Die revolutionäre Bewegung im Kanton Speyer 1848/49, Untersuchungsakten und Beweisstücke
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Best. J 1 Nr. 2308
J 1 Oberlandesgericht Zweibrücken, Akten
Oberlandesgericht Zweibrücken, Akten >> 10 Prozessakten und -urteile >> 10.02 Verhandlungen über den Aufstand in der Pfalz in den Jahren 1848/49 >> 10.02.27 Revolutionäre Bewegung im Kanton Speyer >> Die revolutionäre Bewegung im Kanton Speyer 1848/49, Untersuchungsakten und Beweisstücke
1849-01-01/1850-12-31
Enthält u.a.: Anzeigen, Berichte, Anträge, Korrespondenzen (Bl. 9 - 139), dabei Untersuchung wegen der Verschleppung von Militäreffekten und Munition aus den Kasernen zu Speyer; Vorführungsbefehl gegen den Geometer Lautz, den Lithographen Heeren, den Weinwirt Schirmer, den Lackierer Kalk, den gewesenen Bürgerwehradjutanten Schäfer, den Skribenten Pfeiff, den Handelsmann Holzmann und den Buchdrucker Rheinfalk, alle von Speyer, wegen Teilnahme an hochverräterischen Unternehmungen; Wiederbesetzung der Bürgermeister- und Adjunktenstelle zu Speyer; Ermittlungen gegen Johannes Vonhof, Barbier, Speyer, und den vormaligen Bürgermeister Kolb zu Speyer, beide wegen Verleitung von Soldaten zur Fahnenflucht; Zeugenvernehmungen (Bl. 140 - 357), mit Unterakt "Verhaftung der Regierungsräte und der Gendarmen"; Durchführung des Zwangsanlehens (Bl. 357 - 415), dabei Quittungsscheine und ein Verzeichnis Speyerer Bürger mit Angabe der Vermögensverhältnisse, der angeforderten und der bezahlten Summe; Verhöre der Beschuldigten (Bl. 416 - 472), u.a. des Gärtners Georg Friedrich Beutelsbacher, des Metzgers Christoph Bühler, des Buchbinders Friedrich August Hoffmann, des Notars Georg Friedrich Kissel, des Rechtskandidaten Jakob Moos, des städtischen Bauschaffners Johann Daniel Reiser, des Schneiders Friedrich Vogel, des Apothekers Dr. phil Georg Friedrich Walz, des Bierbrauers Heinrich Weltz, alle von Speyer
Oberlandesgericht Zweibrücken
472 Bl.
Sachakte
Die Digitalisierung wurde gefördert durch die Deutsche Digitale Bibliothek aus Mitteln des Programms „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.04.2025, 13:45 MESZ
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