Korrespondenz Reiner Kunze
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1002 Jürgen P. Wallmann, 1002/62
1002 Jürgen P. Wallmann Jürgen P. Wallmann
Jürgen P. Wallmann >> 2.0 Korrespondenzen >> 2.1 Korrespondenzen mit Personen
1970
Enthält: Briefwechsel mit Reiner Kunze, 66 St., 1970 (Übertragung von Gedichten Vladimir Holans [Darmstadt: Bläschke, 1970; Das Neueste Gedicht, Bd. 43]; Übertragung von Gedichten Antonín Brouseks [Darmstadt: Bläschke, 1970; Das Neueste Gedicht, Bd. 44]; zum Tod Paul Celans, Celan-Widmungen für R. Kunze; Boykott von R. Kunze durch DDR-Verlage; Rezeption des Gedichtbandes "Sensible Wege" [Reinbek: Rowohlt, 1969] in der DDR; Kunze-Beitrag in der von Wallmann hrsg. Brecht-Anthologie [Zürich: Verlag Die Arche, 1970]; Besprechungen des Kinderbuchs "Der Löwe Leopold" [Frankfurt/Main: S. Fischer, 1970]; Postsendungen an Wallmann, u. a. Kulturseiten der Zeitung "Neues Deutschland", Lyrik-Publikationen der DDR; zu dem von Wallmann redigierten "Almanach 4 für Literatur und Theologie" [Wuppertal-Barmen 1970]; Beschlagnahme von Belegexemplaren "Der Löwe Leopold" durch die DDR-Zollverwaltung; zunehmende Repressionen gegen Kunze durch den DDR-Schriftstellerverband und die Kulturbürokratie); Bl. 001-097
Archivale
Wasserzeichen: nein
Brieforiginale Reiner Kunze in der Reiner und Elisabeth Kunze-Stiftung: Greiz, 02.01.1970 [Poststempel] (Bl. 001 verso); Greiz, 06.01.1970 (Bl. 003); Greiz, 22.01.1970 (Bl. 006); Greiz, 04.02.1970 (Bl. 010); Greiz, o. D. [vermutlich Mai 1970] (Bl. 018); Greiz, 25.05.1970 (Bl. 019); Greiz, 17.06.1970 (Bl. 021); Greiz, 01.08.1970 (Bl. 032); Greiz, 20.08.1970 (Bl. 034); Kottenheide, 11.09.1970 (Bl. 040); Greiz, 22.09.1970 (Bl. 045); Greiz, 23.10.1970 (Bl. 065); Greiz, 10.11.1970 (Bl. 076); Greiz, 16.11.1970 (Bl. 083); Greiz, 30.11.1970 (Bl. 086); Greiz, 21.12.1970 (Bl. 094)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:46 MEZ