Handakten J. M. Knörzer (Bestand)
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Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein, Ba 38
Landesarchiv Baden-Württemberg, Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein (Archivtektonik) >> Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein >> Archiv Bartenstein >> Ältere Bestände (bis Mitte 19. Jahrhundert)
1785-1822
Inhalt und Bewertung
Johann Michael Knörzer war seit 1767 Oberamtsaktuar, seit 1785 Regierungsrat bei der Gemeinschaftlichen Regierung, um 1800 Kammerdirektor in Schillingsfürst und 1802 Chef der Regierung in Bartenstein. Er starb 1823. Seine Handakten kamen zum größten Teil in das Archiv Schillingsfürst, der kleinere Teil vor allem mit Bartensteiner Bezügen aber auch ins Archiv Bartenstein.
Gliederung: 1. Handakten Knörzer.
Zur Person von J. M. Knörzer und zur Geschichte seiner Handakten vgl. das Vorwort im Findbuch über den Bestand Archiv Schillingsfürst: Handakten J. M. Knörzer (Sf 165). Von den 1843 vom Landgericht Schillingsfürst an die dortige Domänenkanzlei extradierten Handakten Knörzers wurde eine geringe Anzahl, vorwiegend solche mit Bartensteiner Bezügen, an Hohenlohe-Bartenstein abgegeben. Schwerpunkt der Überlieferung bilden die Unterlagen über die Auseinandersetzung der Hinterlassenschaft des Prinzen Joseph zu Hohenlohe-Bartenstein, Fürstbischof von Breslau, die Knörzer als Mandatar des resignierten Fürsten Ludwig Aloys zu Hohenlohe-Bartenstein besorgte. Nach einem Schlaganfall mußte Knörzer einen Teil seiner Akten dem Appellationsgerichtsrat Johann Georg Zenker zur Fortführung des Geschäfts überlassen. Diese Akten liegen im Bestand Ba 65 Domänenkanzlei I unter der Signatur Bü 48-73. Bei der Neuordnung des Archivs Bartenstein durch den Kanzleiassistenten Max Neeber 1858/1859 wurden die Handakten Knörzers dem älteren Bestand, dem sog. Archiv zugewiesen und ohne Berücksichtigung der Provenienzverhältnisse über den ganzen Bestand verteilt. Erst im Zuge der Verzeichnung des Archivs Bartenstein ab 1998 konnten die Handakten Knörzers in einen geschlossenen Bestand eingebracht werden. Der Bestand, der die Bezeichnung "Ba 38 Handakten J. M. Knörzer" erhielt, umfasst in 0,6 lfd. m 23 Büschel. Bei seiner Benutzung ist insbesondere der gleichnamige Bestand des Archivs Schillingsfürst, der ebenfalls Bartensteiner Betreffe enthält, zu berücksichtigen. Die Verzeichnung erfolgte 1998 bis 2002 durch den Unterzeichneten Neuenstein, im Februar 2003 Wilfried Beutter
23 Bü (0,6 lfd.m)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:39 MEZ