Ermittlungsverfahren gegen Dr. Friedrich Rang (*09.04.1899) wegen der Beteiligung an der sogenannten Sonderbehandlung der ukrainischen Widerstandsgruppe um Stefan Bandera (Organisation der ukrainischen Nationalisten/OUN) 1943
Vollständigen Titel anzeigen
B Rep. 057-01 Nr. 155
Registratursignatur: B Rep. 057-01 Nr. 1 Js 19/65 (RSHA)
B Rep. 057-01 Generalstaatsanwaltschaft bei dem Kammergericht - Arbeitsgruppe RSHA
B Rep. 057-01 Generalstaatsanwaltschaft bei dem Kammergericht - Arbeitsgruppe RSHA >> 06. Sachkomplex "Anordnung der 'Sonderbehandlung' von Menschen aus dem besetzten Ausland" >> 06.03. Ermittlungsverfahren gegen Dr. Friedrich Rang wegen der "Sonderbehandlung" von Mitgliedern der ukrainischen Widerstandgruppe OUN um Stefan Bandera [1 Js 19/65 (RSHA)]
1968 - 1971
Enthält u.a.: Abstimmung von Zeugenvernehmungsterminen.- Vernehmung Ernst Ganns, Charlotte Mydlak geb. Brodtrecht, Hans Schlesier, Fritz Kühle, Hans-Günther Werner, Kurt Lindow, Erwin Stubbe, Josef Bürger, Walter Stock, Anneliese Schneider geb. Brettin, Erika Schönfeld geb. Krause, Elli Benz geb. Sorge, Ingeborg Flaig, Dorothea Fibranz, Lisbeth Baesecke geb. Wittke, Karl-Friedrich Anders, Kurt Wolansky, Herbert Kempf, Liselotte Wöhler geb. Freitag, Gertrud Bonnke geb. Parkieta und Albin Pilling.- Einstellungsverfg. vom 29. März 1971.
Archivale
Band: Bd. 3
Anders, Karl-Friedrich
Baesecke, Liesbeth geb. Wittke
Benz, Elli geb. Sorge
Bonnke, Gertrud geb. Parkieta
Bürger, Josef
Fibranz, Dorothea
Flaig, Ingeborg
Ganns, Ernst
Kempf, Herbert
Kühle, Fritz
Lindow, Kurt
Mydlak, Charlotte geb. Brodtrecht
Pilling, Albin
Rang, Dr. Friedrich
Schlesier, Hans
Schneider, Aneliese geb. Brettin
Schönfeld, Erika geb. Krause
Stock, Walter
Stubbe, Erwin
Werner, Hans-Günther
Wöhler, Lieselotte geb. Freitag
Wolansky, Kurt
Sonderbehandlung
Widerstand - Organisation ukrainischer Nationalisten
Zeugenvernehmungen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Für nähere Informationen zu Nutzungs- und Verwertungsrechten kontaktieren Sie bitte info@landesarchiv.berlin.de.
12.02.2026, 10:03 MEZ
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- B Rep. 057-01 Generalstaatsanwaltschaft bei dem Kammergericht - Arbeitsgruppe RSHA (Bestand)
- 06. Sachkomplex "Anordnung der 'Sonderbehandlung' von Menschen aus dem besetzten Ausland" (Gliederung)
- 06.03. Ermittlungsverfahren gegen Dr. Friedrich Rang wegen der "Sonderbehandlung" von Mitgliedern der ukrainischen Widerstandgruppe OUN um Stefan Bandera [1 Js 19/65 (RSHA)] (Gliederung)