Buchhandlungen, Buchdruckereien, Antiquariate, Leihbibliotheken, Steindruckereien und ähnliche Einrichtungen: Oberamt Freudenstadt
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, E 146 Bü 5078
E 146 (alt) Bund 756
C.03.30
Censursachen
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, E 146 Ministerium des Innern III
Ministerium des Innern III >> 026. Zensurwesen >> 026.08 Zensursachen von Buchhandlungen, Buchdruckereien, Antiquaren, Leihbibliotheken usw. >> Buchhandlungen, Buchdruckereien, Antiquariate, Leihbibliotheken, Steindruckereien und ähnliche Einrichtungen
1835-1845
Enthält u. a.: Gesuche des Buchhändlers und Buchdruckers Joh. Ludwig Schauwecker in Reutlingen und des Buchdruckers Johann Bonaventura Weiß in Erzgrube um Konzession zur Errichtung einer mit Buchhandel verbundenen Buch- und Steindruckerei in Freudenstadt (Qu. 2-5,11,21-23); Gesuch des Karl Dillenius um Erlaubnis zur Herausgabe einer nichtpolitischen Zeitschrift "Der Grenzer" und Ablehnung seiner Bitte, diese zum Amtsblatt des Oberamts Freudenstadt zu machen (Qu. 10, 14-20)
1 Bü, Qu. 1-29 ohne Qu. 28
Archivale
Schauwecker, Johann Ludwig; Buchhändler und Buchdrucker
Weiß, Johann Bonaventura; Buchdrucker
Freudenstadt FDS; Oberamt
Zeitungen; "Der Grenzer"
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:30 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)
- Kabinett, Geheimer Rat, Ministerien 1806-1945 (Tektonik)
- Ministerium des Innern/Innenministerium (Tektonik)
- Ministerium des Innern, I bis IV (Tektonik)
- Ministerium des Innern III (Bestand)
- 026. Zensurwesen (Gliederung)
- 026.08 Zensursachen von Buchhandlungen, Buchdruckereien, Antiquaren, Leihbibliotheken usw. (Gliederung)
- Buchhandlungen, Buchdruckereien, Antiquariate, Leihbibliotheken, Steindruckereien und ähnliche Einrichtungen (Serie)