Heinrich von Merlau (Merla) und Ortto von Buchenau (Buchenauwe) stiften folgenden Vergleich zwischen Hermann von Buchenau, Pfleger des Stifts Fuld...
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Abt. 9 Nr. 7,6
B 13 Urkunden der Familie Riedesel v. Eisenbach
Urkunden der Familie Riedesel v. Eisenbach >> 1303 - 1450
1421 Juni 21
Ausfertigung, Papier (21,7 x 30,0 cm), auf der Rückseite Wachs- bzw. Fettspuren der ursprünglich drei aufgedrückten Siegel, alle drei fehlen
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Am fritage vor Albani martiris
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Heinrich von Merlau (Merla) und Ortto von Buchenau (Buchenauwe) stiften folgenden Vergleich zwischen Hermann von Buchenau, Pfleger des Stifts Fulda (Fulde), und Ritter Rörich zu Eisenbach (Eysinbach): Bis nächsten Sonntag über vierzehn Tage sollen beide Teile alle ihre Ansprüche, die sie gegeneinander erheben - doch nicht andere als sie bisher verzettelt gegeben haben - in des Pfarrers Haus zu (Großen-)Lüder (Luter) schriftlich schicken. Wer zuerst kommt, soll des anderen warten. Dann sollen die Schriften ausgetauscht werden. Vierzehn Tage nach dem Nächsten Montage sollen dann die genannten Sachwalter zu Fulda sein, Mangold von Eberstein (Ebersteine) als ?ungerader? hinzutreten. Heinrich Köth und Senpff, die Rörichs Gefangene sind, sollen zugleich Tag haben.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Heinrich, Otto und Hermann von Buchenau, dieser mit dem Sekret seiner Pflege...
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Becker, Urkundenbuch, Nr. 385
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Heinrich von Merlau (Merla) und Ortto von Buchenau (Buchenauwe) stiften folgenden Vergleich zwischen Hermann von Buchenau, Pfleger des Stifts Fulda (Fulde), und Ritter Rörich zu Eisenbach (Eysinbach): Bis nächsten Sonntag über vierzehn Tage sollen beide Teile alle ihre Ansprüche, die sie gegeneinander erheben - doch nicht andere als sie bisher verzettelt gegeben haben - in des Pfarrers Haus zu (Großen-)Lüder (Luter) schriftlich schicken. Wer zuerst kommt, soll des anderen warten. Dann sollen die Schriften ausgetauscht werden. Vierzehn Tage nach dem Nächsten Montage sollen dann die genannten Sachwalter zu Fulda sein, Mangold von Eberstein (Ebersteine) als ?ungerader? hinzutreten. Heinrich Köth und Senpff, die Rörichs Gefangene sind, sollen zugleich Tag haben.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Heinrich, Otto und Hermann von Buchenau, dieser mit dem Sekret seiner Pflege...
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Becker, Urkundenbuch, Nr. 385
laut Vermerk: "Siegel sind ab. 10.II.[19]10"
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:40 MESZ
Namensnennung 4.0 International