Altstadtfreunde - Bildarchiv Warendorf (Bestand)
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N 171 N 171 Altstadtfreunde - Bildarchiv Warendorf
Kreisarchiv Warendorf (Archivtektonik)
1860-2017
Form und Inhalt: Vorwort
zum Bestand N 171, Bildarchiv der Altstadtfreunde Warendorf
Seit 1995 gehört das Bildarchiv der Altstadtfreunde in Warendorf zu den wesentlichen Aufgaben des Vereins. Seitdem erschließen die Altstadtfreunde historisches Bildmaterial, vornehmlich aus Beständen von Sammlern und privaten Haushalten.
Zu den Bildmotiven zählen vor allem Stadt- und Straßenansichten, Bilder von Wohnhäusern, Betrieben und öffentlichen Gebäuden, aber auch Aufnahmen von Festen und Brauchtum, Tierhaltung, Wasser- und Energieversorgung, Kinderspielen, Bauernhäusern und Landwirtschaft, Kirchen und Kapellen, Industriebauten, Vereinsleben, Schule, Freizeit und Sport.
Im Laufe von 25 Jahren konnte so ein umfangreicher Bestand von mehr als 18.000 Abbildungen aus der Stadt Warendorf und etwa 2000 weiteren Abbildungen aus Freckenhorst zusammengetragen werden.
Die Altstadtfreunde entschieden im Jahre 2000, ihre Fotosammlung als Depositum (Dauerleihgabe) im Kreisarchiv unterzubringen. Damit ist eine fachgerechte und ewige Lagerung gewährleistet. Das Bildarchiv wurde zunächst durch verschiedene Historiker betreut, die im Rahmen von durch die öffentliche Hand geförderte AB-Maßnahmen eingestellt werden konnten. Der Hauptteil der archivischen Erschließung erfolgte jedoch durch das Vereinsmitglied Werner Ströker in 20jähriger ehrenamtlicher Tätgikeit. Nach Abschluss der Erschließung wurden bis 2019 alle Fotos digitalisiert. Dies vereinfachte die Verwendung in zahlreichen lokalhistorischen Publikationen.
Benutzung:
Die Bilder und Digitalisate sind im Lesesaal frei nutzbar. Ein Großteil der Fotos unterliegt jedoch urheberrechtlichen Beschränkungen (das Urheberrecht des Fotografen erlischt erst 70 Jahre nach dessen Tod). Bei diesen Fotos können Reproduktionen nur nach Zustimmung der Rechteinhaber erstellt werden.
Teilweise ist ein Urheber auch nicht ausfindig zu machen.
Literatur:
Georg Hebbelmann: Sammeln, Aufbewahren, wiederfinden! Das Bildarchiv der Altstadtfreunde. In: Warendorfer Kiepenkerl 29, 1996, S. 9-14.
Laurenz Sandmann: Warendorf wie es früher war, Gudensberg-Gleichen 2000; Ders.: Warendorf - Bewegte Zeiten. Die 50er Jahre, Gudensberg-Gleichen 2001; Ders.: Warendorf - Schaffen und Streben, Die Reihe Archivbilder, Erfurt 2007.
zum Bestand N 171, Bildarchiv der Altstadtfreunde Warendorf
Seit 1995 gehört das Bildarchiv der Altstadtfreunde in Warendorf zu den wesentlichen Aufgaben des Vereins. Seitdem erschließen die Altstadtfreunde historisches Bildmaterial, vornehmlich aus Beständen von Sammlern und privaten Haushalten.
Zu den Bildmotiven zählen vor allem Stadt- und Straßenansichten, Bilder von Wohnhäusern, Betrieben und öffentlichen Gebäuden, aber auch Aufnahmen von Festen und Brauchtum, Tierhaltung, Wasser- und Energieversorgung, Kinderspielen, Bauernhäusern und Landwirtschaft, Kirchen und Kapellen, Industriebauten, Vereinsleben, Schule, Freizeit und Sport.
Im Laufe von 25 Jahren konnte so ein umfangreicher Bestand von mehr als 18.000 Abbildungen aus der Stadt Warendorf und etwa 2000 weiteren Abbildungen aus Freckenhorst zusammengetragen werden.
Die Altstadtfreunde entschieden im Jahre 2000, ihre Fotosammlung als Depositum (Dauerleihgabe) im Kreisarchiv unterzubringen. Damit ist eine fachgerechte und ewige Lagerung gewährleistet. Das Bildarchiv wurde zunächst durch verschiedene Historiker betreut, die im Rahmen von durch die öffentliche Hand geförderte AB-Maßnahmen eingestellt werden konnten. Der Hauptteil der archivischen Erschließung erfolgte jedoch durch das Vereinsmitglied Werner Ströker in 20jähriger ehrenamtlicher Tätgikeit. Nach Abschluss der Erschließung wurden bis 2019 alle Fotos digitalisiert. Dies vereinfachte die Verwendung in zahlreichen lokalhistorischen Publikationen.
Benutzung:
Die Bilder und Digitalisate sind im Lesesaal frei nutzbar. Ein Großteil der Fotos unterliegt jedoch urheberrechtlichen Beschränkungen (das Urheberrecht des Fotografen erlischt erst 70 Jahre nach dessen Tod). Bei diesen Fotos können Reproduktionen nur nach Zustimmung der Rechteinhaber erstellt werden.
Teilweise ist ein Urheber auch nicht ausfindig zu machen.
Literatur:
Georg Hebbelmann: Sammeln, Aufbewahren, wiederfinden! Das Bildarchiv der Altstadtfreunde. In: Warendorfer Kiepenkerl 29, 1996, S. 9-14.
Laurenz Sandmann: Warendorf wie es früher war, Gudensberg-Gleichen 2000; Ders.: Warendorf - Bewegte Zeiten. Die 50er Jahre, Gudensberg-Gleichen 2001; Ders.: Warendorf - Schaffen und Streben, Die Reihe Archivbilder, Erfurt 2007.
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