch, 8. Dezember 1948
Der Schmuggler Tschelkasch überredet den armen Bauernjungen Gawrila, ihn auf einer nächtlichen Schmuggeltour zu begleiten. Anfangs wird Gawrila noch von Skrupeln geplagt. Nachdem jedoch Tschelkasch die Ware gegen Geld eingetauscht hat, lockt ihn das Geld und er malt sich das Glück des Reichtums aus. Er fleht Tschelkasch an, ihm die ganz Geldsumme zu überlassen, weil er sich damit auf einen Schlag alle Wünsche erfüllen könnte. Tschelkasch will ihm voller Verachtung das Geld vor die Füße werfen, da gesteht Gawrila, daß er schon daran gedacht hat, ihm umzubringen, um an das Geld zu kommen. Tschelkasch entreißt ihm wieder die Scheine, wendet sich zum Gehen und wird vom verzweifelten Gawrila mit Steinen attackiert. Erst als er schwerverletzt am Boden liegt, besinnt sich Gawrila und wirft das Geld ins Meer.
0:52:25
Audio-Visuelle Medien
Dättel, Paul; Schauspieler, 1905-1968
Konstantinow, Michael
Lang, Rosemarie
Nitschke, Oskar
Hörspiel
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:30 MEZ
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