Oberförsterei Hannover (Bestand)
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NLA HA, Hann. 182 Hannover
Nds. Landesarchiv, Abt. Hannover (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Staatliche Bestände >> 1.12 Preußische Provinz Hannover >> 1.12.7 Landwirtschaft, Domänen, Forsten >> 1.12.7.2 Untere Provinzialbehörden >> 1.12.7.2.4 Oberförstereien im Reg.Bezirk Hannover
1840-1959
Enthält: u.a. Baubestandsbücher, Personalakten, Flächenverzeichnisse und Einrichtungsbücher
Geschichte des Bestandsbildners: Nach Einführung der preußischen Verwaltungsorganisation im Jahre 1867 und Zugrundelegung eines mit Kabinettsordre vom 31.10.1868 genehmigten Normalplans traten an die Stelle der bisherigen Forstinspektionen die aus den Forstrevieren gebildeten Oberförstereien (vgl. Hann. 122a Nr. 1559). Aus verschiedenen Forstrevieren der Forstinspektion Misburg entstanden auf diese Weise die Oberförstereien Misburg, Dedensen und Mariensee. 1874 bestand die Oberförsterei Misburg aus den Schutzbezirken Wülferode, Hiddestorf, Kirchrode, Misburg, Marienwerder und Kananohe; die Oberförsterei Dedensen aus den Schutzbezirken Kirchwehren, Lohnde, Gümmer, Bokeloh und Garbsen und die Oberförsterei Mariensee aus den Schutzbezirken Mariensee und Metel (vgl. Staatshandbuch für die Provinz Hannover, Jahrgänge 1867, 1870, 1874).
Zum 01.Juli 1885 wurden die Schutzbezirke Mariensee der Oberförsterei Mariensee und Marienwerder der Oberförsterei Misburg an die neu eingerichtete Klosteroberförsterei Wennigsen verlegt. Die Oberförsterei Mariensee wurde aufgehoben und der Schutzbezirk Metel wurde der Oberförsterei Dedensen zugelegt (vgl. Hann. 182 Wennigsen Acc. 77/98 Nr. 3; Handbuch der Provinz Hannover 1885/86 S. 145 und S. 277).
Ab 1887 wurde die Oberförsterei Misburg umbenannt in Oberförsterei Hannover, die Schutzbezirke heißen Westerholz, Wülferode, Arnum, Kirchrode, Misburg und Kananohe (Staatshandb. über die Provinz Hannover 1887 S. 150).
Am 01. April 1925 sind die Oberförstereien Dedensen und Hannover zusammengeschlossen worden; der Sitz der neuen Oberförsterei Hannover blieb Hannover (Amtsbl. Reg. Hannover 1925 S. 48).
Im Jahr 1934 wurden die Oberförstereien in Forstämter umbenannt (MBl. d. Preuß. Landwirtschaftsministeriums u. d. Landesforstverw.1934, Nr. 35 S. 617 ff.); somit wurde aus der Oberförsterei das Forstamt Hannover. Dieses bestand im Jahr 1937 aus den Revierförstereien Wülferode, Misburg, Resse, Dedensen, Dammkrug, Niedernstöcken sowie der Unterförsterei Kirchwehren und dem Försterbezirk Schloss Ricklingen (vgl. Deutsches Forsthandbuch 1937 S. 149-150).
Bestandsgeschichte: In den vorliegenden Bestand Hann. 182 Hannover ist bislang folgende Ablieferung des staatlichen Forstamtes - vormals Oberförsterei - Hannover eingegangen:
Acc. 170/97
Der Bestand enthält auch Forstakten der ehemaligen Oberförstereien Misburg, Mariensee und Dedensen.
Einige zu dieser Akzession gehörende Karten befinden sich in der Kartenabteilung unter der Signatur Mappe 1894.
Akten mit einer Laufzeit nach 1945 befinden sich im Bestand Nds. 660 Hannover.
