Fremdenverkehrsfilme von Württemberg und Hohenzollern (Bestand)
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 20/005 06
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik) >> Audiovisuelles Archiv >> Film- und Tondokumente aus den Staatsarchiven >> Ablieferungen des Hauptstaatsarchivs Stuttgart
1929-1938
Überlieferungsgeschichte
Die Filme lagerten als 16 mm im Hauptstaatsarchiv und wurden in den 1960er Jahren vom Stadtarchiv Stuttgart abgegeben.
Inhalt und Bewertung
Die Filme wurden zum Zwecke der Fremdenverkehrswerbung für den Landesfremdenverkehrsverband Württemberg-Hohenzollern hergestellt. Die Film aus der Zeit um 1930 wurden von Hubert Schonger produziert, der ein Pionier als Filmemacher wie auch als Filmproduzent in den Genres Kulturfilm und Naturfilm, Märchenfilm und Literaturverfilmungen, Heimatfilm und Bergfilm einen Namen gemacht. In Berlin baut er 1923 die Produktionsfirma ¿Naturfilm Hubert Schonger¿ auf. Nach dem Zweiten Weltkrieg wirkt er mit seiner Firma ¿Schonger-Film¿ mit Sitz in Inning am Ammersee vor allem im bayrischösterreichischen Raum. Hubert Schonger wurde am 19.10.1897 in Bachhagel / Kreis Dillingen an der Donau geboren.
Die Firma ¿Naturfilm Hubert Schonger¿ hat in den 1920er Jahren zahlreiche Filme über einzelne Landkreise und Regionen in Deutschland gedreht. ¿DURCH DAS SCHÖNE WESTFALEN¿ heißt 1929 einervon ihnen, andere Titel lauten: ¿SCHWÄBISCHE HEIMAT¿, ¿DER SCHWARZWALD¿, ¿WINTER IM BAYRISCHEN WALD¿, ¿HOLZRITT AUF DEM KÖNIGSSEE¿, ¿DAS STEINERNE MEER¿, ¿SCHLESIEN¿, ¿IM LANDE DES VOGELZUGES¿ (ein sechsteiliger Film über die Kurische Nehrung), ¿IM SPREEWALD¿, ¿SONNIGES LAND¿ (über den Ostharz), HELGOLAND¿, ¿HERMANN LÖNS UND SEINE HEIDE¿. Sowohl Flusslandschaften ¿AHOI ¿ EIN FILM VON DER ELBE¿, ¿DER SCHAFFENDE RHEIN¿, ¿DIE MOSEL¿ als auch Städte wie Villingen im Schwarzwald: ¿EINE SCHÖNE ALTE STADT¿, wie Quedlinburg: ¿EINE ALTE STADT AM HARZ¿ oder auch ¿HAMBURG¿ oder ¿BERLIN¿ werden in Filmen porträtiert. 1933 schreibt Hubert Schonger zum zehnjährigen Firmenbestehen : ¿244 Filme aus Natur- Menschenleben, Technik und Wirtschaft, Filme aus der deutschen Heimat, zum großen Teil zu einer Zeit hergestellt, als die großen Aufgaben des Kultur-Films noch wenig erkannt wurden.¿
Hubert Schonger starb am 21.02.1976 in Inning am Ammersee.
Der zweite Filmautor ist Otto Trippel der mehrer sogenannte Kulturfilme während der 30er Jahre drehte. Sein um 1936 gedrehter Film "Bilder aus Württemberg" gibt einen touristischen Überblick über die Landschaften Württembergs und Hohenzollerns
Der dritte Film wurde mit großem Aufwand von Tobis-Kulturfilm gedreht und zeitgleich im Januar 1939 in Berlin und Stuttgart Uraufführung. Der Film "Kennt Ihr das Land in deutschen Gauen"" - Ein Film von Württemberg" wurde von der Firma Kling-Film, Stuttgart produziert, Regie und Kamera führte Albert Kling, bearbeitet wurde der Film von Hans Schipulle, die Musik lieferte Ernst Erich Buder.
