Landratsämter: Kreis Wetzlar (Bestand)
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423
Hessisches Hauptstaatsarchiv (Archivtektonik) >> Gliederung >> Preußen >> Allgemeine und innere Verwaltung >> Landratsämter
1771-1969
Enthält: Akten 1815-1942
Inhalt:
Hoheitssachen (insbes. Reichstags- und Landtagswahlen),
Kreis- und Gemeindeverwaltung (namentlich Gemeindebesitzungen und -finanzen),
Justizsachen (auch Reichskammergericht: Archiv, Benutzung der Akten),
Finanzen, Steuern und Zölle,
Kirchen und Schulen,
Judensachen (1815-1884),
Domänen und Forsten,
Ablösungen und Zehntsachen,
Landwirtschaft,
Handel, Gewerbe und Industrie,
Verkehr (auch Eisenbahnen),
Polizei (insbes. politische und Baupolizei),
Gesundheitswesen,
Statistik,
öffentliche Bauten,
Militärangelegenheiten,
milde Stiftungen und Stipendien.
Darunter auch Akten der solms'schen Mediatverwaltung (teils fortgeführt als selbständige Vorgänge erhalten).
Bestandsgeschichte: Zugänge 1952, 2/1965, 12/1982 ff.
Nach der Eingliederung des Kreises Wetzlar in den Regierungsbezirk Wiesbaden gab das Staatsarchiv Koblenz die bei ihm lagernden Akten im Dezember 1936 an das Staatsarchiv Wiesbaden ab.
Geschichte des Bestandsbildners: Der preußische Kreis Wetzlar entstand im Jahr 1816 aus der früheren Reichsstadt Wetzlar, dem ehemals nassauischen Amt Atzbach und den Orten Ebersgöns und Oberkleen, die vorher zu dem nassauischen Amt Cleeberg gehört hatten. Im Jahr 1822 wurde ihm der preußische Kreis Braunfels angegliedert, der im Jahr 1816 aus den mediatisierten Solmser Bürgermeistereien Aßlar, Braunfels und Hohensolms gebildet worden war. Der Kreis Wetzlar, der dem Regierungsbezirk Koblenz angehörte, umfaßte jetzt folgende Orte: Ahrdt, Albshausen, Allendorf, Altenberg, Altenkirchen, Aßlar-Klein-Altenstädten, Bechlingen, Bellersdorf, Berghausen, Bermoll, Biskirchen, Bissenberg, Blasbach, Bonbaden, Braunfels, Breitenbach, Burgsolms, Daubhausen-Greifenthal, Dillheim, Dreisbach, Edingen, Ehringshausen, Erda, Greifenstein, Griedelbach, Großaltenstädten, Hohensolms, Holzhausen, Katzenfurt, Kölschhausen, Kraftsolms, Kröffelbach, Laufdorf, Leun, Mudersbach, Münchholzhausen, Neukirchen, Niederbiel, Niedergirmes, Niederlemp, Niederquembach, Oberbiel, Oberlemp, Oberndorf, Oberquembach, Oberwetz, Reiskirchen, Schwalbach, Steindorf, Stockhausen, Tiefenbach, Ulm und Werdorf. Am 1.8.1932 (PrGSlg. S. 263, § 92, 94 u. S. 318, Nr. 13) wurden in den Kreis Wetzlar die Gemeinden Brandoberndorf, Cleeberg, Espa, Hasselborn und Weiperfelden (früher Kreis Usingen, Abt. 420) und Fellingshausen, Frankenbach, Hermannstein, Königsberg, Krumbach, Naunheim, Rodheim a.d. Bieber und Waldgirmes (früher Kreis Biedenkopf) eingegliedert. Gleichzeitig schied der Kreis Wetzlar aus dem Regierungsbezirk Koblenz aus und wurde in den Regierungsbezirk Wiesbaden eingegliedert.
Findmittel: Online-Datenbank (Arcinsys)
Findmittel: Findbuch von Albina Schulz-Luckenbach, 1997
Inhalt:
Hoheitssachen (insbes. Reichstags- und Landtagswahlen),
Kreis- und Gemeindeverwaltung (namentlich Gemeindebesitzungen und -finanzen),
Justizsachen (auch Reichskammergericht: Archiv, Benutzung der Akten),
Finanzen, Steuern und Zölle,
Kirchen und Schulen,
Judensachen (1815-1884),
Domänen und Forsten,
Ablösungen und Zehntsachen,
Landwirtschaft,
Handel, Gewerbe und Industrie,
Verkehr (auch Eisenbahnen),
Polizei (insbes. politische und Baupolizei),
Gesundheitswesen,
Statistik,
öffentliche Bauten,
Militärangelegenheiten,
milde Stiftungen und Stipendien.
Darunter auch Akten der solms'schen Mediatverwaltung (teils fortgeführt als selbständige Vorgänge erhalten).
Bestandsgeschichte: Zugänge 1952, 2/1965, 12/1982 ff.
Nach der Eingliederung des Kreises Wetzlar in den Regierungsbezirk Wiesbaden gab das Staatsarchiv Koblenz die bei ihm lagernden Akten im Dezember 1936 an das Staatsarchiv Wiesbaden ab.
