Familie von Ledebur-Crollage / Urkunden (Bestand)
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U 172u
Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik) >> 4. Nichtstaatliches Schriftgut / Archivische Sammlungen >> 4.3. Gewerbebetriebe, Adlige Häuser, Familien, Höfe (U) >> 4.3.2. Adelige Häuser, Familien, Höfe >> Familie von Ledebur (z. T. Dep.)
1332-1884
Bestandsgeschichte: Familie; Rittergut Crollage, Gemeinde Heddinghausen (heute Stadt Preußisch Oldendorf, Kreis Minden-Lübbecke); seit 1623 im Besitz der Ministerialenfamilie von Ledebur aus dem Stift Osnabrück. Linien zu Werburg (1585 erloschen), Mühlenburg (beide Stadt Spenge, Kreis Herford), Arenshorst (Gemeinde Bohmte, Landkreis Osnabrück).
Form und Inhalt: Vorbemerkung
Der Hauptanteil des Archivs der Familie von Ledebur zu Crollage ist 1972 als Zugang 38/72 in das Staatsarchiv gelangt und hier deponiert worden.
Seit 1894 lagerte bereits ein Teilbestand deponierter Urkunden und Akten im Staatsarchiv (Dienstreg. B IV 24,2). 1907 sind offenbar nochmals Nachlieferungen, vor allem von Urkunden, erfolgt.
Der heutige Gesamtbestand ist zunächst von Dr. H. Richtering verzeichnet und diese Verzeichnung von Dr. H. Müller fortgeführt worden. Eine alte Ordnung des Archivs konnte auch in Ansätzen nicht mehr beobachtet werden, da die meisten Archivalien bereits in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts durch Leopold von Ledebur, den Verfasser des bekannten Adelslexicons, nach genealogischen Gesichtspunkten zusammengestellt und damit aus ihrem sachlichen Zusammenhang herausgelöst worden waren. Die neue Ordnung orientiert sich, soweit erkennbar, an den einzelnen Gütern und Besitzungen der Familie.
Münster, im November 1980
Müller
Das Archiv von Ledebur-Crollage ist durch Kaufvertrag vom 24.1. und 20.1.1983 mit Wirkung vom 4.2.1983 in das Eigentum des Landes Nordrhein-Westfalen übergegangen.
Zgg. 10/83 (38/72)
Münster, den 8.2.1983
Franz
Form und Inhalt: Vorbemerkung
Der Hauptanteil des Archivs der Familie von Ledebur zu Crollage ist 1972 als Zugang 38/72 in das Staatsarchiv gelangt und hier deponiert worden.
Seit 1894 lagerte bereits ein Teilbestand deponierter Urkunden und Akten im Staatsarchiv (Dienstreg. B IV 24,2). 1907 sind offenbar nochmals Nachlieferungen, vor allem von Urkunden, erfolgt.
Der heutige Gesamtbestand ist zunächst von Dr. H. Richtering verzeichnet und diese Verzeichnung von Dr. H. Müller fortgeführt worden. Eine alte Ordnung des Archivs konnte auch in Ansätzen nicht mehr beobachtet werden, da die meisten Archivalien bereits in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts durch Leopold von Ledebur, den Verfasser des bekannten Adelslexicons, nach genealogischen Gesichtspunkten zusammengestellt und damit aus ihrem sachlichen Zusammenhang herausgelöst worden waren. Die neue Ordnung orientiert sich, soweit erkennbar, an den einzelnen Gütern und Besitzungen der Familie.
Münster, im November 1980
Müller
Das Archiv von Ledebur-Crollage ist durch Kaufvertrag vom 24.1. und 20.1.1983 mit Wirkung vom 4.2.1983 in das Eigentum des Landes Nordrhein-Westfalen übergegangen.
Zgg. 10/83 (38/72)
Münster, den 8.2.1983
Franz
367 Urkunden.; 367 Urkunden, Findbuch U 172u.
Bestand
German
Karl Adolf von der Horst, Die Rittersitze der Grafschaft Ravensberg und des Fürstentums Minden, 2. Neudruck der Auflage 1894-1898, Osnabrück 1979; Gerhard von Ledebur, Die Ledeburs. Geschichte der Uradelsfamilie von Ledebur, Kiel 1984.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 4. Nichtstaatliches Schriftgut / Archivische Sammlungen (Tektonik)
- 4.3. Gewerbebetriebe, Adlige Häuser, Familien, Höfe (U) (Tektonik)
- 4.3.2. Adelige Häuser, Familien, Höfe (Tektonik)
- Familie von Ledebur (z. T. Dep.) (Tektonik)
- Familie von Ledebur-Crollage / Urkunden (Bestand)