Raimbaldt, Graf von Collalto, kaiserlicher Hofkriegsratspräsident etc. erteilt auf Befehl Herzog Albrechts von Mecklenburg, kaiserlichen Generalobristfeldhauptmanns, der Reichsstadt Nürnberg und deren Gebiet einen Salva-Guardia-Brief auf 1 Jahr, verspricht sich dafür bemühen zu wollen, dass gemäß dem mit dem Kurfürsten von Bayern zu Wien abgeschlossenen Vergleich die im Nürnbergischen Gebiet lagernde Kompagnie des Schönburgischen Regiments daraus weggeführt und dieses von den Truppen der Liga verschont werde und schließt endlich mit den Abgesandten des Nürnberger Rats, Johannes von Leubelfing vff Gannsheimb, Obristen, und Hanns Cristoph Tucher, des inneren Rats, einen Vertrag dahin, dass die Stadt jeden Monat während der im Salva-Guardia-Brief bestimmten einjährigen Frist 20.000 Gulden an den Bevollmächtigten des Grafen zahlen solle.
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Raimbaldt, Graf von Collalto, kaiserlicher Hofkriegsratspräsident etc. erteilt auf Befehl Herzog Albrechts von Mecklenburg, kaiserlichen Generalobristfeldhauptmanns, der Reichsstadt Nürnberg und deren Gebiet einen Salva-Guardia-Brief auf 1 Jahr, verspricht sich dafür bemühen zu wollen, dass gemäß dem mit dem Kurfürsten von Bayern zu Wien abgeschlossenen Vergleich die im Nürnbergischen Gebiet lagernde Kompagnie des Schönburgischen Regiments daraus weggeführt und dieses von den Truppen der Liga verschont werde und schließt endlich mit den Abgesandten des Nürnberger Rats, Johannes von Leubelfing vff Gannsheimb, Obristen, und Hanns Cristoph Tucher, des inneren Rats, einen Vertrag dahin, dass die Stadt jeden Monat während der im Salva-Guardia-Brief bestimmten einjährigen Frist 20.000 Gulden an den Bevollmächtigten des Grafen zahlen solle.
Reichsstadt Nürnberg, Ratskanzlei, B-Laden, Urkunden 114
Lade B 53 Nr. 19
Reichsstadt Nürnberg, Ratskanzlei, B-Laden, Urkunden
Reichsstadt Nürnberg, Ratskanzlei, B-Laden, Urkunden >> Ratskanzlei, B-Laden, Urkunden >> Lade B 53: Dreißigjähriger Krieg II
1629 August 23
Beilage: ein Aktenstück mit Konzept eines Befehls Kaiser Ferdinands an den Grafen Collalto, das Anbringen Dr. Jacob Fetzers bei ihm namens der Stadt Nürnberg in Sachen des zwischen der Stadt und dem Herzog von Friedland abgeschlossenen Vertrags betreffend, von 1628 August 14.
Urkunden
ger
Ausstellungsort: Schweinfurt
Originaldatierung: G. zue Schweinfurtt den 23. Augusti Anno 1629.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1629
Monat: 8
Tag: 23
Äußere Beschreibung: Ausf. Papier mit aufgedr. Siegel und Unterschrift des Grafen. - Beilage: Papier.
Originaldatierung: G. zue Schweinfurtt den 23. Augusti Anno 1629.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1629
Monat: 8
Tag: 23
Äußere Beschreibung: Ausf. Papier mit aufgedr. Siegel und Unterschrift des Grafen. - Beilage: Papier.
Collalto, Rambold XIII. Graf von (Kaiserlicher Hofkriegsratspräsident)
Bayern, Maximilian I. Kurfürst von
Fetzer, Jakob, Dr.
Friedland, Albrecht (Wallenstein) Herzog von
Mecklenburg, Albrecht (Wallenstein) Herzog von
Leubelfing, Johannes von
Tucher, Hans Christoph
Schweinfurt, Ausstellungsort
Nürnberg, Salva Guardia
Urkunde, Schutzbrief
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:54 MESZ
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