Die Filme lagerten als 16 mm im Hauptstaatsarchiv und wurden in den 1960er Jahren vom Stadtarchiv Stuttgart abgegeben.
Inhalt und Bewertung
Die Filme wurden zum Zwecke der Fremdenverkehrswerbung für den Landesfremdenverkehrsverband Württemberg-Hohenzollern hergestellt. Die Film aus der Zeit um 1930 wurden von Hubert Schonger produziert, der ein Pionier als Filmemacher wie auch als Filmproduzent in den Genres Kulturfilm und Naturfilm, Märchenfilm und Literaturverfilmungen, Heimatfilm und Bergfilm einen Namen gemacht. In Berlin baut er 1923 die Produktionsfirma ¿Naturfilm Hubert Schonger¿ auf. Nach dem Zweiten Weltkrieg wirkt er mit seiner Firma ¿Schonger-Film¿ mit Sitz in Inning am Ammersee vor allem im bayrischösterreichischen Raum. Hubert Schonger wurde am 19.10.1897 in Bachhagel / Kreis Dillingen an der Donau geboren.
Die Firma ¿Naturfilm Hubert Schonger¿ hat in den 1920er Jahren zahlreiche Filme über einzelne Landkreise und Regionen in Deutschland gedreht. ¿DURCH DAS SCHÖNE WESTFALEN¿ heißt 1929 einervon ihnen, andere Titel lauten: ¿SCHWÄBISCHE HEIMAT¿, ¿DER SCHWARZWALD¿, ¿WINTER IM BAYRISCHEN WALD¿, ¿HOLZRITT AUF DEM KÖNIGSSEE¿, ¿DAS STEINERNE MEER¿, ¿SCHLESIEN¿, ¿IM LANDE DES VOGELZUGES¿ (ein sechsteiliger Film über die Kurische Nehrung), ¿IM SPREEWALD¿, ¿SONNIGES LAND¿ (über den Ostharz), HELGOLAND¿, ¿HERMANN LÖNS UND SEINE HEIDE¿. Sowohl Flusslandschaften ¿AHOI ¿ EIN FILM VON DER ELBE¿, ¿DER SCHAFFENDE RHEIN¿, ¿DIE MOSEL¿ als auch Städte wie Villingen im Schwarzwald: ¿EINE SCHÖNE ALTE STADT¿, wie Quedlinburg: ¿EINE ALTE STADT AM HARZ¿ oder auch ¿HAMBURG¿ oder ¿BERLIN¿ werden in Filmen porträtiert. 1933 schreibt Hubert Schonger zum zehnjährigen Firmenbestehen : ¿244 Filme aus Natur- Menschenleben, Technik und Wirtschaft, Filme aus der deutschen Heimat, zum großen Teil zu einer Zeit hergestellt, als die großen Aufgaben des Kultur-Films noch wenig erkannt wurden.¿
Hubert Schonger starb am 21.02.1976 in Inning am Ammersee.
Der zweite Filmautor ist Otto Trippel der mehrer sogenannte Kulturfilme während der 30er Jahre drehte. Sein um 1936 gedrehter Film "Bilder aus Württemberg" gibt einen touristischen Überblick über die Landschaften Württembergs und Hohenzollerns
Der dritte Film wurde mit großem Aufwand von Tobis-Kulturfilm gedreht und zeitgleich im Januar 1939 in Berlin und Stuttgart Uraufführung. Der Film "Kennt Ihr das Land in deutschen Gauen"" - Ein Film von Württemberg" wurde von der Firma Kling-Film, Stuttgart produziert, Regie und Kamera führte Albert Kling, bearbeitet wurde der Film von Hans Schipulle, die Musik lieferte Ernst Erich Buder.
6 Filme
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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13.11.2025, 2:39 PM CET
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