Michel Bawmgarttner, Sebald Schreyer, beide Bürger in Nürnberg, und Hanns Heller zu Lauf, namens der Gemeinde Waigenhofen, und Bernhart Wandel, Richter, Friderich Linck und Heinrich Beringer, alle zu Schwabach, namens der Gemeinde Schönberg, legen in Ausführung des von Alexander von Wildenstein, Pfleger zu Lauf, namens der Herzöge Ott und Georg von Bayern, dann Sixt von Seckendorf, Amtmann zu Schönberg, und Hanns von Zugenrewt, namens Markgraf Friedrichs von Brandenburg, der Priorin von Engelthal für sich und ihr Kloster, und Sebald Schurstab, namens der Stadt Nürnberg, am 10. August 1496 gemachten "Anlaß" die Streitigkeiten zwischen den genannten Gemeinden Weigenhofen und Schönberg wegen des Viehtriebs auf den hohen Espan "die prait wisen" genannt schiedsrichterlich bei. Zeugen: Hanns Ingram und Meister Hanns Saller, Balbirer, beide zu Nürnberg.
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Michel Bawmgarttner, Sebald Schreyer, beide Bürger in Nürnberg, und Hanns Heller zu Lauf, namens der Gemeinde Waigenhofen, und Bernhart Wandel, Richter, Friderich Linck und Heinrich Beringer, alle zu Schwabach, namens der Gemeinde Schönberg, legen in Ausführung des von Alexander von Wildenstein, Pfleger zu Lauf, namens der Herzöge Ott und Georg von Bayern, dann Sixt von Seckendorf, Amtmann zu Schönberg, und Hanns von Zugenrewt, namens Markgraf Friedrichs von Brandenburg, der Priorin von Engelthal für sich und ihr Kloster, und Sebald Schurstab, namens der Stadt Nürnberg, am 10. August 1496 gemachten "Anlaß" die Streitigkeiten zwischen den genannten Gemeinden Weigenhofen und Schönberg wegen des Viehtriebs auf den hohen Espan "die prait wisen" genannt schiedsrichterlich bei. Zeugen: Hanns Ingram und Meister Hanns Saller, Balbirer, beide zu Nürnberg.
Reichsstadt Nürnberg, D-Laden, Urkunden 1323
Reichsstadt Nürnberg, D-Laden, Urkunden
Reichsstadt Nürnberg, D-Laden, Urkunden >> D-Laden, Urkunden (in chronologischer Reihung)
05.11.1496
Perg.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: Notariatsinstrument Bernhard Hammerschlagers in Nürnberg, ausgestellt auf Ersuchen der Gemeinde Weigenhofen (vertreten durch Fritz Ewgel und Lienhart Weber) am 18. August 1497; mit Unterschrift und Handzeichen des Notars
Überlieferung: Ausf.
Originaldatierung: G. am Sambstag nach allerheiligen tag etc. 1496
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1496
Monat: November
Tag: 5
Überlieferung: Ausf.
Originaldatierung: G. am Sambstag nach allerheiligen tag etc. 1496
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1496
Monat: November
Tag: 5
Baumgartner, Michael
Beringer, Heinrich
Eugel (Ewgel), Fritz
Friedrich, Markgraf v. Brandenburg (IV., Senior)
Bayern, Georg Herzog von
Hamerschlag, Bernhart
Heller, Hans
Ingram, Hans
Linck, Friedrich
Margaretha, Priorin von Kl. Engelthal
Otto, Herzog von Bayern
Saller, Hans, Barbier
Schönberg
Schreyer, Sebald
Schürstab, Sebald
Seckendorff, Sixt von
Wandel, Bernhart, Richter zu Schwabach
Weber, Lienhart
Wildenstein, Alexander v.
Engelthal (Lkr. Nürnberger Land)
Lauf a. d. Peg. (Lkr. Nürnberger Land)
Weigenhofen (Gde. Lauf a. d. Pegnitz, Lkr. Nürnberger Land)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:52 MESZ
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