Landeskirchen: Hannover
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5.1 Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes), 727
5.1 Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes) Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes)
Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes) >> Sammlung Präsidium der Deutschen Evangelischen Kirche
1934 - 1935
Enthält: Rundschreiben ? der Landeskirchlichen Sammlung, ? der Bekenntnisgemeinschaft der evang. - luth. Landeskirche Hannovers, ? des Landesbischofs Marahrens, 09.05. - 16.11.1934; Offene Fragen an den Landsbischof D. Marahrens (betr. Gesetz vom 15. Mai), Landesleitung der Deutschen Christen Hannovers; Urteil in Sachen des Präsidenten des Landeskirchenamtes Hannover Max Schramm, gez. Fahlbusch u.a., 16.05.1934; Korrespondenz u.a. Karl Barth (Bonn) an Präses Koch betr. Anschluss der hannoverschen Landeskirche an die Bekenntnis-Gemeinschaft und die "Frankfurter Concordie", Landesbischof Marahrens an den Reichsinnenminister betr. Rechtsverwahrung gegen das Reichskirchengesetz bzgl. der Leitung der hannoverschen Landeskirche, Rechtsanwälte Oldermann, Remnitz, Stemmer (Hannover) an Präses Koch betr. Kirchengesetz über Bildung eines Verfassungsgerichtes (in Anlage), Pastor K. Müller (Hannover) an Präses Koch betr. Schritte der Bekenntnisgemeinschaft Hannovers gegen Behinderung durch Reichspartei und Staatsstellen (diverse Schreiben in Anlage), Pastor Elster (Schneverdingen) an Präses Koch betr. Willkürregierung in der Deutschen Evangelischen Kirche, Pfr. Dünsing (Hannover) an Pfr. Asmussen betr. Informationspraxis zwischen Landeskirche und Zentrale der Bekennenden Kirche in Bad Oeynhausen, Baron Eldingen (Rittergut Eldingen/Celle) an Präses Koch betr. drohendes Auseinanderfallen der Deutschen Evangelischen Kirche, Schreiben betr. diverse dienstliche Angelegenheiten, 18.05.1934 - 15.03.1935; Kundgebung, Erklärung und Telegramme der Bekenntnisgemeinschaft der Evang. - Iuth. Landeskirche, 23/24.05.1934 (betr. Eingliederung der Landeskirche); Berichte über den Verlauf des Bekenntistages, Lage in der hannoverschen Landeskirche, gez. Bosse, Duensing, 24.05.1934; Kirchen und Bekenntnis, Bericht über den Bekenntnistag am 23.05.1934 in Hannover, hg. von Hans Bosse (i.A. der Bekenntnisgemeinschaft der Evang. - Iuth. Landeskirche Hannovers, Hannover, (2 Ex.), 1934; Gegenüberstellung der "Senatserklärung" und Ausführungen Landesbischof Marahrens, Hannover (2 Ex.), 04.06.1934; Urteil des Landgerichts Hannover in Sachen des Präsidenten Schramm (Hannover) gegen die hannoversche Evang. - luth. Landeskirche (i.A.), Juni 1934; Grundsätzliches zur Frage der Eingliederung. Ein Wort zum Frieden (i.A. Kirchenamtliche Pressestelle, Schmidt), Berlin-Charlottenburg, 11.06.1934; Wir suchen die Kirche, hg. von Friedrich Duensing, Rießen, o.D.; Die Deutsche evangelische Nationalsynode vom 9. August 1934 (kritische Auseinandersetzung mit deren Beschlüssen), Friedrich Duensing, Rießen, o.D.; Das Heiligtum Gottes, Predigt von Landesbischof D. Marahrens, gehalten am 20.06.1934 in der St. Jakobikirche zu Göttingen; Der Landesbischof und die Kirche, Friedrich Duensing, Rießen, o.D.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:46 MEZ
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