Geschichte des Bestandsbildners: Der preußische Kreis Wetzlar entstand im Jahr 1816 aus der früheren Reichsstadt Wetzlar, dem ehemals nassauischen Amt Atzbach und den Orten Ebersgöns und Oberkleen, die vorher zu dem nassauischen Amt Cleeberg gehört hatten. Im Jahr 1822 wurde ihm der preußische Kreis Braunfels angegliedert, der im Jahr 1816 aus den mediatisierten Solmser Bürgermeistereien Aßlar, Braunfels und Hohensolms gebildet worden war. Der Kreis Wetzlar, der dem Regierungsbezirk Koblenz angehörte, umfaßte jetzt folgende Orte: Ahrdt, Albshausen, Allendorf, Altenberg, Altenkirchen, Aßlar-Klein-Altenstädten, Bechlingen, Bellersdorf, Berghausen, Bermoll, Biskirchen, Bissenberg, Blasbach, Bonbaden, Braunfels, Breitenbach, Burgsolms, Daubhausen-Greifenthal, Dillheim, Dreisbach, Edingen, Ehringshausen, Erda, Greifenstein, Griedelbach, Großaltenstädten, Hohensolms, Holzhausen, Katzenfurt, Kölschhausen, Kraftsolms, Kröffelbach, Laufdorf, Leun, Mudersbach, Münchholzhausen, Neukirchen, Niederbiel, Niedergirmes, Niederlemp, Niederquembach, Oberbiel, Oberlemp, Oberndorf, Oberquembach, Oberwetz, Reiskirchen, Schwalbach, Steindorf, Stockhausen, Tiefenbach, Ulm und Werdorf. Am 1.8.1932 (PrGSlg. S. 263, § 92, 94 u. S. 318, Nr. 13) wurden in den Kreis Wetzlar die Gemeinden Brandoberndorf, Cleeberg, Espa, Hasselborn und Weiperfelden (früher Kreis Usingen, Abt. 420) und Fellingshausen, Frankenbach, Hermannstein, Königsberg, Krumbach, Naunheim, Rodheim a.d. Bieber und Waldgirmes (früher Kreis Biedenkopf) eingegliedert. Gleichzeitig schied der Kreis Wetzlar aus dem Regierungsbezirk Koblenz aus und wurde in den Regierungsbezirk Wiesbaden eingegliedert.
Findmittel: Online-Datenbank (Arcinsys)
Findmittel: Findbuch von Albina Schulz-Luckenbach, 1997
32 m
Bestand
Literatur: August Schoenwerk: Geschichte von Stadt und Kreis Wetzlar. Wetzlar 1975, 2. Auflage.
Literatur: Walter Hubatsch (Hrsg.): Grundriß zur deutschen Verwaltungsgeschichte 1815-1945, Reihe A: Preußen, Bd. 7: Rheinland, bearb. von Rüdiger Schütz. Marburg 1978, S. 161 ff.
Literatur: Friedrich Kilian Abicht: Der Kreis Wetzlar, historisch, statistisch und topographisch dargestellt. 3 Bände, Wetzlar 1836-1837.
Literatur: Walter Hubatsch (Hrsg.): Grundriß zur deutschen Verwaltungsgeschichte 1815-1945, Reihe A: Preußen, Bd. 7: Rheinland, bearb. von Rüdiger Schütz. Marburg 1978, S. 161 ff.
Literatur: Friedrich Kilian Abicht: Der Kreis Wetzlar, historisch, statistisch und topographisch dargestellt. 3 Bände, Wetzlar 1836-1837.
Dillheim
Mudersbach
Krumbach
Naunheim
Aßlar
Bellersdorf
Königsberg
Greifenstein
Ehringshausen
Kröffelbach
Tiefenbach b. Wetzlar
Münchholzhausen
Griedelbach
Niederlemp
Blasbach
Atzbach
Burgsolms
Allendorf b. Wetzlar
Rodheim a.d. Bieber
Edingen
Neukirchen
Fellinghausen
Oberwetz
Altenberg
Kölschhausen
Holzhausen b. Wetzlar
Braunfels
Hermannstein
Weiperfelden
Schwalbach b. Wetzlar
Bissenberg
Biskirchen
Hohensolms
Großaltenstädten
Katzenfurt
Oberndorf b. Wetzlar
Klein-Altenstädten
Reiskirchen
Breitenbach b. Wetzlar
Erda
Bermoll
Oberlemp
Niederbiel
Ulm
Frankenbach
Albshausen
Cleeberg
Oberbiel
Seindorf
Ebersgöns
Bonbaden
Kraftsolms
Brandoberndorf
Dreisbach b. Wetzlar
Laufdorf
Oberkleen
Stockhausen b. Wetzlar
Espa
Leun
Werdorf
Niederquembach
Bechlingen
Oberquembach
Ahrdt
Daubhausen-Greifenthal
Waldgirmes
Wetzlar
Berghausen b. Greifenstein
Altenkirchen b. Wetzlar
Niedergirmes
Hasselborn
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 12:53 PM CEST