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4-3-0 Bloem, Anton Josef, 4-3-0-2.0000
4-3-0 Bloem, Anton Josef Bloem, Anton Josef
Bloem, Anton Josef
1848-1878
Enthält: 4-3-0-2.0001: Teil eines Schreibens aus Berlin u.a. mit Bemerkungen hinsichtlich der Beziehungen zu Russland, 29.06.1848; 4-3-0-2.0002: Text mit Bericht über Berliner Tagungen hinsichtl. Wahlrechte mit 20 aufgeführten Paragraphen, 15./17.07.1848; 4-3-0-2.0003: Brief A. Bloems aus Berlin an seinen Bruder Julius, u.a. über die Partei Carl Rodbertus-Jagetzow, 01(?).09.1848; 4-3-0-2.0004: Brief A. Bloems aus Berlin an seinen Bruder Julius u.a. mit Schilderung der National-Versammlung am 09./10.11.1848, 10.11.1848; 4-3-0-2.0005: Brief A. Bloems an seinen Bruder Julius u.a. mit Schilderung der Fortschritte der Verfassungs - Kommission: 6000 Petitionen liegen nun vor, o.D.; 4-3-0-2.0006: Schreiben von v. Berg, Jülich mit Bericht über einen Brief von C. Rodbertus-J., der sich gerade in Homburg aufhält und nach Köln kommen will, 19.05.1849; 4-3-0-2.0007: Heftchen "Die Ereignisse am 9. und 10. Mai in Düsseldorf - Ein Preßproceß, verhandelt vor dem Königlichen Assisenhofe zu Düsseldorf am 30. November und 1. December 1849", ("Düsseldorf. Im Selbstverlag des Herausgebers Wilh. Eissenbarth") Schilderung des Prozesses gegen W. Eissenbarth, der wegen Amtsbeleidigung während des Aufstandes vom 9. und 10.5.1849 angeklagt war. Der Angeklagte wurde freigesprochen. Sein Verteidiger war A. Bloem, Nov./Dez. 1849; 4-3-0-2.0008: Brief von v. Berg, Jülich an A. Bloem mit Meinungsäußerung u.a. über die aktuelle politische Situation und über C. Rodbertus-J., 23.03.1850; 4-3-0-2.0009: Notizen: "Zur Militärfrage", "Zur deutschen Frage", "Zur Grundsteuer", "Verfassung", "Das Herrenhaus", "Gemeindeordnung", "Gewerbefreiheit", o.D.; 4-3-0-2.0010: "Festlieder zum Abschieds-Essen des Herrn Advokat-Anwalt Anton Bloem I." anl. seines Fortgangs nach Köln, Anf. der 1870er Jahre; 4-3-0-2.0011: handschriftliche "Briefe eines Laien aus einer Hauptstadt": über kulturelle Veranstaltungen u. a. das 55. Niederrheinische Musikfest (9.-11.6.1878) und die Kunstausstellung des Kunstvereins für die Rheinlande und Westfalen, Juni 1878.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:40 MEZ