Lagerbuch der Bebenhäuser Pflege Stuttgart über ihre z.T. von der Stiftsverwaltung Stuttgart herrührenden Güter und Gefälle zu Münchingen und dem Hof Mauer, gefertigt durch Johann Karl Glaser, Kirchenrats-Renovationskommissar zu Stuttgart, im Beisein von Johann Schilling, Schultheiß, und Johann Deeg, Bebenhäuser Unterpfleger
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, GL 170 Bd 91
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, GL 170 Altwürtt. Teilbestände
Altwürtt. Teilbestände >> 22. Münchingen (Lkr. Leonberg)
1751
Enthält: Niedere Gerichtsbarkeit auf dem Fetzerhof - eigene Güter - großer Fruchtzehnt - Vorzehnt und Fruchtzehnt der Kellerei Markgröningen - Fruchtzehnt der Geistlichen Verwaltung Markgröningen - Mesnerei-Fruchtzehnt - zehnfreie Äcker - Markungsliquidation - Klein-, Linsen-, Wicken- und Heuzehnt, auch der Kellerei und Geistlichen Verwaltung Markgröningen - zehntfreie Wiesen und Gärten - Hellerzinse und junge Hühner - Zinse für abgehenden Heu- und großen Fruchtzehnt - Frucht- und Roggengülten - Herbsthühner
Darin: Bl. 11 f: 1718 Juni 8, Hans Jerg Wi(e)smann reversiert der Klosterpflege für die Erlaubnis zur Errichtung einer Scheuer neben der Zehntscheuer, Sr.: 1. Johann Jakob Noz, Schultheiß, 2. Hans Velte, 3. Michael Rühle, beide des Gerichts zu Münchingen;
Bl. 337 v - 344: 1700 Juni 17, Eberhard Friedrich von und zu Münchingen verkauft an Herzog Eberhard Ludwig in dessen Bebenhäuser Pflege zu Stuttgart seinen im einzelnen aufgeführten Teil an dem Fezerhof zu Münchingen gegen Aufrechnung seiner Schulden und 680 fl in bar, Sr.: 1. A., 2. Hans Velte, Schultheiß, 3. Jakob Schmalzried, 4. Ilg Schmalzried, 5. Hans Müller, alle Richter zu Münchingen; Bl. 351 - 354: 1715 Aug. 23, Münchingen, Johann Georg Höniß, Leutnant in des Erbprinzen Kreisregiment zu Pferd, und seine Frau Regina Maria mit ihrem Kriegsvogt Johann Ulrich, Lammwirt, alle zu Münchingen, verkaufen um 130 fl aus ihren genannten Gütern an die Bebenhäuser Pflege zu Stuttgart eine jährliche Fruchtgült, Sr.:A.; Bl. 357 - 361: 1722 Juli 8, Friedrich Christoph von und zu Münchingen einerseits, Philipp Joseph Jenisch, Landbaudirektor und Professor, und Sebastian Kaspar Faber, Bebenhäuser Pfleger zu Stuttgart andererseits, vergleichen durch einen Grundstückstausch den Streit zwischen Hans Jörg Schmid, Träger des Fezerhofs, und dem Herrn von Münchingen um dessen Küchengarten, Sr.: 1-3. die 3 A., 4. Michel Rühle, Schultheiß, 5. Hans-Konrad Schmalzried, 6. Hans-Jörg Schmalzried, 7. Hans Schilling, 8. Sebastian Schopf, alle Untergänger zu Münchingen, 9. Hans-Jörg Schmid (mit Ratifikationsurkunde); Nach Bl. 361: Kolorierter Grundriß von Schloß und Fezerhof, gefertigt durch Feldmesser Johann Jakob Lehmann, 1722; Bl. 368 v - 375: Verzeichnis der Lehen- und Gültleute
Darin: Bl. 11 f: 1718 Juni 8, Hans Jerg Wi(e)smann reversiert der Klosterpflege für die Erlaubnis zur Errichtung einer Scheuer neben der Zehntscheuer, Sr.: 1. Johann Jakob Noz, Schultheiß, 2. Hans Velte, 3. Michael Rühle, beide des Gerichts zu Münchingen;
Bl. 337 v - 344: 1700 Juni 17, Eberhard Friedrich von und zu Münchingen verkauft an Herzog Eberhard Ludwig in dessen Bebenhäuser Pflege zu Stuttgart seinen im einzelnen aufgeführten Teil an dem Fezerhof zu Münchingen gegen Aufrechnung seiner Schulden und 680 fl in bar, Sr.: 1. A., 2. Hans Velte, Schultheiß, 3. Jakob Schmalzried, 4. Ilg Schmalzried, 5. Hans Müller, alle Richter zu Münchingen; Bl. 351 - 354: 1715 Aug. 23, Münchingen, Johann Georg Höniß, Leutnant in des Erbprinzen Kreisregiment zu Pferd, und seine Frau Regina Maria mit ihrem Kriegsvogt Johann Ulrich, Lammwirt, alle zu Münchingen, verkaufen um 130 fl aus ihren genannten Gütern an die Bebenhäuser Pflege zu Stuttgart eine jährliche Fruchtgült, Sr.:A.; Bl. 357 - 361: 1722 Juli 8, Friedrich Christoph von und zu Münchingen einerseits, Philipp Joseph Jenisch, Landbaudirektor und Professor, und Sebastian Kaspar Faber, Bebenhäuser Pfleger zu Stuttgart andererseits, vergleichen durch einen Grundstückstausch den Streit zwischen Hans Jörg Schmid, Träger des Fezerhofs, und dem Herrn von Münchingen um dessen Küchengarten, Sr.: 1-3. die 3 A., 4. Michel Rühle, Schultheiß, 5. Hans-Konrad Schmalzried, 6. Hans-Jörg Schmalzried, 7. Hans Schilling, 8. Sebastian Schopf, alle Untergänger zu Münchingen, 9. Hans-Jörg Schmid (mit Ratifikationsurkunde); Nach Bl. 361: Kolorierter Grundriß von Schloß und Fezerhof, gefertigt durch Feldmesser Johann Jakob Lehmann, 1722; Bl. 368 v - 375: Verzeichnis der Lehen- und Gültleute
Bebenhäuser Pflege Stuttgart
1 Foliobd. in gepresstem Schweinsleder über Holzdeckeln, Bl. 1-377
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:35 MEZ