Verfügungen der Reichs- und Bezirksleitung des Arbeitsdienstes
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2LR 001 Provinzialjugendpfarramt Provinzialjugendpfarramt
Provinzialjugendpfarramt >> Evangelischer Freiwilliger Arbeitsdienst (FAD) im Rheinland
1933
Enthält: u.a.: Bezirkskommissar Siepmann, Verfügung vom 12.10.1933 über "Freiwilliges Werkhalbj-ahr - Wehrsportlager" (Bl. 2); Bezirkskommissar Siepmann, Verfügung vom 09.08.1933 über den "Studentischen Arb-eitsdienst" (Bl. 9); Bezirkskommissar Siepmann, Verfügung vom 28.07.1933 über "Freiwilliges Werkhalbjahr - Wehrsportlager" (Bl. 14-16); Bezirksleitung für den FAD Rheinland, "Arbeitsdienst-Statistik Monat Juni 1933" vom 11.07.1933 (Bl. 37f); Bezirkskommissar Siepmann, Verfügung vom 15.07.1933 über die "Sicherstellung der Vermögenswerte der Arbeitsdienstlager" (Bl. 43); Bezirkskommissar Siepmann, Verfügung vom 11.07.1933 über die "Politische Erziehung in den Dienstlagern", Themen der "Führerbriefe" (Bl. 45); Der Reichsarbeitsminister als Kommissar für den FAD, Franz Seldte, Erlass vom 30.06.1933 über die Zusammenfassung der Dienstträger (Bl. 50); Die Reichsleitung des AD, Hierl, Verfügung vom 22.05.1933 über den "Eigentumsbegriff im Arbeitsdienst" (Bl. 52f); Arbeitsamt WeseI, Schreiben vom 03.07.1933 über die "Sicherstellung der Vermögenswerte des Arbeitsdienstes" Lühlerheim (Bl. 55f); Bezirkskommissar Siepmann, Verfügung vom 07.06.1933 über "Filmaufnahmen des AD" (Bl. 61); Bezirkskommissar Siepmann, Verfügung vom 21.06.1933 über die "Verlängerung der Förderungsdauer" für Führeranwärter (Bl. 62); Die Reichsleitung des AD, Hierl, Erlass vom 14.06.1933 über den "Weiblichen AD" (Bl. 64); Bezirkskommissar Siepmann, Verfügung vom 06.06.1933 über die "Arbeitsplanung" (Bl. 68); Bezirksleitung, Mahnken, Verfügung vom 08.06.1933 über die "Errichtung von Stammlagern" (Bl. 70); Bezirkskommissar Siepmann, Verfügung vom 08.06.1933 über das "Pressereferat bei der Bezirksleitung (Bl.72); Die Reichsleitung des AD, Merkblatt über die "Verwendung im AD" vom April 1933 (Bl. 73); Reichsarbeitsminister und Reichskommissar für den FAD, Franz Seldte, Verordnung vom 15.05.1933 über das Verhalten der Führer des AD (Bl. 75); Bezirkskommissar Siepmann, Verfügung vom 19.05.1933 über "geschlossene Lager des AD" (Bl. 77); Die Reichsleitung des AD, Hierl, Bekanntgabe an sämtliche Lagerführer vom 17.05.1933 zur Aufforderung an die Führeranwärter, der NSDAP oder dem Stahlhelm beizutreten (Bl. 78); Die Reichsleitung des AD, Müller-Brandenburg, Erlass vom 19.05.1933 über die Bildberichterstattung über den AD (Bl. 82)
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:43 MEZ