Die Ulmer Bürger Albrecht von Gundelfingen [Lkr. Dillingen] und seine Ehefrau Barbara geborene Ulmer verkaufen den armen Feldsiechen zu St. Leonhard in Ulm [abgegangenes Spital der Armen Siechen mit Kapelle St. Leonhard, Bereich Friedenstraße 40] und ihren Pflegern Klaus Ungelter und Klaus Goldschmied die folgenden Güter: - Ein Gut zu Böttingen ("Bettingen") [Gde. Dornstadt/Alb-Donau-Kreis], das Aubelin Schoch gegen einen jährlichen Zins von 0,5 Imi Kernen, 4 Imi Roggen, 4 Imi Hafer, 6 Schilling Heller, 100 Eiern, 3 Herbsthühnern und 2 Fastnachtshühnern bewirtschaftet. - Ein Gut in Mähringen ("Mo/e/ringen") [Stadt Ulm], das der Sidler gegen einen jährlichen Zins von 4 Imi Hafer, 1 Pfund Heller, 12 Käsen, 100 Eiern, 6 Herbsthühnern und 2 Fastnachtshühnern bewirtschaftet. - Ein Gut in Wippingen [Stadt Blaustein/Alb-Donau-Kreis], das Heinrich Äpplin gegen einen jährlichen Zins von 2 Imi Roggen, 3 Imi Hafer, 3 Schilling Heller, 2 Herbsthühnern und 2 Fastnachtshühnern bewirtschaftet. Diese Güter hatte ihr Vater der Barbara Ulmer vererbt. Die Käufer haben ihnen dafür 150 rheinische Gulden bezahlt. Die Verkäufer übernehmen daher die Gewährleistung für den Verkauf und stellen den Käufern dafür Bürgen.

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Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm
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