Evangelische Akademie (Schleswig-Holstein und Nordelbien) (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigenLandeskirchliches Archiv der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland
Objekt beim Datenpartner
31.1.21 Evangelische Akademie (Schleswig-Holstein und Nordelbien) Evangelische Akademie (Schleswig-Holstein und Nordelbien) Evangelische Akademie (Schleswig-Holstein und Nordelbien)
Landeskirchliches Archiv der Ev.-Luth. Kirche in Norddeutschland (Archivtektonik) >> 3 Dienste und Werke >> 31 Dienste und Werke der Landeskirchen >> 31.1 Seelsorge und gesellschaftlicher Dialog
Bestandsbeschreibung: Die Evangelischen Akademien in Deutschland entstanden nach 1945 in allen evangelischen Landeskirchen, basierend auf dem Konzept des Theologen Helmut Thielicke. Dieser hatte bereits während des Dritten Reiches die Idee entwickelt, in einem neuen Deutschland Einrichtungen zu schaffen, die mit einer theologisch-wissenschaftlichen Ausrichtung Stellung zu Fragen des öffentlichen Lebens beziehen. Heute existieren unter dem Dachverband Evangelische Akademien in Deutschland e.V. 15 eigenständige Akademien, die sich über die jeweiligen Landeskirchen finanzieren.
Aus der Evangelische Akademie Schleswig-Holstein (gegründet 1947) und der Evangelische Akademie Hamburg (gegründet 1945) wurde mit der Schaffung der Nordelbischen Kirche (01.01.1977) die 'Evangelische Akademie Nordelbien', bestehend aus den Tagungsstätten Hamburg und Bad Segeberg. Mehrtägige Veranstaltungen wurden in dem Tagungshaus Bad Segeberg abgehalten, alle eintägigen in Hamburg (Esplanade 16).
Die Arbeit der Akademie war sehr umfangreich und stets bemüht, sich mit aktuellen und brisanteren, 'tabuisierten' Themen auseinanderzusetzen. Dies geschah im Rahmen zahlreicher Studien- und Arbeitskreisen, Tagungen, Seminare, Vorlesungen, Ausstellungen etc.
Finanziert wurde die Evangelische Akademie Nordelbien über die Landeskirchen respektive die Nordelbische Kirche. Mit sinkenden Steuereinnahmen der Kirche und gleichzeitig wachsender Verschuldung der Akademie wurde die finanzielle Situation immer angespannter. Nachdem Einsparziele nicht erreicht werden konnten, beschloss die Nordelbische Kirchenleitung die Schließung der Akademie in Hamburg und Bad Segeberg zum Jahresende 2003. Einige Veranstaltungen fanden allerdings auch noch im Jahr 2004 statt.
Aus der Evangelische Akademie Schleswig-Holstein (gegründet 1947) und der Evangelische Akademie Hamburg (gegründet 1945) wurde mit der Schaffung der Nordelbischen Kirche (01.01.1977) die 'Evangelische Akademie Nordelbien', bestehend aus den Tagungsstätten Hamburg und Bad Segeberg. Mehrtägige Veranstaltungen wurden in dem Tagungshaus Bad Segeberg abgehalten, alle eintägigen in Hamburg (Esplanade 16).
Die Arbeit der Akademie war sehr umfangreich und stets bemüht, sich mit aktuellen und brisanteren, 'tabuisierten' Themen auseinanderzusetzen. Dies geschah im Rahmen zahlreicher Studien- und Arbeitskreisen, Tagungen, Seminare, Vorlesungen, Ausstellungen etc.
Finanziert wurde die Evangelische Akademie Nordelbien über die Landeskirchen respektive die Nordelbische Kirche. Mit sinkenden Steuereinnahmen der Kirche und gleichzeitig wachsender Verschuldung der Akademie wurde die finanzielle Situation immer angespannter. Nachdem Einsparziele nicht erreicht werden konnten, beschloss die Nordelbische Kirchenleitung die Schließung der Akademie in Hamburg und Bad Segeberg zum Jahresende 2003. Einige Veranstaltungen fanden allerdings auch noch im Jahr 2004 statt.
Archivbestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.10.2025, 12:16 MESZ
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