Kläger: Joachim Christopher Danckert, Sohn der Maria Danckert, geb. Knoblauch in Hamburg (Kläger).- Beklagter: Lt. Peter Dietrich Vol(c)kmann, Ratsherr, Lt. Friedrich von Graffen, Ratsherr, und Lt. Johann Heinrich Dresky (Beklagter).- Streitgegenstand: Appellationis (beendet durch außergerichtlichen Vergleich); Anfechtung des Testaments des Johann Christian Pichel durch den Kläger wegen Verstoß gegen die testamentarischen Vorschriften des Christian Pichel, Kaufmann und Bürger zu Hamburg, über das seinem Sohn hinterlassene Erbgut sowie Streit zwischen dem Kläger und den Nebenbeklagten als Nachkommen der Anna Margaretha Knoblauch, Schwester des Christian Pichel, über die Verteilung des ihnen vermachten Erbguts des Christian Pichel, nachdem sich die Nebenbeklagten auf das Proklam nicht gemeldet hatten
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Kläger: Joachim Christopher Danckert, Sohn der Maria Danckert, geb. Knoblauch in Hamburg (Kläger).- Beklagter: Lt. Peter Dietrich Vol(c)kmann, Ratsherr, Lt. Friedrich von Graffen, Ratsherr, und Lt. Johann Heinrich Dresky (Beklagter).- Streitgegenstand: Appellationis (beendet durch außergerichtlichen Vergleich); Anfechtung des Testaments des Johann Christian Pichel durch den Kläger wegen Verstoß gegen die testamentarischen Vorschriften des Christian Pichel, Kaufmann und Bürger zu Hamburg, über das seinem Sohn hinterlassene Erbgut sowie Streit zwischen dem Kläger und den Nebenbeklagten als Nachkommen der Anna Margaretha Knoblauch, Schwester des Christian Pichel, über die Verteilung des ihnen vermachten Erbguts des Christian Pichel, nachdem sich die Nebenbeklagten auf das Proklam nicht gemeldet hatten
211-2_D 3 Teil 2
D 237
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> D
1728-1748,1776-1791
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Dr. Christian Jakob von Zwierlein. Beklagter: Dr. Friedrich Jakob Dietrich von Bostell. Nebenbeklagter: Dr. Caspar Friedrich Hofmann.- Instanzen: 1. Obergericht 1758-1788. 2. Reichskammergericht 1788-1791.- Darin: Testament des Christian Pichel von 1728; Testament des Johann Christian Pichel von 1782 mit einem Zusatz von 1783; Extrakt aus dem 1784 publizierten Testament der Anna Christiana Charlotta de Rhode, geb. de Rochemont, u.a. über ein Legat des Johann Christian Pichel; Kammer-Brief von 1728 für Hans Welling über eingezahlte 500 Reichstaler und Zuschreibungen dieses Briefes von 1734, 1745, 1748, 1776 und 1788; genealogische Nachrichten über die Familie Knoblauch in Holdenstedt und Ahlsdorf (Provinz Sachsen) sowie in Hamburg; von den Beklagten vorgelegte Urteile des Niedergerichts von 1777 und des Obergerichts von 1778 über die Ausschließung von Erbberechtigten in dem Prozess um die Heybruch'sche Erbschaft.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11086 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:58 MEZ