Militärhistorische Bildersammlung 2 (Bestand)
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, M 704
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik) >> Militärische Bestände 1871-ca. 1920 >> Nachlässe und Sammlungen >> Sammlungen >> Bildsammlungen
1870-1945
Inhalt und Bewertung
Enthält überwiegend Einzellichtbilder und Alben mit vorwiegend militärischen Bildern aus der Zeit des Ersten Weltkriegs, aus der Nachkriegszeit sowie aus der Zeit des Dritten Reichs und des Zweiten Weltkriegs. Die Sammlung wurde wahrscheinlich vom Heeresarchiv Stuttgart angelegt und war vermutlich als Ergänzung und Fortführung von M 703 gedacht.
1. Zum Bestand Militärhistorische Bildersammlung 2: Der heutige Bestand M 704 (Militärhistorische Bildersammlung 2) wurde in den 1930er Jahren im Heeresarchiv Stuttgart als "Licht- und Frontbildersammlung" formiert. Im Hauptstaatsarchiv Stuttgart wurde der Fonds nach 1945 verschiedentlich ergänzt. Im Unterschied zum Bestand M 703 (Militärhistorische Bildersammlung 1) enthält M 704 vorrangig Bildmaterial, vor allem Fotografien, aus der Zeit ab 1914. Die Fotografien sind - ebenfalls abweichend von M 703 - zumeist in Alben, nicht als Einzelfotos überliefert. Insgesamt ist jedoch die Abgrenzung der Bestände M 703 und M 704 nicht eindeutig.
2. Geschichte und Verzeichnung des Bestandes: Eine erste Ordnung und Verzeichnung des heutigen Bestandes M 704 erfolgte 1944 durch den Verwaltungsamtmann des Heeresarchivs Stuttgart, Johannes Wöhrle. Das maschinenschriftliche Findbuch Wöhrles erfuhr in der Zeit nach 1945 zahlreiche Ergänzungen. Ab 2013 wurde unter der Leitung des Unterzeichners eine Neuverzeichnung des Bestandes durchgeführt. Dr. Claudius Kienzle überarbeitete in den Jahren 2013/14 die Titelaufnahmen der Verzeichnungseinheiten. In den Jahren 2015 und 2016 führten die Inspektorenanwärter Niklas Rößler, Florian Stabel und Natascha Wetzel redaktionelle Arbeiten durch und bearbeiteten die Deskriptoren. Der Unterzeichner klassifizierte den Bestand neu. Der Bestand M 704 umfasst nunmehr 244 Verzeichnungseinheiten im Umfang von 13 Laufmetern. Stuttgart, im Dezember 2016 Dr. Wolfgang Mährle
241 Büschel (13,00 lfd. m)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:39 MEZ