Bietigheim W (Bestand)
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 320
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik) >> Altwürttembergisches Archiv >> Topographische Auslesebestände und Bezirksbehörden >> Oberämter, Kellereien und Geistliche Verwaltungen >> Altensteig - Güglingen
(1407-) 1445-1753
Überlieferungsgeschichte
Das weltliche Amt Bietigheim umfasste lediglich die Orte Bietigheim, Groß- und Kleiningersheim und die württembergischen Untertanen des Ortes Löchgau, kurzzeitig möglicherweise auch den Ort Metterzimmern. Im Jahr 1758 erhielt es den Status eines Oberamts und bestand als solches noch bis 1810. Bietigheim und seine Amtsorte wurden anschließend mit dem Oberamt Besigheim vereinigt. Heute gehören sie zum Landkreis Ludwigsburg.
Inhalt und Bewertung
Urkunden vor 1300 liegen vom Amt Bietigheim nicht vor. Die Urkunden von 1301-1500 betr. Bietigheim W sind in den "Württembergischen Regesten" unter den Signaturen A 602 Nr. 6984-7045 verzeichnet und hier nicht aufgenommen. Im Verlagerungsort Heimsheim (vgl. E 61 Bü 497) sind 1945/46 einzelne Urkunden und Aktenfaszikel während der Besetzung durch die Franzosen verloren gegangen. Sie sind in diesem Repertorium nicht mehr aufgenommen. Aus Heimsheim sind 1971 mit Tgb. Nr. 6377 Teile von A 320 Bü 10 und 13 sowie U 29 a - c und 47 a zurückgekommen. 1998 konnte die Urkunde A 320 U 41 a (ehemals Bü 16) vom HStAS zurückerworben werden und wurde mit Tgb. Nr. 3062 durch die deutsche Botschaft in Paris übergeben.
Inhaltlich spiegelt sich die zeitweilige Grenzlage des Amts Bietigheim zur Markgrafschaft Baden wider. Sowohl die Beziehungen zu Baden als auch zum Domstift Speyer finden in den Unterlagen einen deutlichen Niederschlag. Neben den Amtsorten betreffen einige der Spezialakten auch nicht zugehörigen Orte Horrheim und Unterriexingen. Für die Serie der altwürttembergischen Amtsbestände eher ungewöhnlich sind die Prozessakten der Stadt Bietigheim gegen Besigheim, Bissingen, Groß- und Kleiningersheim, hauptsächlich Markungs- und Forststreitigkeiten, die sich in Bü 17-37 befinden.
Weitere Überlieferungen dieser Provenienz sowie Archivalien betreffend das weltliche Amt Bietigheim finden sich u. a. in folgenden Beständen:
A 44 Urfehden
A 206 Oberrat: Ältere Ämterakten
A 213 Oberrat: Jüngere Ämterakten (Spezialakten)
A 249 Rentkammer: Ämterakten
A 298 Weltliche Leibeigenenbücher
A 447 e Stadt- und Amtspflege Bietigheim
A 602 Württembergische Regesten
H 101/7 Weltliche Lagerbücher: Bietigheim
Zum Bestand gehören insgesamt 96 Urkunden, davon 47 Gültbriefe (U 1-88) und 55 Büschel mit einem Umfang von 3,00 lfd. Regalmetern. Das zwischen 1947 und 1949 von K. O. Müller erstellte handschriftliche Findbuch wurde im November 2016 von Barbara Mayer unter Anleitung des Unterzeichneten retrokonvertiert. Die im Findbuch vorhandenen Untereinheiten wurden auf der Vorgangs- (G0) bzw. Dokumentebene (H0) separat erschlossen. Dazu erfolgte eine Neuindizierung in moderner Ansetzung unter Verwendung von Normdeskriptoren.
Stuttgart, im Dezember 2016
Johannes Renz
Das weltliche Amt Bietigheim umfasste lediglich die Orte Bietigheim, Groß- und Kleiningersheim und die württembergischen Untertanen des Ortes Löchgau, kurzzeitig möglicherweise auch den Ort Metterzimmern. Im Jahr 1758 erhielt es den Status eines Oberamts und bestand als solches noch bis 1810. Bietigheim und seine Amtsorte wurden anschließend mit dem Oberamt Besigheim vereinigt. Heute gehören sie zum Landkreis Ludwigsburg.
Inhalt und Bewertung
Urkunden vor 1300 liegen vom Amt Bietigheim nicht vor. Die Urkunden von 1301-1500 betr. Bietigheim W sind in den "Württembergischen Regesten" unter den Signaturen A 602 Nr. 6984-7045 verzeichnet und hier nicht aufgenommen. Im Verlagerungsort Heimsheim (vgl. E 61 Bü 497) sind 1945/46 einzelne Urkunden und Aktenfaszikel während der Besetzung durch die Franzosen verloren gegangen. Sie sind in diesem Repertorium nicht mehr aufgenommen. Aus Heimsheim sind 1971 mit Tgb. Nr. 6377 Teile von A 320 Bü 10 und 13 sowie U 29 a - c und 47 a zurückgekommen. 1998 konnte die Urkunde A 320 U 41 a (ehemals Bü 16) vom HStAS zurückerworben werden und wurde mit Tgb. Nr. 3062 durch die deutsche Botschaft in Paris übergeben.
Inhaltlich spiegelt sich die zeitweilige Grenzlage des Amts Bietigheim zur Markgrafschaft Baden wider. Sowohl die Beziehungen zu Baden als auch zum Domstift Speyer finden in den Unterlagen einen deutlichen Niederschlag. Neben den Amtsorten betreffen einige der Spezialakten auch nicht zugehörigen Orte Horrheim und Unterriexingen. Für die Serie der altwürttembergischen Amtsbestände eher ungewöhnlich sind die Prozessakten der Stadt Bietigheim gegen Besigheim, Bissingen, Groß- und Kleiningersheim, hauptsächlich Markungs- und Forststreitigkeiten, die sich in Bü 17-37 befinden.
Weitere Überlieferungen dieser Provenienz sowie Archivalien betreffend das weltliche Amt Bietigheim finden sich u. a. in folgenden Beständen:
A 44 Urfehden
A 206 Oberrat: Ältere Ämterakten
A 213 Oberrat: Jüngere Ämterakten (Spezialakten)
A 249 Rentkammer: Ämterakten
A 298 Weltliche Leibeigenenbücher
A 447 e Stadt- und Amtspflege Bietigheim
A 602 Württembergische Regesten
H 101/7 Weltliche Lagerbücher: Bietigheim
Zum Bestand gehören insgesamt 96 Urkunden, davon 47 Gültbriefe (U 1-88) und 55 Büschel mit einem Umfang von 3,00 lfd. Regalmetern. Das zwischen 1947 und 1949 von K. O. Müller erstellte handschriftliche Findbuch wurde im November 2016 von Barbara Mayer unter Anleitung des Unterzeichneten retrokonvertiert. Die im Findbuch vorhandenen Untereinheiten wurden auf der Vorgangs- (G0) bzw. Dokumentebene (H0) separat erschlossen. Dazu erfolgte eine Neuindizierung in moderner Ansetzung unter Verwendung von Normdeskriptoren.
Stuttgart, im Dezember 2016
Johannes Renz
88 Urkunden, 55 Büschel (3,00 lfd. m)
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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13.11.2025, 2:39 PM CET
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