Nachlass Busch, Richard Gustav (Bestand)
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NL Busch
Stadtarchiv Münster (Archivtektonik) >> Nichtamtliches Archivgut >> Nachlässe natürlicher Personen, Familien- und Hofarchive >> Nachnamen A - C
[1861-01-01/1915-12-31]
Laufzeit: 1861 - 1915 Umfang: 92 Verzeichnungseinheiten (1,8 lfm.) Zitierung: StdAMs, Nachlass Busch, Nr. ... Lebensdaten: Der Schauspieler Richard Gustav Busch (24.9.1857 Berlin - 15.1.1918 Münster) war seit 1892 am Lortzing-Theater Münster engagiert, nachdem er zuvor (seit 1889) im Sommertheater gastiert hatte. Seit 1877 bis kurz vor seinem Tod hat Busch kontinuierlich Tagebücher geführt, die insbesondere Informationen zur münsterischen Theatergeschichte beinhalten. Darüber hinaus hat Busch eine umfangreiche Bibliothek zur Theatergeschichte angelegt. Die Stadt Münster hatte diese Bibliothek bereits 1919 aus dem Nachlaß angekauft. Über einige Umwege kam die Bibliothek 1968 endgültig in den Besitz des Stadtarchivs Münster. Vor 2003: Abgabe an die Universitäts- und Landesbibliothek Münster Tagebücher (1877-1915) (103); Aufführungslisten (1872-1888) (3); Bücherlisten (undatiert) (2); Textbücher (undatiert) (2); Gedichte und Sprüche (undatiert) (2). Verweise: Theaterbibliothek Busch siehe Kapitel F: Bibliothek.
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