Stand: August 2010
Bearbeiter: Christiane Drewes
Geschichte des Bestandsbildners: Nach Einführung der preußischen Verwaltungsorganisation im Jahre 1867 und Zugrundelegung eines mit Kabinettsordre vom 31.10.1868 genehmigten Normalplans traten an die Stelle der bisherigen Forstinspektionen die aus den Forstrevieren gebildeten Oberförstereien (vgl. Hann. 122a Nr. 1559). Aus verschiedenen Forstrevieren der Forstinspektion Misburg entstanden auf diese Weise die Oberförstereien Misburg, Dedensen und Mariensee. 1874 bestand die Oberförsterei Misburg aus den Schutzbezirken Wülferode, Hiddestorf, Kirchrode, Misburg, Marienwerder und Kananohe; die Oberförsterei Dedensen aus den Schutzbezirken Kirchwehren, Lohnde, Gümmer, Bokeloh und Garbsen und die Oberförsterei Mariensee aus den Schutzbezirken Mariensee und Metel (vgl. Staatshandbuch für die Provinz Hannover, Jahrgänge 1867, 1870, 1874).
Zum 01.Juli 1885 wurden die Schutzbezirke Mariensee der Oberförsterei Mariensee und Marienwerder der Oberförsterei Misburg an die neu eingerichtete Klosteroberförsterei Wennigsen verlegt. Die Oberförsterei Mariensee wurde aufgehoben und der Schutzbezirk Metel wurde der Oberförsterei Dedensen zugelegt (vgl. Hann. 182 Wennigsen Acc. 77/98 Nr. 3; Handbuch der Provinz Hannover 1885/86 S. 145 und S. 277).
Ab 1887 wurde die Oberförsterei Misburg umbenannt in Oberförsterei Hannover, die Schutzbezirke heißen Westerholz, Wülferode, Arnum, Kirchrode, Misburg und Kananohe (Staatshandb. über die Provinz Hannover 1887 S. 150).
Am 01. April 1925 sind die Oberförstereien Dedensen und Hannover zusammengeschlossen worden; der Sitz der neuen Oberförsterei Hannover blieb Hannover (Amtsbl. Reg. Hannover 1925 S. 48).
Im Jahr 1934 wurden die Oberförstereien in Forstämter umbenannt (MBl. d. Preuß. Landwirtschaftsministeriums u. d. Landesforstverw.1934, Nr. 35 S. 617 ff.); somit wurde aus der Oberförsterei das Forstamt Hannover. Dieses bestand im Jahr 1937 aus den Revierförstereien Wülferode, Misburg, Resse, Dedensen, Dammkrug, Niedernstöcken sowie der Unterförsterei Kirchwehren und dem Försterbezirk Schloss Ricklingen (vgl. Deutsches Forsthandbuch 1937 S. 149-150).
Bestandsgeschichte: In den vorliegenden Bestand Hann. 182 Hannover ist bislang folgende Ablieferung des staatlichen Forstamtes - vormals Oberförsterei - Hannover eingegangen:
Acc. 170/97
Der Bestand enthält auch Forstakten der ehemaligen Oberförstereien Misburg, Mariensee und Dedensen.
Einige zu dieser Akzession gehörende Karten befinden sich in der Kartenabteilung unter der Signatur Mappe 1894.
Akten mit einer Laufzeit nach 1945 befinden sich im Bestand Nds. 660 Hannover.
Stand: August 2010
Bearbeiter: Christiane Drewes
0,3
Bestand
Literatur: Walter Kremser: Niedersächsische Forstgeschichte - eine integrierte Kulturgeschichte des nordwestdeutschen Forstwesens (Rotenburger Schriften Sonderband 32), Rotenburg (Wümme) 1990; Wilfried Sasse: Aus der Geschichte des Dorfes Dedensen. Zusammengetragen von W. Sasse und Mitgliedern der Arbeitsgem. Ortschronik Dedensen, Seelze-Dedensen 2002
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 12:45 MESZ
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