Johannes Graf zu Nassau, Saarbrücken, Saarwerden, Herr zu Lahr, Wiesbaden und Idstein für sich und im Namen der Grafen Johann Ludwig, Gustav Adolph und Walradt, sodann Friedrich zu Nassau belehnt den Andreas Fell, kaiserlicher Notarius und Gerichtschreiber zu Bingen als Bevollmächtigten des Johann Ernst Frei von Dehrn und von dessen Mündeln, seines Bruders Johann Hartmann Frei von Dehrn hinterlassenen Söhnen Philipp Ludwig, Adolph Johann, Friedrich und Johann Stephan mit 16 einst von Philipp von Lindau innegehabten Maltern Korn aus nassauischen Hofgütern zu Wiesbaden, die Hilnhenchen [wie 1615 Mai 15] in Erbpacht besessen haben. Siegler: Aussteller.
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Johannes Graf zu Nassau, Saarbrücken, Saarwerden, Herr zu Lahr, Wiesbaden und Idstein für sich und im Namen der Grafen Johann Ludwig, Gustav Adolph und Walradt, sodann Friedrich zu Nassau belehnt den Andreas Fell, kaiserlicher Notarius und Gerichtschreiber zu Bingen als Bevollmächtigten des Johann Ernst Frei von Dehrn und von dessen Mündeln, seines Bruders Johann Hartmann Frei von Dehrn hinterlassenen Söhnen Philipp Ludwig, Adolph Johann, Friedrich und Johann Stephan mit 16 einst von Philipp von Lindau innegehabten Maltern Korn aus nassauischen Hofgütern zu Wiesbaden, die Hilnhenchen [wie 1615 Mai 15] in Erbpacht besessen haben. Siegler: Aussteller.
121, U von Dehrn 1662 November 11
121 Nassauische Territorien: Lehnsarchive
Nassauische Territorien: Lehnsarchive >> Urkunden >> 5 Anfangsbuchstabe D >> 5.4 von Dehrn
1662 November 11
Ausfertigung, Pergament, Siegel in Holzkapsel am Pressel; inseriert ein Revers vom gleichen Tag
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: ..geschehen zu Idstein auff Martini des 1662sten jahrs
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Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:10 MESZ