Die Kurfürsten Erzbischof Johannes II. von Trier, Pfalzgraf Friedrich I. und Herzog Ernst von Sachsen bekunden, dass sie den Markgrafen Albrecht III. von Brandenburg in die Einigung aufgenommen haben, die vormals die Kurfürsten Dietrich von Mainz, Jakob I. von Trier, Dietrich II. von Köln, Pfalzgraf Ludwig IV. und Markgraf Friedrich II. von Brandenburg wegen des Schismas am 21.03.1446 zu Frankfurt geschlossen hatten [Frankfurter Kurverein von 1446]. Markgraf Albrecht hat die Aufnahme in die Einigung als Nachfolger seines Bruders Friedrich II. (+) ersucht und jedem der Aussteller einen offenen Brief gegeben, worin er die unverbrüchliche Einhaltung der Artikel der Einigung sowie den Verzicht auf jeglichen Rechtsgang gegen dieselbe gelobt hat.
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Die Kurfürsten Erzbischof Johannes II. von Trier, Pfalzgraf Friedrich I. und Herzog Ernst von Sachsen bekunden, dass sie den Markgrafen Albrecht III. von Brandenburg in die Einigung aufgenommen haben, die vormals die Kurfürsten Dietrich von Mainz, Jakob I. von Trier, Dietrich II. von Köln, Pfalzgraf Ludwig IV. und Markgraf Friedrich II. von Brandenburg wegen des Schismas am 21.03.1446 zu Frankfurt geschlossen hatten [Frankfurter Kurverein von 1446]. Markgraf Albrecht hat die Aufnahme in die Einigung als Nachfolger seines Bruders Friedrich II. (+) ersucht und jedem der Aussteller einen offenen Brief gegeben, worin er die unverbrüchliche Einhaltung der Artikel der Einigung sowie den Verzicht auf jeglichen Rechtsgang gegen dieselbe gelobt hat.
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 67 Nr. 814, 213
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 67 Kopialbücher
Kopialbücher >> Weltliche Territorien und Herrschaften >> Kurpfalz >> Einzelne Pfalzgrafen und Kurfürsten >> Friedrich I. >> Liber ad vitam II (Kurfürst Friedrichs I. von der Pfalz) >> Urkunden
1471 November 7 (am dornstag nach Leonhardi des heiligen bichtigers)
fol. 154r-154v [alt: 134r-134v]
Urkunden
Ausstellungsort: Dresden
Siegler: Erzbischof Johannes II. von Trier; Kurfürst Friedrich I. von der Pfalz; Herzog Ernst von Sachsen
Siegler: Erzbischof Johannes II. von Trier; Kurfürst Friedrich I. von der Pfalz; Herzog Ernst von Sachsen
Kopfregest: "Als marggrave Albrecht von Brandemburg curfurste et cetera in der curfursten eynunge offgenommen ist".
Dresden DD
Kurfürsten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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04.04.2025, 08:19 MESZ
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